giovedì 28 maggio 2015

Wenn - Dann So





(from the movie "Vanishing Point" with Viggo Mortensen)


domenica 24 maggio 2015

Schlaflos im WendLand [II]

Der Tag noch jung und dunkel,
an Stimmenvielfalt schallt es wild durch
meine nachmitternächtlich Seele.

Wer so früh wandelt,
wie heut' ich,
erlebt die Welt aus and'rer Sicht.

Umgeben von bekannten Mauern,
locken hohe Tore,
hin zu geheimnisvollen Pfaden.

Frische Spuren führen mich
vorbei an alten Steinen;
Inschriften erwecken in mir just Geschichten.

Der vielen Nachtgetiere Lied,
verborgen, mit erkennbar leuchtend Augen,
erklingt zu der Nocturne dazu.

Ein eigen' Leben stellt sich dar,
mir deucht, hier nicht allein zu sein.
Ich harre still und lauschend.


Bring' die Toten zum Tanzen,
Anmut soll unsere Freiheit sein!


Und doch - mich rufen lebend' Geister,
will finden Jene deren Lied mich lockt;
zu gehen weit're Pfade noch.

Das nächtlich' Schwarze
weicht dem morgendlichen Blau,
BlackBird stimmt ein den Tod der Nacht.

Die Sterne abgelöst durch rote Strahlen,
im Morgentau der Nebel wühlt;
just steh' ich an des lockend' Reiches Grenze.

Der Wächter Pfeile spannen Bogen,
verschlossen bleibt das GitterTor; der Märchenprinz
ist lange tod, der König hart wie rostig Eisen.

Will atmen, leben, lieben,
im Garten gar lustwandeln, doch geh' ich
weiter, hin zu meinem Platz am Fluß.

Dort regt sich neues Leben,
es kriecht und fleucht ganz wunderbar.
Des Ufer's Rand mir bietet Raum zum Weilen.


Bring' die Toten zum Tanzen,
Anmut soll unsere Freiheit sein!


(poetry © stepha. mara brock)


martedì 19 maggio 2015

Schlaflos im WendLand [I]

Leiden schafft
Seelen-Not!

Not ruf(t)
nach
Was-Wer-Wie-Wo-Wann?

Was heilt?
Wer heilt?
Wie?
Wo?
Wann?
Heilung ??

Seelen-Heil
bringt
Leidenschaft!

Leiden schafft Leidenschaft!


(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 18 maggio 2015

domenica 17 maggio 2015

In der Nacht sterben die Sterne

In der Nacht leben die Sterne,
das Leuchten
aus der Ferne kommt nah
zu verführen mein Sein.


Am Ende
des Tages die Nacht einkehrt,
wiedermal
blieb es der Sonne verwehrt,
zu bleiben bei mir,
um zu wärmen und Licht zu schenken.
Mit feuchtdickem Nebel
rückt heran
Dunkelheit mit Schwarzer Hand.

Am Fluss
zieht der Nebel hinfort seinen Weg.
Ich bleibe zurück,
der Blick in die Weite am Steg.
Über mir beginnt es
zu leuchten und funkeln gar,
die Sterne zeichnen
Figuren und und Muster,
durchbohren rabenschwarze Nacht.

Je länger ich schaue,
so mehr ein schillernd' Schauspiel
wird mir gewahr.
Juwelen, Brillanten - ein Schatz
stellt sich dar.
Und dann und wann
stürzt ein Stern
ins Nichts mir scheint,
es ist wie ein Tod,
zurück bleibt ein Wunsch mit Hoffnung vereint.


Wo landest Du,
der Du Stern mir bist und warst,
warst und bist?
Im Nichts vereint
mit Dunkelheit,
verborgen mir, bis der nächste Tag
erwacht, Nebelschleier
weichen für den klaren Blick?


In der Nacht sterben die Sterne,
das Leuchten
aus der Ferne verblast
zu ungewissem Sein.


Sterne, vielfach, geh'n mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 11 maggio 2015

Geilheit des Moments

In
der Geilheit des Moments
zeigt sich
die Begierde pur.
Mein Atem
ringt mit Seinesgleichen,
nimmt
mir den Verstand.

Heftig
schlagen Emotionen
Wellen
aufschäumender Lust.
Übermütig,
ausgelassen sind
die Blicke
unserer Augen.

Dieser kraftvolle Moment
voll des Mutes willig,
üppig schön und somit geil,
lässt die Lüsternheit
in uns
erscheinen, wie aus dem Nebel
brechend Sonne.

Nimm' mich jetzt
entführe mich
aus süßen Flammen,
die wie Nadeln
den Verstand bestechen.
Bring' mich zu den Ufern
unserer Lust
und lass' mich kommen,
zu Dir, der Du liegst
vor mir, mit an Verlangen
überquellend Augen.

Wie lang' halt ich Deinem Blicke stand?
Das Spiel aus Kindetagen,
meine Ausrede ,
Dich still zu betrachten;
drängt in mir,
meine Phantasie schlägt Kapriolen,
alles Andere als die Ruhe,
doch der Gedanke: hin zu Dir.

Der Worte fallen wenig,
doch unterstützen
diese noch die Geilheit des Moments;
'Ich habe eine dreckig' Phantasie',
sagst Du mir.
Nur, hat nicht Der, welcher das sagt,
eine Solche selber, doch?

Was ist das Dreckige daran,
meinen wir das Selbe?
Mit Schmutz hat es doch nichts zu tun!
'An reinen Sex', sagst Du
'denken Männer dann, die Frauen komplizierter.'
Ich frag' Dich: 'ist es wirklich so?
Finden wir nicht einfach
viel mehr Worte für das "Eine"?'
Meine Phantasie
in der Geilheit des Moments
ist weder dreckig
noch mit Schmutz behaftet;
vielmehr Sinne
betörend, verführend, berauschend.
Lust erweckend,
pure Erotik versprechend.

Unsere Augen treffen sich
durch den einen Blick.
Wir kämpfen beide mit Dämonen
und schmecken hungrig
diese Geilheit des Moments.


in Gedanken frei - an Gedanken voll
im Schützenpark in Lüchow (Wendland)
(poetry © stepha. mara brock)


venerdì 8 maggio 2015

Was mich leitet [II]


Ich suche nicht .... Ich finde!

Suchen ....
.... das ist Ausgehen von alten Beständen
und ein Finden-Wollen
von bereits Bekanntem im Neuem.

Finden ....
.... das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sind offen
und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis,
ein heiliges Abenteuer!
Die Ungewissheit
solcher Wagnisse können
eigentlich
nur Jene auf sich nehmen,
die sich
im Ungeborgenen geborgen wissen,
die in die Ungewissheit,
in die Führerlosigkeit geführt werden,
die sich im Dunkeln
einem unsichtbaren Stern überlassen,
die sich vom Ziele ziehen lassen
und nicht ....
menschlich beschränkt und eingeengt ....
.... das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein
für jede neue Erkenntnis
im Aussen und Innen:
Das ist das Wesenhafte
des modernen Menschen,
der in aller Angst
des Loslassens doch die Gnade
des Gehaltenseins
im Offenwerden neuer Möglichkeiten
erfährt.


(© Pablo Picasso)


domenica 3 maggio 2015

Trieb-Dämonen

Nacht
zeigt sich mal wieder
ruhelos,
treibe mich in Gängen um.
Netze spannen
in den Ecken,
locken zu verweilen.
Treffe Dich,
gefangen ebenfalls wie ich,
durch die uns
verbindend, unsichtbaren Fäden.

Trieb-Dämonen
schleichen sich
am Ufer
der Vernunft entlang,
züngeln,
voll Begehren heischend,
reizend Atem
über'n Rand hinüber.

Meine Seele rennt
im Blut
der Adern
tief
bis ins Herz;
wenn
die Zeit brennt,
fange
meinen Schmerz
und bringe
ihn zum Henkersberg,
wo die Ufer
aufeinander treffen.


Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....
.... Dich für die Liebe?

Mich ergreift die pure Lust,
jetzt dort zu sein,
wohin Du mich lockst.
Doch es hält mich etwas hier,
- komm' doch Du zu Mir.

Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....
.... Dich für die Liebe?


Trieb-Dämonen
kratzen, furchen
das Ufer
der Vernunft zu Gräben,
lechzen,
voll Begierde kreischend,
reizend Töne
über'n Rand hinaus.

Meine Seele rennt
im Blut
der Adern
tief
bis ins Herz;
wenn
die Zeit brennt,
fange
meinen Schmerz
und bringe
ihn zum Totenweg,
wo die Ufer
voneinander trennen.

Nacht
zeigt sich weiter ruhelos,
wähle Wege
unter leuchtend Sternen.
Keine Netze
locken zu verweilen.
Getroffen von Dir,
durch rauschendes Gefühl in Deinen Fängen,
lausche ich den uns
verbindend
wunderbaren Klängen.


Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....

.... Dich für die Liebe?


versponnen mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 2 maggio 2015

weil es HEUTE gut kommt ....




.... weil es immer wieder gut kommt [II]




Was mich leitet [I]


Individuen kann man bekanntlich
daran erkennen, daß sie
einen Knick in der Optik haben.

Sie gewinnen allen
öffentlich zugänglichen Dingen
und Ereignissen
einen zweiten Sinn ab,
der zunächst einmal
nur für sie selbst zugänglich ist.

In dieser höchst persönlichen Optik
mag dann etwa
als Langsamkeit eines Mitmenschen
erlebt werden,
was dieser der Ungeduld
des Erlebenden selbst zurechnen würde.

Besonders konsensfähig
ist diese individualisierte Art
des Erlebens also nicht.

Immerhin kann der Fall eintreten,
daß ein anderer,
statt einfach nur mit dem Kopf
zu schütteln,
sich in meine Weltsicht hineinversetzt
und dann sogar anfängt,
sie durch eigenes Handeln zu bestätigen:

Statt mir Ungeduld vorzuwerfen,
handelt er selbst etwas schneller.

Für die anderen
ist mein Erleben dann immer
noch unmaßgeblich,
aber für den anderen hat es offenbar
die Kraft eines starken Motivs.

So wird es mir leichter gemacht,
der zu sein, der ich bin.

Diese Bestätigung fremden Erlebens
durch eigenes Handeln
bildet die kommunikative Grundlage
dessen, was wir Liebe nennen.


(© Niklas Luhmann, 1982)


.... weil es immer wieder gut kommt [I]




venerdì 24 aprile 2015

das MEER sehen

Gedanken ziehen,
Seele brennt,
es geht ein Sturm
durch
meinen Körper.

Auf den Strassen
wirbelt Staub
auf zu den Bäumen,
bedeckt
die Poren meiner Haut.

Meine Tränen
schmecken salzig
und meine Seele
sehnt
nach kühlem, weitem MEER.


My heart is unbroken,
beats fast
when YOU stand close to ME.

In Deinen Augen,
tiefen Blickes,
ist mir so ....
.... ich kann das MEER sehen!

My heart is unbroken,
beats fast
when YOU stand close to ME.
My soul is unsold,
burns deeply
standing close to YOU.


Dunkle Mächte
schleichen unsichtbar sich
an mein Herz heran,
sie zu wehren, mich zu schützen,
beginnt sodann mein Tanz.

Getragen
von den Elementen,
die sich sammeln
hin zu wohler Leichtigkeit
im Sinn.

Gedanken singen,
in mir ist ein Lied,
das mich leitet und beflügelt.
Das MEER sehen,
jetzt, mit heißer Seele!


My heart is unbroken,
beats fast
when YOU stand close to ME.

In Deinen Augen,
tiefen Blickes,
ist mir so ....
.... ich kann das MEER sehen!

My heart is unbroken,
beats fast
when YOU stand close to ME.
My soul is unsold,
burns deeply
standing close to YOU.


an den Waldschrat
(poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 22 aprile 2015

Es ist .... 

Es ist ....
passiert!

Da ist dies' Flattern
in meinem Bauch.
Wohlig warm, erregend einzig.

Jetzt nur nicht
den Kopf verlieren!
Das Herz
scheint schon vergeben.

War es gestern
nur so ein Ahnen.
Heute aber, ist es da,
kaum abwendbar.

Mitten im Leben
steh' ich!
Der Krisen kommen viele,
ab und an.
Jedoch ist Dies
ein schönes .... Etwas, jetzt.

Es ist ....
wie eine junge Pflanze,
sie zu achten, pflegen, hüten 
gilt es - soll sie wachsen.
Es ist ....
wie ein kleiner Baum,
ihn zu schützen, nicht zu treten
will es - soll er verwurzeln.
Es ist ....
wie, ja, wie ein grosser Schatz.

Es ist ....
verrückend,
belebend,
befluegelnd,
verwirrend,
beglückend,
begehrend.
Es ist ....
.... verletzlich!

Es ist ....
passiert!

Da ist dies' Flattern
in meinem Bauch.
Wohlig warm, erregend einzig.

Jetzt nur nicht
den Kopf verlieren!
Das Herz
scheint schon vergeben.

War es doch gestern
nur so ein Ahnen.
Heute aber, ist es da,
nicht abwendbar.

Mitten in die Krise
kommt was Neues.
Das Leben zeigt jetzt
viel Gefühl.
Jetzt nur nicht Vollgas ....
.... das Etwas ist zu schön!



berührende Begegnung mit dem Waldschrat
(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 20 aprile 2015

ALLEIN ....ALL EIN

Alte Räume
leer geräumt,
Dinge
aus düstrer, alter Zeit,
welche
riechen, muffeln, stinken gar
nach alter Einsamkeit,
gleich,
zwei Wagen voll,
entsorgt.

Das Wichtigste
mitgenommen
für sonnige, neue Zeit;
neue Räume
eingeräumt - doch
so einiges
riecht
selbst hier
nach neuer Einsamkeit.

EINER
fehlt in neuer Zeit,
ICH bin ALLEIN;
auch wenn
es nicht den Anschein hat,
da neue Freunde
wohl Freude bringen viel
in der neuen Zeit.

EINER fehlt,
ER war, ER ist so nah,
es ist noch gar nicht lange her;
und doch
ICH bin ....ALL-EIN.

Es hilft,
ALL EIN mit sich zu sein,
zu finden Frieden
mit düstrer Zeit, in MIR;
zu machen Frieden
mit MIR ....sein ALL EIN.


(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 13 aprile 2015

Mit den Wölfen heulen

An der Neige
des Tages
schiebt sich
im Land der Wölfe
zur sternklar werdenden Nacht
rostig-orange
der volle wendische Mond
den Horizont
hinauf
und zerschneidet
die Erde
an der Kante zum Weltall.

Du stehst im Feuer,
ich fechte mit Degen und Dolch
zusammen mit meinem Sohn;
er hat heute Vorrang.
Doch als der Mond brennt,
möchte ich
mit den Wölfen heulen.

Im wendischen Widerstandsnest
trifft sich der Kreis
am Tage des Donners.
Alte und neue Gesichter,
ein Treiben und lebendiges Sein.
Hunger meldet sich,
mir ist kalt;
niX macht mich satt.

Mit Dante am Bus,
führt der Weg nach Hause.
Das Cockpit leuchtet
die vielen Möglichkeiten aus;
jetzt weiterfahren - komm'
wir machen uns auf einen neuen Weg;
die Kinder werden einschlafen
und wir - mit den Wölfen heulen.

Du machst Dich auf den Weg,
anderntags, in Deine andere Welt.
Nimm' mich mit,
so drängt es mich zu sagen
und unser AugenBlick
landet im Herz.
Sekunden dauern seltsame
Ewigkeiten, mir scheint.
Du fährst weg, ich bleib' zurück.
Allein.

Tags darauf, ich höre nur den Motor
und weiß: Du kommst zurück.
Meine Intuition ist klug;
ich schaue trotzdem
und Mist fällt mir von der Gabel.
Verlasse mich jetzt ganz auf mich,
und finde den Weg
aus meinem Kampf mit Krebs, Löwe
sowie Drosselbärten;
so kann ich mit den Wölfen heulen.


in Gedanken an den Waldschrat
(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 6 aprile 2015

Erika

Im Wald und auf der ....,
seht
dort ....,
.... der Heide
schlägt sein Lager auf!
Es blüht ganz frisch
die Erika,
bürstet fromm ihr langes,
braunes Haar.

Nie ward' der Heide
vormals
hier gesehen
mit
seinem falschen Glauben,
um Erika
war's bald geschehen;
das hörten
selbst die Tauben.

Es kamen Leute,
viele von weit her,
wollten sehen
blühend' Heideland.
Doch 
Heideland
war abgesperrt;
im Staub
lag eine Tote.

Es war
die schöne Erika,
nackt
ward' sie gefunden.
Ihre rosig Knospen
noch so zart,
langes, braunes Haar darüber;
der Heide
war verschwunden.

Hundert fromme Jägersleut'
sah man nun
den Wald
durchstreifen,
hundert und noch mehr.
Doch bald
mussten alle fluchen,
den Heiden
fand man nimmer mehr.

Sie nahmen sich
den Dummen
aus dem letzten Dorf
im Kreise,
versprachen ihm
zu machen
eine schöne Reise.
Der Dumme
ward' nie mehr gesehen,
keiner konnte trauern.
Im Wald und um die Heide
stehen nun die Mauern.


(poetry © stepha. mara brock)


domenica 5 aprile 2015

Nein, ich will ....

Schmerzen,
meine Schmerzen,
mit Dir
im Herzen,
will ich leiden.
Ja, ich will ....
.... will leiden;
will mich ....,
nein, ich will ....
.... mich nicht entscheiden.

Gedanken,
meine Gedanken,
mit Dir
und Dein Wanken,
will ich leiten.
Ja, ich will ....
.... will leiten;
will mich ....,
nein, ich will ....nicht,
.... Du sollst in mich gleiten.

Schmerzen,
meine Schmerzen,
mit Dir
im Herzen,
will ich beben.
Ja, ich will ....
.... will beben;
will mich ....,
nein, ich will ....
.... mich nicht ergeben.

Emotionen,
meine Emotionen,
mit Dir
in Explosionen,
will ich sterben.
Ja, ich will ....
.... will sterben;
will vor ....,
nein, ich will ....nicht,
.... Du sollst nicht vor mir sterben.

Schmerzen,
meine Schmerzen,
mit Dir
am Herzen,
mit Dir 
zur Seite
will ich leben,
mit Dir
im Guten,
mit Dir
im Schlechten
will ich sein.
Ja, ich will ....
.... will leben.
Ja, ich will ....
.... will sein;
will mich ....,
nein, ich will ....
.... mich, Dich nicht binden,
Nein, ich will ....
mir Dir
Wege finden,
in Freiheit
zu leben, zu werden ....
.... in Liebe zu sein.


in Gedanken an C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 4 aprile 2015

Führe mich nicht

Tage
verkürzen
die Zeit
und
wollen
erfüllt sein
mit
Taten
ohne Verzagen,
bestimmt
vom
Martyrium,
voll Willen
zum
Leiden.

Führe mich ....,
Herr meiner Träume,
führe mich ....nicht
in
Verblendung ....
durch Deine Versuchung.
Führe mich ....nicht,
Dein Herz, ....Mein Schmerz,
ich ....verliere Dich nicht!

Momente
verlängern
die Zeit
und
wollen
erfühlt sein
mit
Sinnen
ohne Versagen,
geleitet
von
Bitterkeit
voll Wünschen
nach
Leben.

Führe mich ....,
Herr meiner Träume
führe mich ....nicht
in
Verdammnis
durch Deine Verführung.
Führe mich ....nicht,
Mein Herz, ....Dein Schmerz,
ich ....verzage nicht!

Augenblicke
vermitteln
diese Zeiten
und
wollen
erfunden sein,
wollen
empfunden sein
mit
Berührung
und Bergehren
ohne Verlieren,
erwählt
von
Härte
voll Begierde
nach
Liebe.

Führe mich ....,
Herr meiner Träume,
führe mich ....nicht
in
Vergebung
durch Deine Verfluchung.
Führe mich ....nicht,
Dein Herz, ....Mein Schmerz,
ich ....verliere Dich nicht!


Lied für C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


venerdì 27 marzo 2015

Wenn Du Mir ....

Wenn
Du
Mir begegnest
wird
es
warm
um
mein Herz.

Da
ist mehr
als
Ich fassen kann,
was
in
Mir passiert.
Schön
und gleichzeitig
spannend,
fast unheimlich,
aufregend
und
beruhigend zugleich.

Wenn
Du
Mir begegnest
wird
es
kalt
für
Meinen Schmerz.

Wenn
Du
Mir begegnest
hüpft
Mein Herz.

In der Einsamkeit
der Nacht
umher schleichen die Gedanken.
Seltsam,
wie fließend die Zeit
verrinnt.
Und Ich liege wach,
scheinbar endlos,
wie ein auf Nikolaus wartend' Kind.

"Mach' nun deine Äuglein zu,
schlafe ein und träum' dazu,
Nikolaus dir deine Stiefel füllt,
nun komm' zur Ruh', in Schlaf gehüllt."


Jedoch
ist schamlos diese Nacht,
welche Ich durchwacht;
hab' Ich doch ein Wiedermal
nur an Dich gedacht.

Alles Mühen
um Suchen und Finden
nach Zerstreuung,
hilft nicht, sondern ist
zugleich
ein wahrlich Winden
in Gedanken,
Wünschen sowie Sehnsucht,
nicht allein zu sein
sei's Tag, sei's Nacht.

Wenn
Du
Mir begegnest,
wird
es
warm
um
mein Herz.

Da
ist mehr
als
Ich fassen kann,
was
in
Mir passiert.
Schön
und gleichzeitig
spannend,
fast unheimlich,
aufregend
und
beruhigend zugleich.

Wenn
Du
Mir begegnest,
wird
es
kalt
für
Meinen Schmerz.

Wenn
Du
Mir begegnest,
hüpft
Mein Herz.

Mit Gedanken dieser Nacht,
bin Ich aufgewacht;
Heiß, Mir war es,
noch im Sinn ....

Wenn
Du
Mir ....


es stellt sich plötzlich ein Dilemma dar
(poetry © stepha. mara brock)


domenica 22 marzo 2015

Flügel w e i t e 

Am Totenweg
sich neues Leben regt.
Schuldverzagt
sich der Henkersberg erhebt,
mächtig überragt
von der großen Flügel Schlag.

Am Himmel andererseits
flammt bereits
lodernd Engel's Haar,
Funkenfeuer-Rot,
streichend über's Feld.

In der Nähe liegt viel Kraft,
von den Wegen ferne
zieht der Schwingen Reiz
hin zu vergangnen,
Gold glänzend' Zeiten,
als das Eisen ward
durch Schweißers Hand verbunden.

Immer wieder
bahnen heftig' Stürme
frischen Winden
neue, nie gekannte Wege.
Der Flügel  W e i t e
streut rote Feuerfunken
übers Land.

Und jede Menschenseele,
ja sogar die Einsamste,
spürt voll warmer Energie
eine Liebe, die verändert alles,
wie noch nie bekannt.


(poetry © stepha. mara brock)


giovedì 19 marzo 2015

BLUT.ZEIT

BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

BLUT.ZEIT,
immer
wieder.

BLUT.ZEIT,
ist kein
Ende
der Menschheit.

TRÄNEN.FLUSS,
der Himmel
weint,
zur 
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

Grillen
zirpen Tag und Nacht,
VENUS
jungfräulich erwacht
zur 
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....


Was hat sie
zuletzt
gesehen,
als.... es war einmal ....
um sie geschehen?

Nebelwirren, Splitterklirren.

Ihre Augen
sehnsuchtsvoll,
erwählt
sein wollen.
Offen die Lippen,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.

BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

Ihre Brüste
angeschwollen,
ergriffen
sein wollen.
Spitz die Nippel,
lockende
Röte,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.

BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

Ihre Scham
feucht und warm,
ertastet
sein will.
Prall die Schenkel,
heiß
die Gruft,
betörend
im Duft,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.

BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....


(poetry © stepha. mara brock)


sabato 14 marzo 2015

Nur ein Lied? 

Zwei,
die sich treffen,
trennen
und begegnen.
Eingenommen
von Augen, Blicken, Sehen.

Worte,
die sich treffen,
trennen
und begegnen.
Eingetaucht
in Klänge, Töne, Melodien.

Zwei,
die sich begegnen,
trennen
und begehren.
Eingenommen
von Berührung, Distanzierung, Lust.

Worte,
die sich begegnen,
trennen
und begehren.
Eingetaucht
in Klänge, Töne, Melodien.

Nicht nur so ein Lied;
das Schönste, das ich je gehört.

Zwei,
die sich begegnen,
mit Worten,
die sie nicht trennen.
Eingetaucht
in Augen, Berührung, Blicken, 
Distanzierung, Sehen, Lust.

Zwei,
die sich begehren,
mit Worten,
die sie vereinen.
Eingenommen
von Klängen, Tönen, Melodien.

Ein Lied;
das Schönste, das ich je gehört
Nicht nur so ein Lied;
das Lied gehört zu Dir und Mir.
Nicht nur so ein Lied;
das Lied hör' ich zur Zeit nicht an.
Es fällt mir schwer.
Doch das schönste Lied schwebt in Mir,
wenn meine Gedanken sind bei Dir.


I'll never forget your voice, C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 7 marzo 2015

Du bist es, Du .... !!


Mir war ....
Mir war ....
Mir war ....

Als hätt' ich ....
Ja, als hätt' ich ....
Als hätt' ich ....

Dieses blaue Flatterband ....
Ja, genau das Blaue gesehen ....

In der Luft flatterte es herum ....
Grad' um meinen Kopf umher ....

Und um die Nase dieser Duft ....
Leicht und bekannter Weise fein ....

Vor meinen Augen grüne Sprosse ....
Woll'n Blumen werden, scheint mir ....

Durch meine Ohren eindringt ....
Jener tänzelnder Klang, von weither ....

Mir war ....
Mir war ....
Mir war ....

Als hätt' ich ....
Ja, als hätt' ich ....
Als hätt' ich ....

Dich gespürt ....
Mit Wohlbehagen Dich Begriffen ....
Fürwahr die erste Wärme legt sich ....
Sanft auf meine Haut; Du bist es ....
Frühling, Du .... !!


Mörike liegt in der Luft
vom Schützenpark in Lüchow (Wendland)

(poetry © stepha. mara brock)


giovedì 5 marzo 2015

Wiedermal Dein Schatten


Wir zwei so deutlich - uns gegenüber.
Die Berührungen sanft,
als wäre es das Erste Mal.
Doch anders ist es; wie ein Wissen
um des Andern tiefste Wünsche.
Diesmal woll'n wir Zwei lange doch
genießen, einander spüren ohne Grenzen.  

Als sei's ein Weitermachen, kurz vor letzten Endes,
ertasten unsere Hände, Finger
warme Regionen der KörperZonen
des Andern, erforschen wir
die Lankarten der Reize des Gegenüber.

Ich liebe es, Deinen Körper zu entdecken,
betastend und dann Vollgenuss,
Dich mit meiner Zunge überall zu kosten.
Ich nehme Deine Regung wahr,
als ich Alles in den Mund,
was mir entgegen kommt, mir ziehe.

Zu gleicher Zeit erregt mich Dein
zärtlich forscher Drang, mich tief zu wecken.
Deine Lippen, Deine Zunge streicheln
meine Zonen der Erregung.
Du packst stärker zu, ich brauche das,
zu erforschen Höhen sowie Höhlen
meines schon erhitzten Körpers. 

Deine Finger züngeln weiter,
tief in meiner Venusgruft.
Ich spüre Deine wilde Gier, mit Deiner Zunge
schmeckst Du nach, wo meine süßen Säfte
rauschen. Derweil wir greifen zu,
nehmen uns die Freiheit,
zu genießen, wie wir uns aalen
aneinander und mit unseren Körpern,
im gemeinsamen Rhythmus
eine Einheit der Begierde sind.

Uns steht Verzückung ins Gesicht
geschrieben, unsere Laute vertonen pure Lust.
Mein Körper bebt, ich lass' mich geh'n,
als meine Flut, die Säfte fliessen
und Du genüsslich daran schlürfst.
Lecke auf Deinen weißen Strahl
der Samen, sich auf meiner Brust,
in meinem Mund ergießen,
Dein Tonikum, ich trinke mit Genuss.

In unseren Armen, uns umschlingend,
spüren wir das Beben nach.
Unser Augenblick verrät
die Tiefe unserer Befriedigung.
Verweilen Ewigkeiten aneinander,
die Luft ist heiß, die Körper feucht.

Welch' berauschenden Bilder
so klar vor mir - WIR.
Fast greifbar, doch unhaltbar
und beim ersten Sonnenstrahl
verschwindet alles fahl.
Ein Traum
- es war wiedermal die Phantasie.
Wiedermal Dein Schatten - klar wie nie.


ein Traum mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


WEND.e.n.LAND - released


So bin ich endlich - lang ist's her
mal wieder im geliebten Land gestrandet,
auf der Suche meiner Straßen
weil der steten, lebhaft' Reisen
in diesem, meinem jungen Leben.

Wie schon des Öftern und mit Neugier
führt sie mich heran
an des langen Elbestrandes Ufer
mit seinem leisen Flüstern
"Folge mir, folge mir zum Mee-h-r!"

Bedächtig, ruhig im Morgendunst
der Strom liegt vor mir,
kalt und schneidend, der Ostwind
peitscht ohne Gnade
unerwartet mir in mein Gesicht.

Eben noch im warmen, ausgedehnten Lager
erkunde ich das geliebte Land,
ein Stückchen heut' nur,
birgt doch dieser Erdenfleck
soviel Anderes und ein Weiter noch.


Wollte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Schönheit.


Gestern in des Junkerwerders Forst
fühlt' ich Freude, Wärme und ZuHause.
Heute auf dem Pfad am Ufer
erleb' ich Kummer, Kälte, Fremdenheit.
Doch Vision kommt von dem Land was mich umgibt.

Voran zur Hidesaker Insel,
wo einst Zerstörung, Brand und Hexenmord
und jüngst unsäglich' Flut geschah,
zeigt mir, geh' ich weiter nun,
die Jeetzel ihre weit gespreizten Arme.

Der Fluß, die Elbe nährt,
im Nebel liegt, mir jetzt entgegen kommt.
Gedanken gehen fort ins Land,
wo er Lauf durch Lüchow nimmt,
liegt viel vor mir, noch, was mich zu sich lockt.


Müsste wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Vielfalt.


Fühl' ich just den Hauch von Freiheit,
hier zu sein, zu tun wonach mir ist.
So weiß ich wohl,
dass da noch Andere sind,
die auf mich warten, hoffen und vertraun. 

Nehm' für heute meine Träume mit,
verbunden sind sie doch mit diesem Land.
Und war das Wiedersehen
auch sehr kurz,
so weiß ich, dass ich wieder komm'.

Der Drang, die Sehnsucht
nach dem Voran mich lockt,
ungewiß ist zwar wie, wo und wann.
Ich fühl' die Leidenschaft
in mir, zu heben diesen (m)einen Schatz.

Und wenn ich auch zunächst entbehren muß,
möcht' ich dieser Straße folgen.
Zu gierig nach noch immer neuen Dingen
zu entdecken hier, zu sehen,
riechen, hören, schmecken, fühlen mehr.


Sollte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Tiefe.


So ist die Zeit nicht lang
bis ich dich endlich wieder seh',
durchfahre das geliebte Land
vom westlich Kreise her
und lande wohl an Stelle großer Weite.

In Jeetzel, kleines Dorf bei Lüchow,
am Totenweg entlang zum Henkers Berg ich geh',
zu sehen Flügel, die dort wachsen,
auf dem Felde, dort wo Rehe springen
und viele Wege sich verzweigen.

Der LichterGlanz in Lüchow dann noch
zeigt mir das Städtchen bunt,
vom Katastrophenbrand durch Schultze's Werk
ist gar nichts mehr zu sehn,
wieder aufgebaut von Lietzmann, dankt die Stadt.

Der Feuerschale heftig Brennen
heute hier den Kindern dient
zur Freude aller - bekannt beschaulich
die Gemeinde wirkt auf mich.
Trotz' Kälte und dem frischen Abschiedswind.

Der Bus am kommend' neuen Morgen
bringt mich nun wieder
fort von Dir - ein Weilchen nur.
Hier lass' ich Spuren, lege meinen Körper nieder;
eins ist gewiss: ich komm' zurück.


Könnte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Ansicht.


Nach kurzer Weil bin ich nun wieder
dort, hier an diesem wunderbaren Ort.
Vom Jeetzel-Dorf aus
geh' umher ich, bald im Dunkeln.
Sehen ist zunächst ein Ahnen doch.

Ein Sturm läßt wild am weiten Himmel
wolkenlos die Sterne funkeln;
im fahlen Licht, wie Silberbänder leuchtend,
streichen Wege an der Felder Ränder.
Sie leiten mich, ziehn mich hindann.

Weihnachtsglanz sowie auch seltsam gelbe Säcke
voll mit Unrat an der Häuser Gärten,
doch verweht, liegen sie wer weiß wie lang.
Diese Beutel stören gar des Festes wilden Frieden,
denn Müll will dann wohl keiner sehen.

In Krummasel andern Tags leuchtet mir
ein Riesen-X grell an der Kirche Mauer
den Weg im Dorf, zu gehen ein paar Schritte.
Ansonsten dunkeler Ort zu dieser Zeit
des Jahres - in Fenstern leuchten Kerzen.


Dürfte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Weite.


Im neuen Jahr start' ich drauf los,
der Ort, zu dem's mich hinzieht, ist bekannt.
Im geliebten Land führen mich die Pfade doch
diesmal nicht ganz dahin - in Lüchow's Wendenschänke
find ich Einkehr und die Stadt zeigt mir ihr Herz.

In hellen Stunden offenbart sich Lüchow dann
als Fachwerkperle mir. Am Glockenturm,
die geheime Brettertür grinst mir entgegen,
ragen spitzenmässig Mauern in die Strasse
- so mancher Lüchower hat's noch nie gesehen.

Strahlenförmig, wie ein heller Stern
geh' ich die Tage meine Ziele an.
Bei Grabow entdeck' ich des Obergutes Flair;
hier werden Kinder lernen, spielen, lachen
und sicherlich noch vieles mehr.

Neritz birgt einen wunderbaren Raum,
zu leben dort in alten Mauern
wär' ein Traum. Dort zeigt sich Freundschaft
auf lebhafte Weise. Gelohnt schon deshalb
hat sich meine Reise.

Durch Jeetzel um bekannte Ecken auf Besuch,
kann ich die Wehmut nicht so ganz verstecken
- verwehrt sich mir doch hier ein Haus am Ort.
Andern Tags erkund' auf Schuster's Rappen
ich noch deren viele weitere Rundling' schön.

Jene typisch rund angelegten Dörfer
voll von Charme und tiefer Seele.
Bergen, im Kreis gebaut, Atem des Heiteren,
zu treffen sich in Dorfes Mitte dort.
Gemeinsam feiern, lachen, reden, tanzen - Allerlüd.


Bräuchte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Seele.


Durch Küsten, Salderatzen, Zebelin führt
mich mein Weg auf nach Marlin.
Die Freundlichkeit, die offene Art der Leute,
bringen mir willkommen Stunden
heute, da ein Sturm sehr wütet über's Land.

Und geh' ich abends an der Jeetzel lang,
zeigt sich mir ein Fluß voll Drang zum Weiter.
Die Strömung, streckenweise kaum zu sehen,
rauscht an den Wehr'n in wilder Brandung.
Vom Sturm zerhackte Äste betanzen Wasser's Gischt.

Besonders an der Jeetzelbrücke, dort
wo sein' Anfang nahm der Große Brand,
reizt sehr das Spiel des Wassers,
treibt er mich mit, der Fluß, wohl in Gedanken
hin zur Elbe und des weiteren zum Mee-h-r.

Doch zunächst noch lockt der Schützenpark
zu illustren Gängen, wo der Hunde viele spielen.
Die Stadt so fremd und doch schon heimisch mir;
sollt' finden hier ich Arbeit und auch Bleibe
in der Näh' - nichts hielt mich andernorts, fürwahr!


Hätt' wohl ein Leben zu leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deinen ganzen Reichtum.


Die Wochen fliegen wie der Wind
durchs Land, wo ich jetzt öfters bin,
zu finden Haus und Hof.
Mich niederlassen mit den Meinen,
dafür reis' ich her und hin.

Im Holsteinischen bin ich nun nicht mehr oft;
Du, WEND.e.n.LAND wirst Heimat mir.
Dein Grund und Boden, Deine Dörfer, Städte
lassen meine Kindheit mich erinnern,
was mich Näh' zu Dir verlangen lässt.

Ich geh' mit offenen Augen
hier umher, habe viel Kontakt.
An Hilfen fehlt es nicht,
gute Freunde kommen noch dazu; einzig
Einer fehlt, er wohnt doch hier,
doch bleibt verborgen, mir.

Es geht ganz schnell,
nach vielem Suchen tut sich unverhofft
die Möglichkeit, zu bleiben auf.
Dort, wo im Sommer Rosen blühen
und Leerstand über Jahre herrschte,
find' ich Heim und Hof.

Zusammen mit Kindern, Hund und Katz'
ich Erste bin, die bezieht die kleinen, alten Räume,
deren Charme mir nicht verborgen bleibt.
Zu bilden Gemeinschaft mit noch Anderen
steht noch aus; oder nochmal weitersehen.

Will jetzt wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Liebe, WEND.e.n.LAND


(poetry © stepha. mara brock)


WEG


Im Kreis
zu sein,
angekommen
zu sein,
ist
ein Ziel,
welches zu erreichen,
ich schon lange wünschte.

Beinah' aus den Augen verloren,
wies der Weg
erneut in diese Richtung,
inspiriert
vom Gefühl der Liebe,
der Hoffnung nicht allein zu bleiben.
Es fügte sich:
DU bist DA,
in meinem Leben, wunderbar.
Und lebst genau dort,
wo ich schon lange sein wollt'.
Es vermischte sich,
ganz viel passierte mit mir.
Hin! Drängte es mich.
Dort leben, wo DU lebst
ja, und eben dort,
wo ich sowieso leben will.
Und bitte schnell!

Ja, ich war verzaubert,
einzig, nur DU nicht.
Das machte mich traurig, ja,
und jetzt hier zu sein,
in Deiner Nähe,
ohne Kontakt
macht Seltsames mit mir,
denn
DU bist immer DA
in meinem Kopf
und
DU bist WEG.


in Gedanken an C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


domenica 1 marzo 2015

Still die Nacht


Still die Nacht
beigebracht
Ruhen, wie der Körper verlangt
oder Umtrieb, weil die Seele bangt.


Offene Augen,
Blick in die Ferne
lassen Visionen
wachsen
und Träume bilden.

Bilder wie Wolken
ziehen vorbei,
lassen Geschichten
erdenken 
und Gedanken fließen.

Geheime Wünsche 
der Sehnsucht 
lassen Realitäten 
verschwinden
und Hoffnung entstehen.

Dunkle Ahnung,
trübe Erkenntnisse
lassen Düsternis
aufkommen
und Einsamkeit wachsen.


Still die Nacht
beigebracht,
weil die Seele umtriebig bangt,
unmöglich Ruh', wie der Körper verlangt.


(poetry © stepha. mara brock)


sabato 28 febbraio 2015

ist Das Wir sind 


UNSER GRUND
Das 
ist 
NEUGIER
Das 
ist 
BEGEGNUNG
Das 
ist 
VERSUCHUNG
Das 
ist 
BERÜHRUNG
Das 
ist 
VERFÜHRUNG
Das
ist 
BEGEHREN 
Das 
ist 
MEHR NEUGIER
Das 
ist 
UNDER GROUND
ist
Das

UNSER GRUND
Wir
sind
NEUGIER
Wir
sind
BEGEGNUNG
Wir
sind
VERSUCHUNG
Wir
sind
BERÜHRUNG
Wir
sind
VERFÜHRUNG
Wir
sind
BEGEHREN 
Wir
sind
MEHR NEUGIER
Wir
sind
UNDER GROUND
Wir
sind


Wenn
Das ist
was
Wir sind
IST
UNSER GRUND
Neugier
Begegnung
Versuchung
Berührung
Verführung
Begehren
Mehr Neugier
UNDER GROUND
ist
Das
Wir
sind


(poetry © stepha. mara brock)


venerdì 27 febbraio 2015

EisZeit blüht Ende


Ende
der eisigen Zeit
lässt Blüten 
treiben
wieder mehr
Flüsse 
durch 's Land
angefüllt
sind Wassermassen
mit Treibgut
werden Geschichten
Zeugen
der Wahrheit
vor den Augen
entstehen
bunte Welten
vielerorts
weichen Eisblumen
Farbenpracht
bringt Freude den Sinnen
Ende
mit Neubeginn
schmelzt Zeiteis
zum
Nichts
zeigt mehr
Wiederbelebung
als das Ende

der Eiszeit


(poetry © stepha. mara brock)


Die Prophezeihung von JHWH


Weißt Du noch
die langen wachen Nächte 
mit unseren Visionen
voll einander berührender Energie,
wir uns positiv begegnend ....?

Weißt Du noch
die langen warmen Nächte 
mit unseren Spinnereien
voll einander ansteckendem Lachen,
wir uns augenblicklich nähernd ....?

Weißt Du noch
die kurzen satten Tage
mit unseren Frühstücksfesten
voll einander begeisternden Träumen,
wir uns lebhaft erzählend ....?

Weißt Du noch
die kurzen sanften Tage
mit unseren Realitäten
voll einander unterstützendem DaSein,
wir uns phasenweise brauchend ....?

Wir sind ein schönes Paar.
Die Liebe reicht tief.
Alles passt, jedoch unsere Welten
sind nicht all to nah.
Wir sind Bruder und Scwester.
Seelengeschwister.
Wir sehen uns kaum und wenn,
ist es jedesmal ein Fest.

Weißt Du, wo ich jetzt bin, Bruder?
Dort , wo Du mich immer gesehen hast!
Wie eine Prophezeihung von Dir.
Du hast genau gespürt, was ich brauche.
Wusste es selbst schon lange ....


Uns trennt nichts.
Wenn wir uns wiedersehn,
ist es ein Fest;
begegnend, nähernd, erzählend, brauchend.

Bis bald, JHWH ....


(poetry © stepha. mara brock)


giovedì 26 febbraio 2015

Wenn sich unsere Wege treffen


WollkenGrau
mit HimmelBlau
trifft AbendRot
beim TagesTod.

NachtSchwarz
mit SternenQuarz
trifft unbewohnt
den Neuen Mond.

BlauStunde
mit NebelWunde
ruft BlackBird
und Morgen wird.

Wenn beim Tod des Tages
im AbendRot
die Wolken grau scheinen
und das Blaue vom Himmel beweinen ....

Wenn der Neue Mond
im SternenQuarz
der Schwarzen Nacht
bleibt unbewacht ....

Wenn beim MorgenWerden
im NebelBlau
der WunderStunde weder noch
BlackBird singt, dann doch ....


.... weiß ich, Zeit stiehlt mir den Zauber
der Liebe, ich muss neue Wege gehn ....
.... glaub' ich an die Kraft der Liebe,
beschenke ich mein Sein mit Zauber ....

.... aus MIR ....

.... und aus DIR ....


.... wenn sich unsere Wege treffen.


(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 23 febbraio 2015

Du trittst und triffst....


Du trittst,
Du trittst,
Du trittst
in mein Leben....

Du triffst,
Du triffst
ins Herz mich....

Du trittst
mich ins Herz....
Du triffst 
in mein Leben....

Wer bist Du?
I don't know.
Du bist da -
I just know!


Wenn die Zeiten
plötzlich rückwärts gehn,
bleiben Worte stehn,
die vor UNS
noch Keiner sprach
und hörte,
an denen sich auch
noch Niemand 
störte.


Du trittst,
Du trittst,
Du trittst
in mein Leben....

Du triffst,
Du triffst
ins Herz mich....

Du trittst
mich ins Herz....
Du triffst 
in mein Leben....

Da ist der erste AugenBlick
und dann ist Alles anders.
Das Leben beginnt sehr schön zu sein
und fühlt so sich wunderbar an.
Da kommst Du doch mir ganz besonders
und hast dies' eine Zaubergeschick.

Wer bist Du?
I don't know.
Du bist da -
I just know!


Wenn die Zeiten
dann doch vorwärts gehn,
bleiben Taten stehn,
über die vor UNS
noch Keiner sprach
und hörte,
an denen sich nun
doch Jemand 
störte.


Du trittst,
Du trittst,
Du trittst
in mein Leben....

Du triffst,
Du triffst
ins Herz mich....

Du trittst
mich ins Herz....
Du triffst 
in mein Leben....

Wer bist Du?
I don't know.
Du bist da -
I just know!
I just know!


( poetry © stepha. mara brock)


sabato 21 febbraio 2015

Spring.Time


Awake!

Time of Coldness
Emptyness
and Sadness
seems to be over.

Awake!

Nature comes back
from
Winter Silence
to celebrate a Re-Birth.

Im Namen
meiner Seele,
beim Blute
meines Herzes,
tanzend
diese Straße
führt zum Leben ....

.... but
Spring
meets
Fall
and my lonely
Heart of Soul
is
too tired
to dance
in Spring.Time
nowadays ....
.... but
my Love
saves me,
takes me onto
a wave
of energy,
which
brings me
right up
to another part
of my street,
where Dancing
is like Flying
and
Life seems
being
Spring.Time.

Awake!

Im Namen
meiner Seele,
Beim Blute
meines Herzes,
tanzend
diese Straße
führt zum Leben ....


( poetry © stepha. mara brock)


giovedì 19 febbraio 2015

Zwei edlen Blutes


Seht die Zwei,
edlen Blutes
an Leben voll,
füreinander bestimmt
und so liebestoll.
Jedoch sich zu treffen,
ließ sie hadern.

Die Mauer sie entzweit,
breit und hoch.

Sie rief zu ihm,
jenseits der Mauer,
jeglich Sperr' zu überwinden.
Der Kerzen drei
wollt' sie entzünden,
zu leuchten ihm
in dunkler Nacht.

Ein böses Weib
ihr Wort wohl hört'
und stellt sich taub,
als wenn sie schlief.
Weil der Nacht
sie löscht' die Kerzen,
Er stürzte tief.

Zu retten ihn,
rief Sie um Hilfe.
Das böse Weib
bot gar Dienst ihr an,
zu erklimmen
der Mauer andre Seite.
Dort fand Sie ihn,
umschloß ihn mit den Armen,
küßt' den blassen Mund.
Doch blieb Er stumm,
Sie krank im jungen Herz.
Es gab kein Erbarmen.

Sie nahm den Weg zurück,
erklomm die Mauer
und stürzte tief,
wohl neben ihren Liebsten.
Mutter und Vater sahen
Beide lebend nimmer mehr.

In Gassen schallt' Glockenläut',
ertönte Wehleid in der Not.
Da lagen die Zwei,
edlen Blutes
und beide waren tot.


( poetry © stepha. mara brock)


Tillman


Komm' Spielmann, komm', sei jetzt hier.
Siehst Du nicht, wie sehr ich frier!
Nur Du vermagst mir Wärme zu erwecken.
Andere halten Dich für einen Gecken.
Doch mir, mir bist Du mehr.
Jetzt warte ich auf Deine Wiederkehr.

Warte singend, tanzend, lachend,
jedoch ist das Begehren wachend,
zu singen, tanzen, lachen auch mit Dir.
Warum bist Du jetzt nicht hier?

Hör' Dich sagen, alles sei so schlecht.
Möcht' Dir geben Hoffnung echt.
So, wie Du mir Wärme schenktest.
Auch wenn anders Du es lenktest.

So, ich nundenn kaum Hoffnung wage,
selbst wenn ich das auch hier jetzt sage:
Komm' Spielmann, komm', sei hier.
Hier, jetzt, hier bei mir!

Und der Tillman, der bleibt unbewegt.
Bald sich nichts mehr an ihm regt.
Innen drin sieht's kaum anders aus.
Nichts lässt er aus sich heraus.
Tillman's Herz trägt Trauerfarbe.
Durchzogen quer von blutiger Narbe.

Oh, hey Till,
he seems so lonely.
Life remains so quiet only.
No more games of joy and laughing,
what is Tillman's way, what is he doing?
Right now he could win joyness,
but he's waiting for a princess;
she really should be perfect,
he looks in certain markets to connect.
Till waits behind his walls,
until sunset comes and he hopes she calls.

Komm' Spielmann, komm', sei jetzt hier.
Siehst Du nicht, wie sehr ich frier!
Nur Du vermagst mir Wärme zu erwecken.
Andere halten Dich für einen Gecken.
Doch mir, mir bist Du mehr.
Jetzt wart' ich auf Deine Wiederkehr.


( poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 18 febbraio 2015

Zonen der Stille


Zonen der Stille

Unerwartete Explosion
Berauschte Energie

Fremdenheit und Wahrnehmung
Sprachlosigkeit

Verbundenheit wortreicher Geschichten
Im Gedächtnis haftend

Unwahrscheinliches
Lebendig mit Liebe und Gelächter

Herzlichkeit in Zeiten
Wohliger Erinnerungen

Teilten wir miteinander viele
Sprachen und Wörter

Nähe gar Liebesgefühl
Hatten auf eine sanfte Art aus Feuer

Zonen der Stille


( poetry © stepha. mara brock)


martedì 17 febbraio 2015

TrauerFall


TrauerFall
auf fruchtbar' Boden
meiner eigen Seele
zum Verbleib.

Schönheit
starrt
mich an
voll der Härte.

Mauer
Stein
Eisen
bricht mein Herz,
weiß weder
noch
und wie und wo
ich
die Tränen lassen
kann.

Gedanken
ohne Antwort.

Blicke
voller Fragen.

Gehörtes
voller Wissen.

Gesagtes
ohne Zweifel.

Glaube,
Liebe,
Hoffnung,
woran wozu worauf?

Sinn frage
was jetzt noch an Wert,
das Leben
mir noch gibt!

TrauerFall
auf fruchtbar' Boden
meiner eigen Seele
zum Verbleib.


( poetry © stepha. mara brock)


domenica 15 febbraio 2015

an Dich


Nachts, gerne weil ich
in der kleinen Stadt am Fluß,
der ruhig durchzieht,
spiegelt wider Leuchten, deren Schein.

Über mir am weiten Himmel
Kraniche anmutig fliegen
in geordnet' Schattenform.
Gehe diese eine Neue Straße,
hoffend hier Quartier
zu finden, endlich.
Um zu leben hier im Land
und zu leben überhaupt.

Die Gedanken sind bei Dir,
der Blick wohl hin
zum Dorf mit Heimatduft.
Sterne funkeln über mir
mit ihren Bildern
in Deine Richtung, doch
Du bist weit weg.

Noch im Ohr ist Deine Stimme,
die mir gut tat und auch nicht.
Doch vertrau' ich Dir
und Deiner ehrlich' Art.
Frage mich,
was ist es bloß, was
Dich so stark mißtrauen lässt ....?

Ja, ich sehe Deine Wunden
aus vergangner Zeit,
doch vergleich' mich nicht
mit alten Frauen,
denn sie bin ich wirklich nicht.

Bin noch jung
und so voll Liebe,
die ich teilen möchte.
Doch Du willst sie nicht.
Ein zweites Mal
hinweg just über mir
die Kraniche in Deine Richtung
streichen durch die Nacht.
Ich kann machen,
was ich will,
Du bist immer da
und doch weit weg.

Jede Straße ich passiere
und sei sie noch so klein,
zu erspüren diese Stadt,
die mich beseelt wie ein Juwel.

Später dann in
meiner Wendenzelle Nr. 5
ist sie wieder da
die Tristess, the Loudness
of my Lonelyness.

Schreibe diesen Brief,
ich muß,
doch möcht' ich lieber
Deine Stimme hör'n
deine Zärtlichkeit,
welch' ich schon fühlen durfte,
wieder spürn.

Einmalig schön, war es auch kurz,
so ist es immer mir
im Sein
bleibend, wieviel Liebe
in Dir schlummert.

Sei jetzt hier
- Du bist nicht da,
und ich allein.

unfrank.iert per Post an C.-o-o-K.
( poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 11 febbraio 2015

Engelfeuer


Am breiten Strom das Ufer, ein guter Ort zu sein.
Blick auf's Wasser spült weg so manche Pein.

So steh' ich bis es dunkelt, Sternenrausch am Himmel funkelt.

Kerzen geben
mir kaum Licht,
bisher kam
jener Seemann nicht,
der mich mitnimmt
auf sein Boot.
Am Himmel
leuchtet blutig
AbendRot.

Wenn Engel im Feuer steh'n, kann ich Wolken brennen seh'n.



( poetry © stepha. mara brock)


martedì 10 febbraio 2015

Willkommen

Willkommen
meine Damen und Herren!
Willkommen
im real existierenden Realismus,
hier im Heute und Jetzt!

Bevor die Show beginnen kann,
legen Sie bitte Ihre Masken an.
Das Toupet zurecht gerückt,
echte Gefühle unterdrückt!
Ihre eigene Meinung
geben Sie bitte an der Garderobe ab,
sonst zieht man
Ihnen diese vom Vergnügen ab.

Damen
und
Herren,
die wollen
ihr
Gesicht bewahren,
die
Möglichkeiten nutzen,
aus der Haut
zu fahren
und
mit Kommentaren
nicht bleiben
hinterm Berg,
werden
gesammelt
und
umquartiert
in die Loge
für den,
der
nicht kapiert,
daß im Gleichklang
unserer Show,
nur Gleichmut
bringt
den Flow.
In dieser Loge,
wo
gesammelt werden
Phantasten,
Individualisten
und
Querulanten
wird
dagegen Stille sein,
denn nur all'
jene Gleichgesinnten
bekommen Wein,
sollen
leicht ertragen
jeglich' Gleichmaß-Pein.
Nur
dass
sie
das nicht wissen;
sie würden's
wohl vermissen.
Ach,
Sie kennen
Den
und Den?
Na,
dann ist's
doch
kein Problem.
Vitamin B
und
Korruption,
sowas
ist
hier gern gesehn!

Willkommen
meine Damen und Herren!
Willkommen
im real existierenden Realismus,
hier im Heute und Jetzt!

Hier kann Jede, Jeder sein,
im Gleichschritt, marsch!
Rechts, links,
Zwo, Drei, Vier!
Nettigkeiten ausgetauscht!
Ein schmales Lächeln!
Und schön immer oberflächlich!
Nur so ist die Realität erträglich!!



( poetry © stepha. mara brock)


und TILL jetzt KOMMT grad' GUT !





FREIHERRn-Edelleute-Prinzen-PACK


Freiheit empfunden.
Doch wieder Hände gebunden.
Seele bald zerschunden.
Toleranz in Wunden.

FREIHERRn-Edelleute-Prinzen-PACK,
Eure Spielchen hab' ich SATT!
Bleibt bloß in Euren Palast-Höhlen,
Lauft mir ja nicht über'n Weg!
Haltet Euch nicht an gegebenes Wort
Das ist mir fremd; ich bin verständnislos!

Für mich und die Meinen zählt Ehrlichkeit,
Ich finde eine bessere Möglichkeit!
Um zu leben FREI und UNGEBUNDEN,
Von den Blaublut-Seelenlosen-Wunden!
Seele schwingt im eigenen Mut,
Unabhängigkeit tut mir jetzt gut!
DU, FREIHERRn-Edelleute-Prinzen-PACK,
Bleib' in Deinem Goldenen Sack!


( poetry © stepha. mara brock)


heute kommt der WOLF vorbei




Danke Wolf, für Deine Musik und Texte.
Hilft mir über manchen Blues hinweg - Vergesse nie zu tanzen!
Begleitest mich schon eine ganze Jahrzehnte-lange-Weile!


sabato 7 febbraio 2015

Du kommst nicht


Feuer brennen,
Lichter rennen.
Du kommst nicht vorbei.
Weg versperrt,
umgekehrt.
Du kommst nicht vorbei.


Hab'Acht
vor der Nacht.
Sie kommt,
Du kommst nicht.
Sie kommt,
eh' Du
Dich versiehst.
Vor der Nacht
hab' Acht.


Nun stehst Du
draußen
vor der Tür,
am Tore
ganz allein,
der Tränen
kommen viele,
lass' sie sein.
Die Laterne
gibt Dir Licht,
denn im Dunkeln
siehst Du nicht
viel von dem,
was Dich umgibt.


Hab'Acht
vor der Nacht.
Sie kommt,
Du kommst nicht.
Sie kommt,
eh' Du
Dich versiehst.
Vor der Nacht
hab' Acht.


Nun siehst Du
draußen
an der Tür
vorm Tore
nur Dich allein,
die Anderen,
ja deren viele,
lass' sie sein.
Die Laterne
gibt kein Licht,
doch im Dunkeln
stehst Du nicht
tief in dem,
was Dich umgibt.


Hab'Acht
vor der Nacht.
Sie kommt,
Du kommst nicht.
Sie kommt,
eh' Du
Dich versiehst.
Vor der Nacht
hab' Acht.


Feuer rennen,
Menschen brennen.
Du kommst nicht vorbei.
Weg versperrt,
umgekehrt.
Du kommst nicht vorbei.


( poetry © stepha. mara brock)


giovedì 5 febbraio 2015

zählt ZEHN bis EINS


Zehn
Seht ihr sie gen Himmel gehn.

Zehn, Neun
Besiegeln ihren Pakt, nichts bereun.

Zehn, Neun, Acht
Sie kamen aus tief berauschter Nacht.

Zehn, Neun, Acht, Sieben
Hatten es ohne Scham und End' getrieben.

Zehn, Neun, Acht, Sieben, Sechs
Da ist Er, der Hexer und da ist Sie, die Hex'.

Zehn, Neun, Acht, Sieben, Sechs, Fünf
Trunken von den Wellen in ihrn erotisch' Sümpf.

Zehn, Neun, Acht, Sieben, Sechs, Fünf, Vier
Stehn sie nun eng umschlungen noch zusammen hier.

Zehn, Neun, Acht, Sieben, Sechs, Fünf, Vier, Drei
Schenken sich einander wilde Küsse, total frank und frei.

Zehn, Neun, Acht, Sieben, Sechs, Fünf, Vier, Drei, Zwo
Soviel Lust in Wogen sah man bisher wirklich noch nirgendwo.

Zehn, Neun, Acht, Sieben, Sechs, Fünf, Vier, Drei, Zwo, Eins
Ehrlich, achtsam, zärtlich und erregt im Ihrer Beider, Deins, Meins.



( poetry © stepha. mara brock)


Schlaf' Mädchen, Schlaf'


Gedanken wissen keine Antwort.
Augen schließen sich zur Nacht.
Fragen bleiben einfach hängen.
Jäh erscheint DER Mann im Traum.
Seine Worte schweben in der Luft.
Bremst sich nicht, Mich zu berühren.
Ertastend Zonen Meines Zinnoberflußes.
Findet ER Quellen Meines Ergußes.
ER weiß alles, um Mich zu verführen.
Erregend wiedermal Sein Duft.
Lust verbreitet sich im Raum.
Körper unsere sich zueinander drängen.
Jetzt bloß nicht aufgewacht.
Sonst ER ist hinweg, hinfort.


Schlaf' Mädchen, Schlaf'.
DER TraumMann tut, was ER darf.
Um Deine Liebe muß ER nicht kämpfen.
Doch Bitterkeit in Sich wohl dämpfen.
Schlaf', genieß' Mädchen, Schlaf'.


Gedanken wussten keine Antwort.
Augen schloßen sich zur Nacht.
Fragen blieben einfach hängen.
Jäh erschien DER Mann im Traum.
Seine Worte schwebten in der Luft.
Bremste sich nicht, Mich zu berühren.
Ertastend Zonen Meines Zinnoberflußes.
Fand ER Quellen Meines Ergußes.
Wußte alles, um Mich zu verführen.
Erregend wiedermal Sein Duft.
Lust verbreitete sich im Raum.
Körper unsere sich zueinander drängten.
Jetzt war Ich aufgewacht.
Und ER .... hinweg, hinfort.


( poetry © stepha. mara brock)


lunedì 2 febbraio 2015

KEINER

Menschen im Gleichschritt
drängen sich vor
Menschen mit Scheuklappen
quetschen sich durchs Tor
Menschen ohne Rück-Seit-Vorsicht
buckeln sich nieder
Menschen in Gier
treten Dich immer wieder




Solltest Du es wagen, Dich zu wehren gegen die Gleichnorm
tust Du gut daran, in Dir eine schußsichere Weste
und einen Helm zu tragen,
denn Du weißt nie aus welche Richtung der nächste Schuß,
die nächste Messerattacke,
der nächste Fausthieb oder der nächste Schlagstock kommt.



Verletzende Worte wie Schüsse ....
.... Keiner vermag Dich zu treffen!


Schmerzende Abweisung wie Messerklingen ....
.... Keiner wird Dich verwunden!


Betäubende Drohungen wie Faustschläge ....
.... Keiner kann Dich berühren!


Zerbrechender Haß wie Schlagstockhiebe ....
.... Keiner darf Dich entwürdigen!




Menschen im Gleichschritt
begegnest Du mit Tanzen
Menschen mit Scheuklappen
verführst Du mit Lachen
Menschen ohne Rück-Seit-Vorsicht
berührst Du mit Freude
Menschen in Gier
gibst Du eine Geschichte



DEINE LIEBE, aber behälst DU - sie gibt Dir Kraft, die Du brauchst!
Solange, bis EINER kommt, der Seine Liebe mit Deiner teilen mag!


( poetry © stepha. mara brock)


domenica 1 febbraio 2015

Komm' her Kind


Liebe eingesperrt

Eisenpanzer festgezerrt


Begegnung das Herz wohl kaum erreicht

Berührung die Seele wohl nie erweicht



Komm' her Kind im Mensch, stirb' jetzt nicht für immer,
auch wenn das Leben keine Hoffnung zeigt.

Komm' lass' uns spielen, lachen, tanzen wie noch nimmer,
auch wenn das Leben Einsamkeit nur zeigt.



( poetry © stepha. mara brock)


.... ist SO





sabato 31 gennaio 2015

Schwarzer Vogel singt beim Tod


Schwarzer Vogel
singt
beim Tod
der blauen Nacht.
Im schleiern' Nebel
frischer Morgentau erwacht.

Sonne schießt
mit
glühend' Rot
des ersten Strahls.
An des wilden Stromes
Ufer ein Frauenkörper - tot.

In den frühen Morgenstunden
wurde am Ufer des Flußes eine noch nicht identifizierte Frau
tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Tod
durch Ertrinken hin, es gibt keinerlei Anzeichen
von Fremdverschulden. Der Obduktionsbericht ergab'
eine Überdosis Liebe sowie Spuren von Sehnsucht
und Verzweiflung. Die tote Frau hat einen Abschiedsbrief
hinterlassen; in diesem verabschiedet sie sich
entschlossen von der Einsamkeit.


Geh', geh' hinfort!
Verlasse meinen Liebesort.
Hört sie ihn, den sie so begehrt,
zuletzt sagen ihr und sie macht kehrt.
Taucht' ein ins dunkle, wilde Wasser sie,
voll Trauer ob verlorner Heimat, betrübt wie nie.


( poetry © stepha. mara brock)


Being a POET


“Being a poet is not writing a poem, but finding a new way to live.”





seen @ Paul La Cour  ( photography © stepha. mara brock)


venerdì 30 gennaio 2015

Angels look from heaven clouds


Verschwinden
aus
der Wirklichkeit
könnte
sein
Schweben
in
Unendlichkeit

Angels look
from heaven clouds
see humans
fighting for their right to exist

Schweben
in
Unendlichkeit
müsste
sein
Entspannen
aus
Verbindlichkeit

Angels look
from heaven clouds
see humans
freezing in their scheme of life

Entspannen
aus
Verbindlichkeit
könnte
sein
Fliegen
in
Leichtigkeit


( poetry © stepha. mara brock)


giovedì 29 gennaio 2015

Mond - Schatten - Sonne


Wandelnd
im Gebiet des Anderen
steht Frau vor eigener Verletzlichkeit
zu öffnen die Seele mit Hingabe
und findet im Gegenüber
ein sich öffnendes Spiegelbild
hinter dessen Verletzlichkeit
sich eine Gemeinsamkeit verbirgt.

Leuchtender Mond
der Du Dich allmählich befreit hast
von Tod bringender Freundschaft.


Schwebend
in Grauzonen des Anderen
steht Frau vor eigener Vertrautheit
zu öffnen das Herz mit Wärme
und entdeckt im Gegenüber
ein sich öffnendes Gegenstück
mit dessen Vertrautheit
sich eine Gefühlslücke verschliesst.

Verbrannter Schatten
der Du tief durchkreuzt bist
von Bodennebelschwaden.


Fliegend
im Grenzbereich des Anderen
steht Frau vor eigener Verbundenheit
zu öffnen die Liebe mit Hingabe
und findet im Gegenüber
ein sich öffnendes Spiegelbild
mit dessen Verbundenheit
sich eine Gemeinsamkeit verwebt.

Schwarze Sonne
die Du schnell emporgestiegen bist
aus dem blutigen Todesmoor.


Beglückend
im Garten des Anderen
wandelt Frau
mit eigener Verletzlichkeit
schwebt Frau
durch eigene Vertrautheit
fliegt Frau
mittels eigener Verbundenheit
zu öffnen
Seele, Herz und Liebe
mit Wärme
und Hingabe
und erforscht im Gegenüber
einen sich öffnenden Anderen
mit eigener Verletzlichkeit,
Vertrautheit
und Verbundenheit
und sie schliessen ihre Gefühlslücke(n)
mit Gemeinsamkeit.


























( photography & poetry © stepha. mara brock)


lunedì 26 gennaio 2015

Moon - Shadow - Sun


Bright MOON
slowly
freed from ALPHA DOG

Burned SHADOW
deeply
crossed by SHALLOW PATCHY FOG

Black SUN
quickly
aimed high from BLOODY BOG





( poetry © stepha. mara brock)


sabato 24 gennaio 2015

JEDER





Bleibt mein Leben mein Leben ?

Kalt,
und eisglatt
auf
der Verliererstraße.
Geruch
nach
schleichendem Tod
und
nacktem Fluch.

Stahlharte
Hände
greifen
vom Rand
Macht
an sich,
Nacht
überdeckt
Sonnenlicht.

Nebel
schleudert
aus
der Einsamkeit.
Kampf
um
Liebe
und
Leben - Verdammnis.

Immer
wieder Seitenwege,
auch
Sackgassen.
Blick
in Ferne,
Engel
tun neue Wege
auf.

Hilft
meine Liebe?
Reicht
meine Kraft?
Verheilt
meine Seele?

Auf immer
Verliererin?
Sowieso
Versagerin?
Nur noch
Verdammnis?

Gibt es ein Ende
nach dem Tod?

Hat Macht
mein Kampf?
Ist Einsamkeit
mein Fluch?
Sind meine Straßen
ohne Herz?

Bleibt
mein Leben mein Leben?


( poetry © stepha. mara brock)


giovedì 22 gennaio 2015

Neugier und Reiz


DIESES Werk bleibt privat!


ES
geht nur   MICH & C.-o-o-K.   was an!



mercoledì 21 gennaio 2015

Na, das ist doch mal wieder ein schöner Text !!


Na, das ist doch mal wieder ein schöner Text ....!! .... mit Musik
von "Radio Doria - Die Freie Stimme Der Schlaflosigkeit".

Nur den ersten Textteil durfte ich nicht so erleben; ansonsten ....




PRINZ RICHARD ist TOT





















Bei uns zu Haus geboren,
warst du zum Prinz erkoren.

Wie auch Dein Bruder Sternschnuppe;
hattest so manchen Kampf mit ihm,
da fetzten auch mal Haare in Eure Suppe.

Wir haben Dich lieb gewonnen,
nun ist Dein Blut geronnen.

Am Strassengraben fand ich Dich
und war traurig, doch wunderte mich.

Warst Du doch sonst eher ein Schisser,
hast Dich nicht weit weg getraut vom Garten sonst,
wolltest nun wohl sein ein Neueswisser.

Des Autos Bremsspur in der Erde,
zeugt von Deiner plötzlichen Begierde.

Wolltest wohl erkunden den fernen Wald,
doch es war die Strasse dort,
nun bist Du - verdammt nochmal - sehr kalt.

ES TUT MIR SO UNENDLICH LEID, mein kleiner FREUND!

Ich hatte gestern abend nicht mehr nachgesehn ....
ob wirklich Du zuHause bist - ich fühl' die Schuld!

Bekommst die beste Beerdigung, mein Kleiner.
Verzeih und Danke dass Du bei uns warst, Du schöner Einer!



































TEARS for OUR FRIEND "Prinz Richard", born 07/2012 and gone 01/2015
( poetry © stepha. mara brock)



Brauch ich jetzt ....





martedì 20 gennaio 2015

.... ist nicht gleich ....


Begegnung
ist
nicht
gleich
Berührung

Berührung
ist
nicht
gleich
Empfindung

Empfindung
ist
nicht
gleich
Empfängnis

Empfängnis
ist
nicht
gleich
Zuwendung

Zuwendung
ist
nicht
gleich
Zuhören

Zuhören
ist
nicht
gleich
Verstehen

Verstehen
ist
nicht
gleich
Hingebung

Hingebung
ist
nicht
gleich
L i e b e  

L i e b e  
ist
nicht
gleich
L i e b e  -  wann ist Liebe gleich Liebe ?


( poetry © stepha. mara brock)


domenica 18 gennaio 2015

Ein Mann im Wald


Ein Mann im Wald
steht unbewegt,
doch höchst erregt.

Fragt,
wer mag er sein,
so erregt, doch unbewegt,
ein Mann im Wald.

Kälte ihn zum Rubbeln drängt,
nimmt einen Mantel rot,
bedeckt er seinen harten Stock.

Zwischen vielen Dornen
er nicht sieht
die Rose einzig, fürwahr reizend.

Ihr Duft verweht
lieb kosend
einen Schatten,
Mann im Wald.

Ein Mann im Wald
trägt in sich
das Herz ganz schwarz.

Fragt,
wer mag er sein,
schwarzen Herzens,
ein Mann im Wald.

Sonne ihn zum Blinzeln zwingt,
lässt seinen Stock steif stehen,
strahlt ihn an das Licht.

Zwischen vielen Dornen
er jetzt sieht
die Rose einzig, fürwahr lockend.

Ihr Duft betört
wärmend reizend
einen Blender,
Mann im Wald.


Ein
Mann
im Wald
mit
steifem
Stock
und
schwarzem
Herz
steht
unbewegt erregt,
die Dornen
seiner
Seele
versperren
ihm
den Weg
zur
einzig Rose,
die
nicht spart
mit
Reizen
unentwegt,
zu
betören, lockend
zu
bewegen
Mann
im
Wald.


( poetry © stepha. mara brock)


giovedì 15 gennaio 2015

WEND.e.n.LAND - unplugged


So bin ich endlich - lang ist's her
mal wieder im geliebten Land gestrandet,
auf der Suche meiner Straßen
weil der steten, lebhaft' Reisen
in diesem, meinem jungen Leben.

Wie schon des Öftern und mit Neugier
führt sie mich heran
an des langen Elbestrandes Ufer
mit seinem leisen Flüstern
"Folge mir, folge mir zum Mee-h-r!"

Bedächtig, ruhig im Morgendunst
der Strom liegt vor mir,
kalt und schneidend, der Ostwind
peitscht ohne Gnade
unerwartet mir in mein Gesicht.

Eben noch im warmen, ausgedehnten Lager
erkunde ich das geliebte Land,
ein Stückchen heut' nur,
birgt doch dieser Erdenfleck
soviel Anderes und ein Weiter noch.


Wollte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Schönheit.


Gestern in des Junkerwerders Forst
fühlt' ich Freude, Wärme und ZuHause.
Heute auf dem Pfad am Ufer
erleb' ich Kummer, Kälte, Fremdenheit.
Doch Vision kommt von dem Land was mich umgibt.

Voran zur Hiddesakker Insel,
wo einst Zerstörung, Brand und Hexenmord
und jüngst unsäglich' Flut geschah,
zeigt mir, geh' ich weiter nun,
die Jeetzel ihre weit gespreizten Arme.

Der Fluß, die Elbe nährt,
im Nebel liegt, mir jetzt entgegen kommt.
Gedanken gehen fort ins Land,
wo er Lauf durch Lüchow nimmt,
liegt viel vor mir, noch, was mich zu sich lockt.


Müsste wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Vielfalt.


Fühl' ich just den Hauch von Freiheit,
hier zu sein, zu tun wonach mir ist.
So weiß ich wohl,
dass da noch Andere sind,
die auf mich warten, hoffen und vertraun.

Nehm' für heute meine Träume mit,
verbunden sind sie doch mit diesem Land.
Und war das Wiedersehen
auch sehr kurz,
so weiß ich, dass ich wieder komm'.

Der Drang, die Sehnsucht
nach dem Voran mich lockt,
ungewiß ist zwar wie, wo und wann.
Ich fühl' die Leidenschaft
in mir, zu heben diesen (m)einen Schatz.

Und wenn ich auch zunächst entbehren muß,
möcht' ich dieser Straße folgen.
Zu gierig nach noch immer neuen Dingen
zu entdecken hier, zu sehen,
riechen, hören, schmecken, fühlen mehr.


Sollte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Tiefe.


So ist die Zeit nicht lang
bis ich dich endlich wieder seh',
durchfahre das geliebte Land
vom westlich Kreise her
und lande wohl an Stelle großer Weite.

In Jeetzel, kleines Dorf bei Lüchow,
am Totenweg entlang zum Henkers Berg ich geh',
zu sehen Flügel, die dort wachsen,
auf dem Felde, dort wo Rehe springen
und viele Wege sich verzweigen.

Der LichterGlanz in Lüchow dann noch
zeigt mir das Städtchen bunt,
vom Katastrophenbrand durch Schultze's Werk
ist gar nichts mehr zu sehn,
wieder aufgebaut von Lietzmann, dankt die Stadt.

Der Feuerschale heftig Brennen
heute hier den Kindern dient
zur Freude aller - bekannt beschaulich
die Gemeinde wirkt auf mich.
Trotz' Kälte und dem frischen Abschiedswind.

Der Bus am kommend' neuen Morgen
bringt mich nun wieder
fort von Dir - ein Weilchen nur.
Hier lass' ich Spuren, lege meinen Körper nieder;
eins ist gewiss: ich komm' zurück.


Könnte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Ansicht.


Nach kurzer Weil bin ich nun wieder
dort, hier an diesem wunderbaren Ort.
Vom Jeetzel-Dorf aus
geh' umher ich, bald im Dunkeln.
Sehen ist zunächst ein Ahnen doch.

Ein Sturm läßt wild am weiten Himmel
wolkenlos die Sterne funkeln;
im fahlen Licht, wie Silberbänder leuchtend,
streichen Wege an der Felder Ränder.
Sie leiten mich, ziehn mich hindann.

Weihnachtsglanz sowie auch seltsam gelbe Säcke
voll mit Unrat an der Häuser Gärten,
doch verweht, liegen sie wer weiß wie lang.
Diese Beutel stören gar des Festes wilden Frieden,
denn Müll will dann wohl keiner sehen.

In Krummasel andern Tags leuchtet mir
ein Riesen-X grell an der Kirche Mauer
den Weg im Dorf, zu gehen ein paar Schritte.
Ansonsten dunkeler Ort zu dieser Zeit
des Jahres - in Fenstern leuchten Kerzen.


Dürfte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Weite.


Im neuen Jahr start' ich drauf los,
der Ort, zu dem's mich hinzieht, ist bekannt.
Im geliebten Land führen mich die Pfade doch
diesmal nicht ganz dahin - in Lüchow's Wendenschänke
find ich Einkehr und die Stadt zeigt mir ihr Herz.

In hellen Stunden offenbart sich Lüchow dann
als Fachwerkperle mir. Am Glockenturm,
die geheime Brettertür grinst mir entgegen,
ragen spitzenmässig Mauern in die Strasse
- so mancher Lüchower hat's noch nie gesehen.

Strahlenförmig, wie ein heller Stern
geh' ich die Tage meine Ziele an.
Bei Grabow entdeck' ich des Obergutes Flair;
hier werden Kinder lernen, spielen, lachen
und sicherlich noch vieles mehr.

Neritz birgt einen wunderbaren Raum,
zu leben dort in alten Mauern
wär' ein Traum. Dort zeigt sich Freundschaft
auf lebhafte Weise. Gelohnt schon deshalb
hat sich meine Reise.

Durch Jeetzel um bekannte Ecken auf Besuch,
kann ich die Wehmut nicht so ganz verstecken
- verwehrt sich mir doch hier ein Haus am Ort.
Andern Tags erkund' auf Schuster's Rappen
ich noch deren viele weitere Rundling' schön.

Jene typisch rund angelegten Dörfer
voll von Charme und tiefer Seele.
Bergen, im Kreis gebaut, Atem des Heiteren,
zu treffen sich in Dorfes Mitte dort.
Gemeinsam feiern, lachen, reden, tanzen - Allerlüd.


Bräuchte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Seele.


Durch Küsten, Salderatzen, Zebelin führt
mich mein Weg auf nach Marlin.
Die Freundlichkeit, die offene Art der Leute,
bringen mir willkommen Stunden
heute, da ein Sturm sehr wütet über's Land.

Und geh' ich abends an der Jeetzel lang,
zeigt sich mir ein Fluß voll Drang zum Weiter.
Die Strömung, streckenweise kaum zu sehen,
rauscht an den Wehr'n in wilder Brandung.
Vom Sturm zerhackte Äste betanzen Wasser's Gischt.

Besonders an der Jeetzelbrücke, dort
wo sein' Anfang nahm der Große Brand,
reizt sehr das Spiel des Wassers,
treibt er mich mit, der Fluß, wohl in Gedanken
hin zur Elbe und des weiteren zum Mee-h-r.

Doch zunächst noch lockt der Schützenpark
zu illustren Gängen, wo der Hunde viele spielen.
Die Stadt so fremd und doch schon heimisch mir;
sollt' finden hier ich Arbeit und auch Bleibe
in der Näh' - nichts hielt mich andernorts, fürwahr!


Will wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Liebe.



NOCH UNVOLLENDET

( poetry © stepha. mara brock)


venerdì 9 gennaio 2015

Das Immer-Wenn


Ich war viele Gestern in Deinem Kreis
und suchte Dich nicht.

Als ich im Garten
um die Ecken wandelte
fand ich Dich.
Mein Herz schlug angenehm ruhig
und im Bauch war mir wohlig warm.
Du kamst näher, sahst mich,
nahmst mit mir einen Weg;
jedoch wußte ich nicht,
ob ich Dich noch weiter treffe.


Als ich Dich heute wieder sehe,
schlägt mein Herz wild,
im Gehen werden meine Knie locker.

Als ich Dich heute nicht mehr sehe,
schlägt mein Herz kaum,
im Gehen werden meine Knie wacklig.

Diese, Deine Kälte an diesem Heute
kann sie nicht töten
diese, meine Wärme, die für Dich in mir weilt,
sehe ich Dich, Deine Gestalt,
höre ich Dich, Deine Stimme,
rieche ich Dich, Deinen Duft,
fühle ich Dich, Deine Umarmung - nicht mehr,
denn Du bleibst auf Distanz.

Das 1. Mal. Das 2. Mal. Das 3. Mal. Immer-Wenn!
Immer-Wenn ICH DICH sehe, höre, rieche und fühle,
ICH auch nur an DICH denke! Immer-Wenn !

Diese, Deine Wärme von diesem Gestern
konnte mich beleben
diese, meine Wärme, die für Dich in mir weilt,
sah ich Dich, Deine Gestalt,
hörte ich Dich, Deine Stimme,
roch ich Dich, Deinen Duft,
fühlte ich Dich, Deine Umarmung - immer mehr,
als Du sehr in meine Nähe kamst.


Ich bin am Heute in Deinem Kreis
und suche Dich nicht.

Als ich im Park
um die Ecke gehe
finde ich Dich.
Mein Herz schlägt wild
und im Bauch wird mir flau warm
Du entfernst Dich, siehst mich nicht
nimmst ohne mich einen anderen Weg;
jedoch ich weiß, ich werde Dich noch treffen.


gewidmet C.-o-o-K. ( poetry © stepha. mara brock)


KEIN Willkommen !


In toten Netzen
zappeln in der Masse Aale,
zwei Schlangen und ein Krebs,
winden sich Synapsen
zu transmittern klaren Blick.

In kalter Funkstille
stürmt es am warmen Hafen,
zeigt sich kein sicherer Platz
zum Auswerfen des Ankers.

In prallen Netzen
zucken in der Menge Aale,
die Schlangen in des Krebses Zangen,
suchen die Zwei das Funkloch,
zur Flucht gemeinsam raus.

Im gesperrten Hafen
gibt es kein Willkommen,
treibt der Gefühlsfluß
zu Ufern ohne sicheren Halt.

In kaputten Netzen
liegen im Haufen toter Aale,
die Schlangen verbissen mit dem Krebs,
erstrecken sich zwei Schlangenkörper,
zu finden Ruhe in Gedanken.

Im entfernten Hafen
sind warme, leere Plätze
wehren ab die Sehnsucht,
zu finden ein Zuhaus'.

In verwirrten Netzen
modern in Klumpen Aale,
zwei Schlangen sich würgend und ein Krebs,
finden die Schlangen nicht zueinander,
zu geben sich gemeinsamen Halt.

Die Nacht ohne Hafen
ist kalt und einsam.
Nightmare came into my brain,
has stolen my heart & brought me some pain.
Die Nacht ohne Hafen
zeigt: kein Willkommen
im neuen Land !


( poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 7 gennaio 2015

SIE nimmt ES sich !


SIE
liebt
das Leben
& es hat sich von IHR abgewandt !

SIE
liebt
das Leben
& es hat IHR starkes Begehren verdammt !

SIE
liebt
das Leben
& es hat den Rhythmus, der nicht zu IHR passt !

SIE
liebt
das Leben
& es hat IHR die Verantwortung für andere gegeben !

SIE
liebt
das Leben
& es hat IHR Kälte und Einsamkeit gebracht !

SIE
liebt
das Leben
& es hat IHR versagt, ganz Frau zu sein !

SIE
liebt
das Leben
& es hat sich IHR versperrt !


STOP! LebensLUST

SIE
liebt
das Leben
& es IST IHR LEBEN und SIE NIMMT es SICH !


( poetry © stepha. mara brock)


Drop Dead !!


Lost
in pain
took
my last way
to my destiny.

Lonely
wolf bitch
took
my harvest moon
to care for me.

Lost
in wilderness
took
my broken heart
to bury it alive.

Lonely
tree of life
took
my breath away
to care for its fruit.

Lost
in silence
took
my last words

to say to me:


Drop Dead !!


( poetry © stepha. mara brock)


Lost Loser


Loser!

L o s t
in pain
L o s t
in words
L o s t
in space
L o s t
in thought
L o s t
in the shuffle
L o s t
in loneliness
L o s t
in dreams
L o s t
in desire
L o s t
in hope
L o s t
in lust

Loser!


I 'm
not
a   L o s e r !
I 'm
just

L o s t
in
L O V E


( poetry © stepha. mara brock)


Unter Ferner Liefen


Der Mensch
unter Vielen - Unter Ferner Liefen

- nackt geboren
vom Hirn her auserkoren,
zu leben
in besonderem Maß,
bei Geburt
unter Vielen - Unter Ferner Liefen

- beschmiert und naß.



Der Mensch
unter Vielen - Unter Ferner Liefen

- jede Sekunde,
versehen mit einer Wunde,
zu leiden
mit Gestöhne, Weh', Geschrei
als Neuer
unter Vielen - Unter Ferner Liefen

- jeder war einmal in einem Ei.



Der Mensch
unter Vielen - Unter Ferner Liefen

- wächst heran,
bis er sich behaupten kann,
zu lenken
seine Schritte und sein Handeln,
mit Bedacht
unter Vielen - Unter Ferner Liefen

- um in Lebenslust zu wandeln.



Der Mensch
unter Vielen - Unter Ferner Liefen

- bringt zu Ende,
mal mit, mal ohne Wende,
zu leben
bis es nicht mehr geht,
bei Tod
unter Vielen - Unter Ferner Liefen

- begraben und verweht.



( poetry © stepha. mara brock)