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martedì 30 dicembre 2014

Glaube ans Überleben


Der Morgenstrip
zart bekleideter
Mädchen.
Naiv
die Wahl
ihrer Worte.
Schrill
der Hall
ihres Kicherns.
Verleiht
dem harten Geschäft
der Nacht
die Humanität
einer streunenden Hyäne
im Wüstensand.

Männer
mit den stahlharten Kragen
sind untergetaucht.

Hauch
von Freiheit
liegt
in der Luft
der wenigen Stunden
zwischen
den täglichen gleichen Nummern
in der Bar
der einsamen Herzen.

Noch zu angetörnt
finden die Mädchen
keinen Schlaf.

Flucht
ins Naive.
Flucht
in die verwundete Seele
der Freundin
für eine Nacht,
im Nebenzimmer.

Glaube ans Überleben.


( poetry © stepha. mara brock)


venerdì 26 dicembre 2014

Gedanken


Gedankenfetzen streunen,
herrenlosen Hunden gleich,
durch die Windungen.
Der Kurs verläuft planlos,
vorläufig seitlich,
und rückläufig quer,
immer dem Duft
spontaner Lust hinterher.

Körperlose Glieder,
voll unruhigem Leben gefüllt,
folgen der Macht
die die Seele verfügt.
Tranceartig die Bewegung
in die hinterste Gasse;
dunkel die Nacht,
Flucht aus der Masse.

Wundersame Gestalt
umringt den Geist,
unheimlich, voll Gier.
Antwort ist Hingabe
dem steten Verführer;
voll der Worte ergibt sich Macht,
sie zu leiten und führen,
über Alles, mit allem erwacht.


( poetry © stepha. mara brock)