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giovedì 24 settembre 2015


Leise, diese Reise


Leise,
diese Reise,
geht
auf neue Weise,
weit unten,
dort
im tiefen Tal
windet sich
der Schlange Körper,
leise,
auf nie geseh'ne Weise.

Schwäne
ziehen ihre Bahnen,
Nebel hüllt
sie ein, lässt ihre Anmut
grau erahnen.
Und der Krähen
Schreien in den Bäumen
lässt den Bach
im Tale schäumen.
Fische
waren hier schon lang'
nicht mehr geseh'n,
hat der Krebs gefressen.
Seine eisenharten
Scheren wetzt
er sich wie Gott vergessen.

Leise,
diese Reise,
geht
auf neue Weise,
weit oben,
dort
auf lichten Höh'n
kann jetzt
ein Jeder Adler
kreisen seh'n;
leise,
auf nie gekannte Weise.


(poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 23 settembre 2015


Neulich .... im Postkasten ....




Danke C.-o-o-K. !!!

Passt auch GENAU - JETZT - GENAU - HEUTE - zum  T A N Z E N !!!!



giovedì 23 luglio 2015

Pfade


.... wenn Du weißt,
Die/Der welche/r Du bist,
spürst den Pfad,
welcher für Dich stimmt ....

.... wenn Du siehst,
wo Hin Du willst,
ahnst den Pfad,
welcher zu Dir passt ....

.... wenn Du fügst
Die Teile in Dir zusammen,
siehst den Pfad
welcher für Dich wichtig/richtig ....


(poetry © stepha. mara brock)

venerdì 9 gennaio 2015

KEIN Willkommen !


In toten Netzen
zappeln in der Masse Aale,
zwei Schlangen und ein Krebs,
winden sich Synapsen
zu transmittern klaren Blick.

In kalter Funkstille
stürmt es am warmen Hafen,
zeigt sich kein sicherer Platz
zum Auswerfen des Ankers.

In prallen Netzen
zucken in der Menge Aale,
die Schlangen in des Krebses Zangen,
suchen die Zwei das Funkloch,
zur Flucht gemeinsam raus.

Im gesperrten Hafen
gibt es kein Willkommen,
treibt der Gefühlsfluß
zu Ufern ohne sicheren Halt.

In kaputten Netzen
liegen im Haufen toter Aale,
die Schlangen verbissen mit dem Krebs,
erstrecken sich zwei Schlangenkörper,
zu finden Ruhe in Gedanken.

Im entfernten Hafen
sind warme, leere Plätze
wehren ab die Sehnsucht,
zu finden ein Zuhaus'.

In verwirrten Netzen
modern in Klumpen Aale,
zwei Schlangen sich würgend und ein Krebs,
finden die Schlangen nicht zueinander,
zu geben sich gemeinsamen Halt.

Die Nacht ohne Hafen
ist kalt und einsam.
Nightmare came into my brain,
has stolen my heart & brought me some pain.
Die Nacht ohne Hafen
zeigt: kein Willkommen
im neuen Land !


( poetry © stepha. mara brock)


martedì 30 dicembre 2014

Meer der Lust


Nicht
abgeschlossen
der Roman,
welchen die Natur schreibt
und immer
neu zu erforschen;
auf jeder Seite
ohne erkennbares Ende.

Hin zur Ergründung
der Herausforderung.

Fingerspitzen, Gefühl,
volles Spüren der Verzweigungen
aller Richtungen
und aller Zonen.

Wahrnehmung der Zeichen;
der Rausch kündigt sich
An-Springen deiner, seiner Sinne,
Über-Greifen der Funken,
Ent-Flammen
im Winden der Körper, Wallung.

Rhythmus entwickelt sich
und Dissonanzen
auf der Frequenz,
im Gleichklang der Wechseltakte.

Jagen und Gefangensein,
Vibration der Bewegungen.

Über-Gang.
Ent-Fließen süßer Säfte
dem Innern der Tiefe.


Die Schlange
züngelnd
nach dem Eingang der Höhle,
riecht die Frucht.

Sich ausbreitend öffnend
die dunkle Schlucht.
Ahnung
von funkelnden Sternen.

Neugier,
Instinkt und Impuls
lassen die Schlange
Vor-Stoß wagen.

Erforschung der Höhle,
züngelnd der Rhythmus,
Auf-Bäumen im Takt.

Grenzberührung
am weichen G-rund.
Strömen des süßen Saftes,
bedeutungsschwanger
schließend der Kraterrand.

Gejagte wird zur Jägerin.
Brodeln kündigt an-flutbereit.

Die Schlange ist im süßen Rausch,
Höhen, Wände, Tiefen erbeben.

Aus-Brechen kündigt sich an.
Im Körper der Schlange pumpt das Gift.


Verharren
im Beben,
erneuter Vor-Stoß.

Will sie die Befreiung?
Begierde
nach den Sternen im Gift.

Der Krater
öffnet sich nicht mehr.

Reiz-Höhepunkt der Tiefe,
Er-Reichen der Untiefe.
Öffnen der Schleuse: Ziel.


Sternenstrahl-Giftstrahl.
Verbund
in den süß-bitteren Fluten,

Er-Trinken bringt Rettung
im Meer der Lust.

Geruch
von Ewigkeiten
liegt
auf den Körpern.

Bringt
erlösende Beruhigung.


( poetry © stepha. mara brock)