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sabato 11 marzo 2017

Jeden Tag

Jeden Tag
sterbe ich ein Wenig mehr.
Tiefe alte Wunden,
stark vernarbt, auf's Neue
angeritzt.
Bohrend neue Verletzungen,
schwach am bluten,
doch stark der Schmerz
verbleibt.

Meine junge Seele
kein Leben findet, hier.
Mein altes Herz
voll Leben brennt, dafür.

Tiefe alte neue Liebe,
stark mich nimmt, auf's Neue
angefacht.
Lockend neue alte Ufer,
schwach im Nebel,
doch stark der Drang
zu sein bei Dir.

Jeden Tag
sterbe ich ein Wenig mehr.


Leben ist so weit weg, .... C.-o-o-K.
( poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 28 dicembre 2016

In kalten, dunklen Nächten

In kalten, dunklen Nächten, am Telephon,
öffnest Du Mir Dein Herz,
erzählst von Deinen Hoffnungen und Ängsten,
schenkst Mir Dein Vertrauen,
bedankst Dich für Meine Gegenwart und Dasein.

Die Worte Deiner verletzten Seele
erschaffen eine wohlige Nähe zwischen Uns,
sodaß ich glaube,
die Wärme Deines Körpers zu spüren.

Ich nehme Dich ernst,
denn mit Dem, was Du erzählst,
stehst Du wie nackt vor Mir.

Wir reden über Stunden,
doch die Zeit scheint still zu steh'n.
Gedanken und Gefühle,
Trauer und Wut, Freude und Lachen;
Alles mischt sich zu wohltuendem Austausch
bis zum Grauen des Morgens.

Es öffnet Mir das Herz,
Dir so nah zu sein,
auch Dir tut es gut - ich kann es spüren;
doch Deine Tür bleibt zu,
Dein Stein davor.

In kalten, dunklen Nächten,
sowie an warmen, hellen Tagen
die Herzen öffnen,
von Hoffnungen und Ängsten erzählen,
einander Vertrauen schenken,
Gegenwart und Dasein des Anderen genießen;
Ich bin da für Dich, wenn Du willst


.... C.-o-o-K.
( poetry © stepha. mara brock)

martedì 27 dicembre 2016

Ich könnte kotzen - Satemin!

Du schmuckes Dorf im Wendland,
für die Touristen wohlgefällig anzuseh'n.
Die Fassaden fein heraus geputzt,
ein Grund für Viele hier zu schau'n und steh'n.

Ich könnte kotzen - Satemin!
Dir die Strassen voll
und jeden Winkel der "Nachbarn" unter mir!
Dem selbstgefällig'm NIEDERlandsMANN
voll auf den Kopf
und in sein MiniMinusMiniHirn!
Seiner ALTEN siebenmal mit Anlauf
dann vor die Füße noch!
Deren PaschaPrinz wünsch' ich,
dass er stecken bleibt im grellen Gallensaft!
Ich könnte kotzen - Satemin!

Du schmuckes Dorf im Wendland,
gern möcht' ich leben hier, denn so übel bist Du nicht!
Doch nährt dies Sein hier schon seit 7 Monaten
die Übelkeit in mir - verzeih' mir dies Gedicht


( poetry © stepha. mara brock)

giovedì 15 settembre 2016

Herbst

Wenn die Kastanien
ihre Blätter
als Erste zur Rost.Roten Sonne
verfärben,
kann Ich schon spüren,
dass die für Mich
bewegendste Jahres.Zeit
beginnt ....
.... und Mein Herz
ist getränkt
von Blut.Leidenschaft.

Drei Monate,
die an des Tunnels Ende
Licht versprechen
und die Trauer
zu Gondeln tragen.

September,
Meine Zeit der Seelen.Kraft.
Oktober,
Zeit Meiner Reise zum Lieben.Leben.
November,
Meine Zeit von Anfang.im.Ende.

Zeit von Fügungen,
die Mein Herz.Blut im Rost.Roten
Schein der Sonne
mit Leidenschaft bewegt.
Mein eigenes Herbst.Zeit.Los




















(poetry & photography © stepha. mara brock)

lunedì 15 agosto 2016

MUTTER.X

MUTTER.LEBEN
erfreuend
und
beglückend,
unreuend
und
verrückend.

MUTTER.LIEBE
überquellend
und
unendlich,
erhellend
und
verbindlich.

MUTTER.HERZ
beruhigend
und
wachend,
vergnügend
und
lachend.

MUTTER.SEIN
ist Leben,
Liebe
und Herz,
ist Wut,
Angst
und Schmerz.

MUTTER.WUT
entbehrend
und
verzichtend,
vielbegehrend
und
vernichtend.

MUTTER.ANGST
unbeseelend
und
erstarrend,
verlebend
und
verharrend

MUTTER.SCHMERZ
umfassend
und
besetzend,
selbsthassend
und
verletzend.

MUTTER.X


( poetry © stepha. mara brock)

sabato 30 luglio 2016

wenn Ich gehe ....

Wenn Ich gehe ....
.... am Ende vom Lied,
lacht und tanzt,
schmaust und trinkt,
feiert das Leben.

Wenn Ich gehe ....
.... wann Ich es bestimme,
lasst meine Kinder
nicht allein,
doch für sich selbst entscheiden,
wohin ihr Weg gehen soll.

Wenn Ich gehe ....
.... am Scheidepunkt
von Hier und Jetzt
kümmert euch um meine Tiere;
doch entfernt
sie nicht zu weit weg
von meinen Kindern.

Wenn Ich gehe ....
.... frei und selbstgewählt,
gebt mir meinen Koffer,
der gepackt, mit auf die Reise;
meinen Bus,
den erbt mein WEND.e.n.MANN
- mit allem was ich hab'
von Rammstein, wenn es ihm gefällt.

Wenn Ich gehe ....
.... dann spielt auf
meine Musik
für Seele, Herz und ....,
nehmt Abschied
am Fluß mit meiner Asche oder
vor'm Eingang meiner Gruft;
lasst mich gehen,
vom Leben in den Nebel.


eine Bitte !
( poetry © stepha. mara brock)

giovedì 28 luglio 2016

die Zeit der Kirschen .... ist vorbei


Juli,
eine Kneipe
in Berlin,
wir haben das Jahr 1985,
in SO36.
Zeit der Kirschen
hieß sie.
Du, Freund von damals,
zeigst mir Deine Stadt,
die Kneipe
gehört zu Deiner Szene.
Nein,
Du bist nicht schwul;
die Kneipe
ist der Treffpunkt
von Homosexuellen
und für alle Menschen offen.
Nach Espresso und Kuchen
muss ich zur Toilette.
Du sagst,
ich solle mich danach
gründlich waschen.

Juli,
eine Kneipe
in Berlin,
wir haben das Jahr 1985,
in SO36.
Zeit der Kirschen
hieß sie.
Die Angst wegen AIDS
geht um.
Die Furcht vor Ansteckung
mit einer anscheinend
unberechenbaren Krankheit
macht ihre Runde
in den Medien
und den Köpfen der Menschen,
mit naivsten Vorstellungen
über die Wege der Infektion
und somit über Gefahr.

Juli, ein Dorf
in Niedersachsen
wir haben das Jahr 2016,
im Wendland.
Die Zeit der Kirschen .... ist vorbei.
Die Angst wegen täglicher Gewalt,
zu der Menschen fähig sind,
macht ihre Runde
in den Medien
und den Köpfen der Menschen.
Es gibt Menschen
- meine unmittelbaren Nachbarn -
für die alltägliche Gewalt
etwas Normales geworden scheint,
so dass sie
sich im Recht sehen,
Mir und
meinen Kindern und Tieren
gegenüber
aggressive Verhaltensweisen
an den Tag (und die Nacht) zu legen.
Die Furcht
um Wohlsein, Leben und Zerstörung
geht um.
Juli, ein Dorf
in Niedersachsen,
gediegen - so der äußere Schein -
doch hinter Fachwerkmauern fault das Sein ....
wir haben das Jahr 2016,
im Wendland.
Die Zeit der Kirschen .... ist vorbei.


wenn Nachbarn zur Bedrohung werden
( poetry © stepha. mara brock)

martedì 26 luglio 2016

Wild der Wein

Wild der Wein
und feucht die Luft
um unsere Fluten.
Wir seh'n die Tiefe
und sinken ein in Dunkelheit,
zu finden dichten Nebel;
und morsche Bäume
schwingen alte Schatten,
zu atmen unsere ferne Freiheit
in diesem Leben.

Wild der Wein
und feucht die Erde
um unser Sein.
Wir steh'n am Grabe
und schenken salzig' Tränen,
zu nähren unser Herz;
und frische Blumensaaten
bringen neues Licht,
zu lindern unser'n Schmerz
um Deinen Freund.

Er steht wie leibhaft' vor mir,
meine Gedanken,
als ich traf heut' seinen Bruder;
sein Wesen klar
gezeugt aus gleichem Samen,
Die Augen wach,
die Lust am Ballspiel
kurz doch weich das Fell,
als er sich schmiegt an mich,
gleich Deinem Freund.

Was macht die Zeit
mit uns, derweil
ich nicht vergessen kann
und Begegnung
mir Dich in die Sinne treibt?

Wild der Wein
und feucht das Wasser
um unsere Haut.
Wir seh'n die Liebe
und fliegen hoch in heller Lust,
zu finden nah die Körper;
und junge Wälder
erringen neue Seele,
zu schöpfen unseren ganzen Mut
in dieses Leben.


Benni und Dein Freund .... C.-o-o-K.
( poetry © stepha. mara brock)

lunedì 11 luglio 2016

Summer's Blowball Winter View

Mitten im Sommer
stellt sich dem Betrachter
vollgrüner, bekannter schöner Plätze
die bewahrende Frage
nach Wünschen für den Winter.
Aus Sicht einer Pusteblume
stellt sich diese Frage nicht;
sie wird auch im Winter
die Schönheit bekannter Orte zeigen.




























( poetry & photography © stepha. mara brock)

sabato 9 luglio 2016

im Notfall .... Allein

Wenn Ich Mir
im Notfall
den Notarzt rufe,
der Mich
mit dem Notarztwagen
zur Klinik bringt
und Ich dort in der Notaufnahme
auf die Frage,
wer bei Bedarf verständigt werden soll,
Niemanden angeben kann,
da die wenigen Menschen,
welche mir als erstes einfallen,
zu denen Ich Vertrauen hätte,
entweder gerade hinter ihrem Stein versteckt,
oder verreist sind ....
.... ist das ein scheiß Gefühl
von Alleine Sein !!


( poetry © stepha. mara brock)

lunedì 4 luglio 2016

die Wölfin .... in grauer Zeit

Am hellicht', sonnig' Tag
die Wölfin ruht,
kein Blick jener Menschen,
feindlich ihr gesinnt,
soll sie in ihrem Lager stör'n;
derweil der Regen fällt.

Am frühen, leuchtend Abend
die Wölfin macht sich auf den Weg,
zu spüren festen Boden,
gefährtenlos nimmt sie den Pfad,
zur Richtstätte sie führt;
zwei junde Hunde begleiten ihre Spur.

Am Henkersberg gespenstig Stille herrscht,
die Flügel, groß gewachsen, ruhen starr;
kein Engel hier weint in den klaren Himmel.
Und auf dem Weg zum Feld,
wo Tote war'n geleitet von des Windes Hauch,
streicht kein Lüftchen über Korn und Ähre.
Der Hof, wo einst der Schmied formte das Eisen,
verlassen leer, zum Kauf nun feil geboten,
prangt in der Abendsonne ohne Lachen, fürwahr öd'.

Unbedarft mit jungen Hunden hier zu toben,
fällt der Wölfin heute schwer;
wie große, graue Wolken umringt Bewußtsein sie,
sie ahnt die Schwere, allein zu sein
und streunt so weiter diesen Pfad der Stille,
welcher sie lenkt für ein'ge Zeit.

Gesättigt von der Felder Blüt'- und Saatenfülle
die Wölfin kehrt zurück in ihren Bau,
wo niemand auf sie wartet und sich freut,
so ziehen die Gedanken weiter,
sie festzuhalten die Wölfin heut' nicht wagt;
zu groß der Schmerz, welcher hier lauert.


die Wölfin .... in grauer Zeit
( poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 27 aprile 2016

Partie in Kultur & Land - .... Mein Teil

Mein Teil
ist
druckfrisch eingetroffen.

Ich freue mich
auf alle Interessierten
und sage Herzlich Willkommen
wenn das WEND.e.n.LAND
auf eine Partie
in Kultur & Land einlädt.


(photography & poetry © stepha. mara brock)

martedì 26 aprile 2016

LIEBE.s.LEBEN.... Wo?

LIEBE.s.LEBEN....
sag' mir .... Wo?
Hast Du auch an Mich gedacht?

Schmal der Weg,
den Du
Mich gehen lässt;
doch mein Feuer
bleibt entfacht ....

LIEB.END der Gedanke
an den Einen,
dessen Herz sich mir verschließt.
Schweiß der Nacht
Mir klebt am Körper;
lange nicht geduscht ....
warum denn auch ....
denn ohne Ihn
es Mir nicht gut tut;
Meine Seele reinigt, doch Er fehlt.

Weit das Feld,
das Du
Mir bietest.
Im Begehren bleib Ich EIN.Sam,
und Meine Neugierde erwacht.

LIEBE.s.LEBEN....
sag' mir .... Wo?
Hast Du auch an Mich gedacht?


die Wölfin .... "Wo?" .... der Krebs (?)
(poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 13 aprile 2016

.... in der Dunkelheit

Eng der Rahmen,
prall gefüllt das Leben.
Die Lust daran
bricht Grenzen auf.
In Atem los,
Kraft und Stärke geben Halt.
Doch einsam wacht
die Wölfin .... in der Dunkelheit.

Herz pockt,
Seele rockt.
Nach Berührung sehnt
Mein Körper.
Liebe abgebrannt,
Schmerz erkannt.

Weit der Pfad,
hier und da schleicht Nebel.
Das Begehren steigt,
lässt Neugier walten,
Im Mut los,
Wunden und Narben zeigen Gesicht.
Doch in sich einzig heult
die Wölfin .... in der Dunkelheit.

Schmerz gebannt,
Liebe neu benannt.
Mein Körper
voll Begehren bebt.
Seele rockt.
Herz pockt.


einzig die Wölfin .... in der Dunkelheit
(poetry © stepha. mara brock)

domenica 7 febbraio 2016

sabato 9 gennaio 2016


Mich umtreibt die Liebe ....




umtrieben, getrieben .... C.-o-o-K. & Wolf & Krebse

giovedì 24 dicembre 2015

Elegie der Wölfin


Dämonen der Nacht,
tanzen wie Gespenster,
trotzdem das Feuer entfacht,
toben um die Fenster
der Zimmer, in denen die Liebe erwacht.

Schemenwesen der Hitze
betören den Zauber,
besingen den Akt,
begraben die Trauer
so tief, in jede feuchte Ritze.

Dämonen der Nacht,
tanzen um Mein Fenster,
trotzdem ist Mein Feuer entfacht,
toben wie Gespenster
drinnen im Zimmer; Meine Liebe erwacht.

An der Elegie der Wölfin reibt sich Genuss.


Der Wölfin Weh und Mut mit dem Wolf
(poetry © stepha. mara brock)