S U L L E S T R A D E TUE trovi LA VITA ....
devi seguire la tua intuizione .... prendere la STRADA TUA .... la pura VIITA ci trovi COME la VUOI TU !
A U F D E N S T R A S S E N findest Du DAS L E B E N ....
folge DEINER Intuition .... nimm' DEINE STRASSE .... dort findst DU das WAHRE LEBEN ....
.... G E N A U SO wie D U es D I R W Ü N S C H T !
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venerdì 13 novembre 2015
martedì 3 novembre 2015
domenica 1 novembre 2015
venerdì 18 settembre 2015
Die Reise [II]
In dieser NACHT
die REISE,
Du mit Deinen Fingerspitzen
zärtlich
über Meinen Körper,
hat Mich
weiter zu DIR geführt.
Bei jeder Unserer Regung
- Mein hungriger KÖRPER,
weil jedem Unserem Anflug
- Meine flammende EROTIK,
in jeder Unserer Welle
- Meine rauschenden FLUTEN,
war'n WIR bei UNS ....!
DU warst ICH,
in dieser ganzen Nacht,
auf der Reise,
in Unserem SEIN
war'n WIR bei UNS ....!
Im FEUER stehend,
mit DIR im brandend' MEER
untergehend
zu nie gekannten Höh'n
fliegend auferstehend.
Unsere Tür ist offen.
WIR im SEIN ....!
Die Reise geht weiter
in dieser Nacht,
der Morgen erwacht.
WIR spür'n Deine, Meine Fingerspitzen
noch, nach Uns
sehnt sich ALLES.
Die REISE
in dieser Nacht
hat UNS
ZU UNS geführt.
far, far from C.-o-o-K. into another galaxy
(poetry © stepha. mara brock)
sabato 12 settembre 2015
lunedì 11 maggio 2015
Geilheit des Moments
In
der Geilheit des Moments
zeigt sich
die Begierde pur.
Mein Atem
ringt mit Seinesgleichen,
nimmt
mir den Verstand.
Heftig
schlagen Emotionen
Wellen
aufschäumender Lust.
Übermütig,
ausgelassen sind
die Blicke
unserer Augen.
Dieser kraftvolle Moment
voll des Mutes willig,
üppig schön und somit geil,
lässt die Lüsternheit
in uns
erscheinen, wie aus dem Nebel
brechend Sonne.
Nimm' mich jetzt
entführe mich
aus süßen Flammen,
die wie Nadeln
den Verstand bestechen.
Bring' mich zu den Ufern
unserer Lust
und lass' mich kommen,
zu Dir, der Du liegst
vor mir, mit an Verlangen
überquellend Augen.
Wie lang' halt ich Deinem Blicke stand?
Das Spiel aus Kindetagen,
meine Ausrede ,
Dich still zu betrachten;
drängt in mir,
meine Phantasie schlägt Kapriolen,
alles Andere als die Ruhe,
doch der Gedanke: hin zu Dir.
Der Worte fallen wenig,
doch unterstützen
diese noch die Geilheit des Moments;
'Ich habe eine dreckig' Phantasie',
sagst Du mir.
Nur, hat nicht Der, welcher das sagt,
eine Solche selber, doch?
Was ist das Dreckige daran,
meinen wir das Selbe?
Mit Schmutz hat es doch nichts zu tun!
'An reinen Sex', sagst Du
'denken Männer dann, die Frauen komplizierter.'
Ich frag' Dich: 'ist es wirklich so?
Finden wir nicht einfach
viel mehr Worte für das "Eine"?'
Meine Phantasie
in der Geilheit des Moments
ist weder dreckig
noch mit Schmutz behaftet;
vielmehr Sinne
betörend, verführend, berauschend.
Lust erweckend,
pure Erotik versprechend.
Unsere Augen treffen sich
durch den einen Blick.
Wir kämpfen beide mit Dämonen
und schmecken hungrig
diese Geilheit des Moments.
in Gedanken frei - an Gedanken voll
im Schützenpark in Lüchow (Wendland)
(poetry © stepha. mara brock)
der Geilheit des Moments
zeigt sich
die Begierde pur.
Mein Atem
ringt mit Seinesgleichen,
nimmt
mir den Verstand.
Heftig
schlagen Emotionen
Wellen
aufschäumender Lust.
Übermütig,
ausgelassen sind
die Blicke
unserer Augen.
Dieser kraftvolle Moment
voll des Mutes willig,
üppig schön und somit geil,
lässt die Lüsternheit
in uns
erscheinen, wie aus dem Nebel
brechend Sonne.
Nimm' mich jetzt
entführe mich
aus süßen Flammen,
die wie Nadeln
den Verstand bestechen.
Bring' mich zu den Ufern
unserer Lust
und lass' mich kommen,
zu Dir, der Du liegst
vor mir, mit an Verlangen
überquellend Augen.
Wie lang' halt ich Deinem Blicke stand?
Das Spiel aus Kindetagen,
meine Ausrede ,
Dich still zu betrachten;
drängt in mir,
meine Phantasie schlägt Kapriolen,
alles Andere als die Ruhe,
doch der Gedanke: hin zu Dir.
Der Worte fallen wenig,
doch unterstützen
diese noch die Geilheit des Moments;
'Ich habe eine dreckig' Phantasie',
sagst Du mir.
Nur, hat nicht Der, welcher das sagt,
eine Solche selber, doch?
Was ist das Dreckige daran,
meinen wir das Selbe?
Mit Schmutz hat es doch nichts zu tun!
'An reinen Sex', sagst Du
'denken Männer dann, die Frauen komplizierter.'
Ich frag' Dich: 'ist es wirklich so?
Finden wir nicht einfach
viel mehr Worte für das "Eine"?'
Meine Phantasie
in der Geilheit des Moments
ist weder dreckig
noch mit Schmutz behaftet;
vielmehr Sinne
betörend, verführend, berauschend.
Lust erweckend,
pure Erotik versprechend.
Unsere Augen treffen sich
durch den einen Blick.
Wir kämpfen beide mit Dämonen
und schmecken hungrig
diese Geilheit des Moments.
in Gedanken frei - an Gedanken voll
im Schützenpark in Lüchow (Wendland)
(poetry © stepha. mara brock)
sabato 2 maggio 2015
Was mich leitet [I]
Individuen kann man bekanntlich
daran erkennen, daß sie
einen Knick in der Optik haben.
Sie gewinnen allen
öffentlich zugänglichen Dingen
und Ereignissen
einen zweiten Sinn ab,
der zunächst einmal
nur für sie selbst zugänglich ist.
In dieser höchst persönlichen Optik
mag dann etwa
als Langsamkeit eines Mitmenschen
erlebt werden,
was dieser der Ungeduld
des Erlebenden selbst zurechnen würde.
Besonders konsensfähig
ist diese individualisierte Art
des Erlebens also nicht.
Immerhin kann der Fall eintreten,
daß ein anderer,
statt einfach nur mit dem Kopf
zu schütteln,
sich in meine Weltsicht hineinversetzt
und dann sogar anfängt,
sie durch eigenes Handeln zu bestätigen:
Statt mir Ungeduld vorzuwerfen,
handelt er selbst etwas schneller.
Für die anderen
ist mein Erleben dann immer
noch unmaßgeblich,
aber für den anderen hat es offenbar
die Kraft eines starken Motivs.
So wird es mir leichter gemacht,
der zu sein, der ich bin.
Diese Bestätigung fremden Erlebens
durch eigenes Handeln
bildet die kommunikative Grundlage
dessen, was wir Liebe nennen.
(© Niklas Luhmann, 1982)
giovedì 19 marzo 2015
BLUT.ZEIT
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
BLUT.ZEIT,
immer
wieder.
BLUT.ZEIT,
ist kein
Ende
der Menschheit.
TRÄNEN.FLUSS,
der Himmel
weint,
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
Grillen
zirpen Tag und Nacht,
VENUS
jungfräulich erwacht
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
Was hat sie
zuletzt
gesehen,
als.... es war einmal ....
um sie geschehen?
Nebelwirren, Splitterklirren.
Ihre Augen
sehnsuchtsvoll,
erwählt
sein wollen.
Offen die Lippen,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.
BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
Ihre Brüste
angeschwollen,
ergriffen
sein wollen.
Spitz die Nippel,
lockende
Röte,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.
BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
Ihre Scham
feucht und warm,
ertastet
sein will.
Prall die Schenkel,
heiß
die Gruft,
betörend
im Duft,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.
BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
(poetry © stepha. mara brock)
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
BLUT.ZEIT,
immer
wieder.
BLUT.ZEIT,
ist kein
Ende
der Menschheit.
TRÄNEN.FLUSS,
der Himmel
weint,
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
Grillen
zirpen Tag und Nacht,
VENUS
jungfräulich erwacht
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
Was hat sie
zuletzt
gesehen,
als.... es war einmal ....
um sie geschehen?
Nebelwirren, Splitterklirren.
Ihre Augen
sehnsuchtsvoll,
erwählt
sein wollen.
Offen die Lippen,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.
BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
Ihre Brüste
angeschwollen,
ergriffen
sein wollen.
Spitz die Nippel,
lockende
Röte,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.
BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
Ihre Scham
feucht und warm,
ertastet
sein will.
Prall die Schenkel,
heiß
die Gruft,
betörend
im Duft,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.
BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....
(poetry © stepha. mara brock)
sabato 14 marzo 2015
Nur ein Lied?
Zwei,
die sich treffen,
trennen
und begegnen.
Eingenommen
von Augen, Blicken, Sehen.
Worte,
die sich treffen,
trennen
und begegnen.
Eingetaucht
in Klänge, Töne, Melodien.
Zwei,
die sich begegnen,
trennen
und begehren.
Eingenommen
von Berührung, Distanzierung, Lust.
Worte,
die sich begegnen,
trennen
und begehren.
Eingetaucht
in Klänge, Töne, Melodien.
Nicht nur so ein Lied;
das Schönste, das ich je gehört.
Zwei,
die sich begegnen,
mit Worten,
die sie nicht trennen.
Eingetaucht
in Augen, Berührung, Blicken,
Distanzierung, Sehen, Lust.
Zwei,
die sich begehren,
mit Worten,
die sie vereinen.
Eingenommen
von Klängen, Tönen, Melodien.
Ein Lied;
das Schönste, das ich je gehört
Nicht nur so ein Lied;
das Lied gehört zu Dir und Mir.
Nicht nur so ein Lied;
das Lied hör' ich zur Zeit nicht an.
Es fällt mir schwer.
Doch das schönste Lied schwebt in Mir,
wenn meine Gedanken sind bei Dir.
I'll never forget your voice, C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)
die sich treffen,
trennen
und begegnen.
Eingenommen
von Augen, Blicken, Sehen.
Worte,
die sich treffen,
trennen
und begegnen.
Eingetaucht
in Klänge, Töne, Melodien.
Zwei,
die sich begegnen,
trennen
und begehren.
Eingenommen
von Berührung, Distanzierung, Lust.
Worte,
die sich begegnen,
trennen
und begehren.
Eingetaucht
in Klänge, Töne, Melodien.
Nicht nur so ein Lied;
das Schönste, das ich je gehört.
Zwei,
die sich begegnen,
mit Worten,
die sie nicht trennen.
Eingetaucht
in Augen, Berührung, Blicken,
Distanzierung, Sehen, Lust.
Zwei,
die sich begehren,
mit Worten,
die sie vereinen.
Eingenommen
von Klängen, Tönen, Melodien.
Ein Lied;
das Schönste, das ich je gehört
Nicht nur so ein Lied;
das Lied gehört zu Dir und Mir.
Nicht nur so ein Lied;
das Lied hör' ich zur Zeit nicht an.
Es fällt mir schwer.
Doch das schönste Lied schwebt in Mir,
wenn meine Gedanken sind bei Dir.
I'll never forget your voice, C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)
sabato 7 marzo 2015
Du bist es, Du .... !!
Mir war ....
Mir war ....
Mir war ....
Als hätt' ich ....
Ja, als hätt' ich ....
Als hätt' ich ....
Dieses blaue Flatterband ....
Ja, genau das Blaue gesehen ....
In der Luft flatterte es herum ....
Grad' um meinen Kopf umher ....
Und um die Nase dieser Duft ....
Leicht und bekannter Weise fein ....
Vor meinen Augen grüne Sprosse ....
Woll'n Blumen werden, scheint mir ....
Durch meine Ohren eindringt ....
Jener tänzelnder Klang, von weither ....
Mir war ....
Mir war ....
Mir war ....
Als hätt' ich ....
Ja, als hätt' ich ....
Als hätt' ich ....
Dich gespürt ....
Mit Wohlbehagen Dich Begriffen ....
Fürwahr die erste Wärme legt sich ....
Sanft auf meine Haut; Du bist es ....
Frühling, Du .... !!
Mörike liegt in der Luft
vom Schützenpark in Lüchow (Wendland)
(poetry © stepha. mara brock)
giovedì 5 marzo 2015
WEND.e.n.LAND - released
So bin ich endlich - lang ist's her
mal wieder im geliebten Land gestrandet,
auf der Suche meiner Straßen
weil der steten, lebhaft' Reisen
in diesem, meinem jungen Leben.
Wie schon des Öftern und mit Neugier
führt sie mich heran
an des langen Elbestrandes Ufer
mit seinem leisen Flüstern
"Folge mir, folge mir zum Mee-h-r!"
Bedächtig, ruhig im Morgendunst
der Strom liegt vor mir,
kalt und schneidend, der Ostwind
peitscht ohne Gnade
unerwartet mir in mein Gesicht.
Eben noch im warmen, ausgedehnten Lager
erkunde ich das geliebte Land,
ein Stückchen heut' nur,
birgt doch dieser Erdenfleck
soviel Anderes und ein Weiter noch.
Wollte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Schönheit.
Gestern in des Junkerwerders Forst
fühlt' ich Freude, Wärme und ZuHause.
Heute auf dem Pfad am Ufer
erleb' ich Kummer, Kälte, Fremdenheit.
Doch Vision kommt von dem Land was mich umgibt.
Voran zur Hidesaker Insel,
wo einst Zerstörung, Brand und Hexenmord
und jüngst unsäglich' Flut geschah,
zeigt mir, geh' ich weiter nun,
die Jeetzel ihre weit gespreizten Arme.
Der Fluß, die Elbe nährt,
im Nebel liegt, mir jetzt entgegen kommt.
Gedanken gehen fort ins Land,
wo er Lauf durch Lüchow nimmt,
liegt viel vor mir, noch, was mich zu sich lockt.
Müsste wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Vielfalt.
Fühl' ich just den Hauch von Freiheit,
hier zu sein, zu tun wonach mir ist.
So weiß ich wohl,
dass da noch Andere sind,
die auf mich warten, hoffen und vertraun.
Nehm' für heute meine Träume mit,
verbunden sind sie doch mit diesem Land.
Und war das Wiedersehen
auch sehr kurz,
so weiß ich, dass ich wieder komm'.
Der Drang, die Sehnsucht
nach dem Voran mich lockt,
ungewiß ist zwar wie, wo und wann.
Ich fühl' die Leidenschaft
in mir, zu heben diesen (m)einen Schatz.
Und wenn ich auch zunächst entbehren muß,
möcht' ich dieser Straße folgen.
Zu gierig nach noch immer neuen Dingen
zu entdecken hier, zu sehen,
riechen, hören, schmecken, fühlen mehr.
Sollte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Tiefe.
So ist die Zeit nicht lang
bis ich dich endlich wieder seh',
durchfahre das geliebte Land
vom westlich Kreise her
und lande wohl an Stelle großer Weite.
In Jeetzel, kleines Dorf bei Lüchow,
am Totenweg entlang zum Henkers Berg ich geh',
zu sehen Flügel, die dort wachsen,
auf dem Felde, dort wo Rehe springen
und viele Wege sich verzweigen.
Der LichterGlanz in Lüchow dann noch
zeigt mir das Städtchen bunt,
vom Katastrophenbrand durch Schultze's Werk
ist gar nichts mehr zu sehn,
wieder aufgebaut von Lietzmann, dankt die Stadt.
Der Feuerschale heftig Brennen
heute hier den Kindern dient
zur Freude aller - bekannt beschaulich
die Gemeinde wirkt auf mich.
Trotz' Kälte und dem frischen Abschiedswind.
Der Bus am kommend' neuen Morgen
bringt mich nun wieder
fort von Dir - ein Weilchen nur.
Hier lass' ich Spuren, lege meinen Körper nieder;
eins ist gewiss: ich komm' zurück.
Könnte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Ansicht.
Nach kurzer Weil bin ich nun wieder
dort, hier an diesem wunderbaren Ort.
Vom Jeetzel-Dorf aus
geh' umher ich, bald im Dunkeln.
Sehen ist zunächst ein Ahnen doch.
Ein Sturm läßt wild am weiten Himmel
wolkenlos die Sterne funkeln;
im fahlen Licht, wie Silberbänder leuchtend,
streichen Wege an der Felder Ränder.
Sie leiten mich, ziehn mich hindann.
Weihnachtsglanz sowie auch seltsam gelbe Säcke
voll mit Unrat an der Häuser Gärten,
doch verweht, liegen sie wer weiß wie lang.
Diese Beutel stören gar des Festes wilden Frieden,
denn Müll will dann wohl keiner sehen.
In Krummasel andern Tags leuchtet mir
ein Riesen-X grell an der Kirche Mauer
den Weg im Dorf, zu gehen ein paar Schritte.
Ansonsten dunkeler Ort zu dieser Zeit
des Jahres - in Fenstern leuchten Kerzen.
Dürfte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Weite.
Im neuen Jahr start' ich drauf los,
der Ort, zu dem's mich hinzieht, ist bekannt.
Im geliebten Land führen mich die Pfade doch
diesmal nicht ganz dahin - in Lüchow's Wendenschänke
find ich Einkehr und die Stadt zeigt mir ihr Herz.
In hellen Stunden offenbart sich Lüchow dann
als Fachwerkperle mir. Am Glockenturm,
die geheime Brettertür grinst mir entgegen,
ragen spitzenmässig Mauern in die Strasse
- so mancher Lüchower hat's noch nie gesehen.
Strahlenförmig, wie ein heller Stern
geh' ich die Tage meine Ziele an.
Bei Grabow entdeck' ich des Obergutes Flair;
hier werden Kinder lernen, spielen, lachen
und sicherlich noch vieles mehr.
Neritz birgt einen wunderbaren Raum,
zu leben dort in alten Mauern
wär' ein Traum. Dort zeigt sich Freundschaft
auf lebhafte Weise. Gelohnt schon deshalb
hat sich meine Reise.
Durch Jeetzel um bekannte Ecken auf Besuch,
kann ich die Wehmut nicht so ganz verstecken
- verwehrt sich mir doch hier ein Haus am Ort.
Andern Tags erkund' auf Schuster's Rappen
ich noch deren viele weitere Rundling' schön.
Jene typisch rund angelegten Dörfer
voll von Charme und tiefer Seele.
Bergen, im Kreis gebaut, Atem des Heiteren,
zu treffen sich in Dorfes Mitte dort.
Gemeinsam feiern, lachen, reden, tanzen - Allerlüd.
Bräuchte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Seele.
Durch Küsten, Salderatzen, Zebelin führt
mich mein Weg auf nach Marlin.
Die Freundlichkeit, die offene Art der Leute,
bringen mir willkommen Stunden
heute, da ein Sturm sehr wütet über's Land.
Und geh' ich abends an der Jeetzel lang,
zeigt sich mir ein Fluß voll Drang zum Weiter.
Die Strömung, streckenweise kaum zu sehen,
rauscht an den Wehr'n in wilder Brandung.
Vom Sturm zerhackte Äste betanzen Wasser's Gischt.
Besonders an der Jeetzelbrücke, dort
wo sein' Anfang nahm der Große Brand,
reizt sehr das Spiel des Wassers,
treibt er mich mit, der Fluß, wohl in Gedanken
hin zur Elbe und des weiteren zum Mee-h-r.
Doch zunächst noch lockt der Schützenpark
zu illustren Gängen, wo der Hunde viele spielen.
Die Stadt so fremd und doch schon heimisch mir;
sollt' finden hier ich Arbeit und auch Bleibe
in der Näh' - nichts hielt mich andernorts, fürwahr!
Hätt' wohl ein Leben zu leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deinen ganzen Reichtum.
Die Wochen fliegen wie der Wind
durchs Land, wo ich jetzt öfters bin,
zu finden Haus und Hof.
Mich niederlassen mit den Meinen,
dafür reis' ich her und hin.
Im Holsteinischen bin ich nun nicht mehr oft;
Du, WEND.e.n.LAND wirst Heimat mir.
Dein Grund und Boden, Deine Dörfer, Städte
lassen meine Kindheit mich erinnern,
was mich Näh' zu Dir verlangen lässt.
Ich geh' mit offenen Augen
hier umher, habe viel Kontakt.
An Hilfen fehlt es nicht,
gute Freunde kommen noch dazu; einzig
Einer fehlt, er wohnt doch hier,
doch bleibt verborgen, mir.
Es geht ganz schnell,
nach vielem Suchen tut sich unverhofft
die Möglichkeit, zu bleiben auf.
Dort, wo im Sommer Rosen blühen
und Leerstand über Jahre herrschte,
find' ich Heim und Hof.
Zusammen mit Kindern, Hund und Katz'
ich Erste bin, die bezieht die kleinen, alten Räume,
deren Charme mir nicht verborgen bleibt.
Zu bilden Gemeinschaft mit noch Anderen
steht noch aus; oder nochmal weitersehen.
Will jetzt wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Liebe, WEND.e.n.LAND
(poetry © stepha. mara brock)
mercoledì 7 gennaio 2015
Lost Loser
Loser!
L o s t
in pain
L o s t
in words
L o s t
in space
L o s t
in thought
L o s t
in the shuffle
L o s t
in loneliness
L o s t
in dreams
L o s t
in desire
L o s t
in hope
L o s t
in lust
Loser!
I 'm
not
a L o s e r !
I 'm
just
L o s t
in
L O V E
( poetry © stepha. mara brock)
venerdì 2 gennaio 2015
lunedì 29 dicembre 2014
Spieglein, Spieglein ....
Spieglein, Spieglein an der Wand,
Hast du mir noch was zu sagen?
Stehst herum mit rostigen Zacken,
auf des Zimmers Boden, fast unerkannt.
Würmer, Maden winden sich im Grab.
Der Schönen langen Haare Spinn'verwebt, getrocknet aus.
Das Antlitz, einst liebreizend - nun ein Graus!
Welche toten Schönen finden hier noch ihren Schlaf?
Der Schönen langen Haare Spinn'verwebt, getrocknet aus.
Das Antlitz, einst liebreizend - nun ein Graus!
Welche toten Schönen finden hier noch ihren Schlaf?
Spieglein, Spieglein, eingehüllt im alten Tuch.
Sag' mir ist es wirklich so,
dass der/die Jenige ist nur froh,
sagst "Schön bist nur du!", als wär's ein Fluch?
Sie, die lebend sich als Fische tarnend,
an die Ufer schwammen , blutgefüllt
den Krebs-Angler lockend, mit Liebesduft umhüllt.
Nun liegen ihre Körper fahl, und ekelig warnend!
an die Ufer schwammen , blutgefüllt
den Krebs-Angler lockend, mit Liebesduft umhüllt.
Nun liegen ihre Körper fahl, und ekelig warnend!
Spieglein, Spieglein an der Wand.
Der Staub der Jahre, erst vor Kurzem abgeputzt.
Egal, du bleibst trotzdem ungenutzt,
dein Schicksal: du bist inzwischen wohl verkannt.
Der Schönen Spiegel ist geblieben,
Rost zeichnet die Vergänglichkeit
Gemacht mit Schweißers Händen für die Ewigkeit.
Er ist noch da, die Schönen längst vertrieben.
Rost zeichnet die Vergänglichkeit
Gemacht mit Schweißers Händen für die Ewigkeit.
Er ist noch da, die Schönen längst vertrieben.
Spieglein, Spieglein an der Wand.
Hast doch längst nichts mehr zu sagen!
Stehst herum mit rostigen Ecken,
lang' vergessen deine Pracht im Land.
Der Krebs-Angler steht an des Teiches Ufer.
Der toten Schönen Begehrlichkeit
versinkend im Sumpf der Ehrlichkeit.
Ich seh' ihn - betrübt, voll Gram, ein einsam' Rufer.
Der toten Schönen Begehrlichkeit
versinkend im Sumpf der Ehrlichkeit.
Ich seh' ihn - betrübt, voll Gram, ein einsam' Rufer.
Spieglein, Spieglein an der Wand.
Wem hast du einst gesagt: "Bist die Schönste hier, wahrhaftig!"?
Noch klebt das Blut an deinem Eisen rostig,
vom Herzstich, sie gegeben, dem Manne, still verbrannt.
Der Krebs-Angler geht nun nicht mehr aus dem Haus.
Unsäglich trübe hüllt er sich in Nebelrauch,
nicht mal die Sonne, die da kam, sieht er auch.
Er hat ein Platz in meinem Herzen - ich ruf' es in das Land hinaus.
Unsäglich trübe hüllt er sich in Nebelrauch,
nicht mal die Sonne, die da kam, sieht er auch.
Er hat ein Platz in meinem Herzen - ich ruf' es in das Land hinaus.
Spieglein, Spieglein an der Wand.
ich wüßt' wohl, was ich mit dir jetzt tun könnt',
wenn bei dir, ihm sein, mir wär' vergönnt.
Hing dich auf; mein Inneres Schöne deinen, seinen Fluch verbannt.
( poetry © stepha. mara brock)
mercoledì 17 dicembre 2014
ERDE und WASSER - WASSER und LUFT
Wenn ich ihn am Ufer tanzen sehe,
möcht' ich, dass er nie mehr gehe.
Nein, seine Muskeln sind es nicht,
doch folge ich ihm, langsam und dicht.
Sternenstrahl gesammelt in seinem Zauberstab,
glitzernde Tropfen wollen verströmen ihr Lab'.
Erde und Wasser kommen zusammen,
lassen sich binden, sind sich nicht fremd.
Im Nassen versunken, zergeh' ich, nicht zu verdammen
und bin in den Fluten nicht gehemmt.
Wenn er sich entblößt und sinnlich bewegt,
dann möcht ich ihm zeigen, was sich bei mir regt.
Nun, seine Muskeln reizen nur nebenbei,
die Schenkel geben sein Reizwerkzeug frei.
Packen mich seine Finger, leckt mich seine Zunge,
erhebt sich in mir ein Beben rauf bis zur Lunge.
Er tanzt vorbei, nimmt mich doch wahr.
Ich bin der Boden, er spiegelt die Sonne wunderbar.
Es ist ein Zauber - wie ihn Liebe gebahr.
Erde und Wasser kommen zusammen,
lassen sich verbinden, sind sich nicht fremd.
Im Nassen versunken zergeh' ich, nicht zu verdammen
und bin in den Fluten völlig ungehemmt.
So pumpt der Süße Saft in meiner Mitte,
kompakt wie ein Hengst er und schwitzend die Ritte.
Halt mich an ihm fest mit feuchten Händen
wir reiten sehr lang, ohne uns zu verschwenden.
Es ist wie ein Dammbruch und heiß;
ich ahne, ich spüre, ich weiß:
Wasser und Luft werden vermischt,
lassen sich verbinden, sind sich nicht fremd.
Aus Feuchtigkeit verdunstet, entsteigen wir der Gischt
und sind in kühlenden Winden total enthemmt.
frei nach "Feuer und Wasser" @RAMMSTEIN
und Sternzeichen zugeordneten Elementen
( poetry © stepha. mara brock)
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