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mercoledì 5 agosto 2015

giovedì 19 febbraio 2015

Tillman


Komm' Spielmann, komm', sei jetzt hier.
Siehst Du nicht, wie sehr ich frier!
Nur Du vermagst mir Wärme zu erwecken.
Andere halten Dich für einen Gecken.
Doch mir, mir bist Du mehr.
Jetzt warte ich auf Deine Wiederkehr.

Warte singend, tanzend, lachend,
jedoch ist das Begehren wachend,
zu singen, tanzen, lachen auch mit Dir.
Warum bist Du jetzt nicht hier?

Hör' Dich sagen, alles sei so schlecht.
Möcht' Dir geben Hoffnung echt.
So, wie Du mir Wärme schenktest.
Auch wenn anders Du es lenktest.

So, ich nundenn kaum Hoffnung wage,
selbst wenn ich das auch hier jetzt sage:
Komm' Spielmann, komm', sei hier.
Hier, jetzt, hier bei mir!

Und der Tillman, der bleibt unbewegt.
Bald sich nichts mehr an ihm regt.
Innen drin sieht's kaum anders aus.
Nichts lässt er aus sich heraus.
Tillman's Herz trägt Trauerfarbe.
Durchzogen quer von blutiger Narbe.

Oh, hey Till,
he seems so lonely.
Life remains so quiet only.
No more games of joy and laughing,
what is Tillman's way, what is he doing?
Right now he could win joyness,
but he's waiting for a princess;
she really should be perfect,
he looks in certain markets to connect.
Till waits behind his walls,
until sunset comes and he hopes she calls.

Komm' Spielmann, komm', sei jetzt hier.
Siehst Du nicht, wie sehr ich frier!
Nur Du vermagst mir Wärme zu erwecken.
Andere halten Dich für einen Gecken.
Doch mir, mir bist Du mehr.
Jetzt wart' ich auf Deine Wiederkehr.


( poetry © stepha. mara brock)


venerdì 9 gennaio 2015

Das Immer-Wenn


Ich war viele Gestern in Deinem Kreis
und suchte Dich nicht.

Als ich im Garten
um die Ecken wandelte
fand ich Dich.
Mein Herz schlug angenehm ruhig
und im Bauch war mir wohlig warm.
Du kamst näher, sahst mich,
nahmst mit mir einen Weg;
jedoch wußte ich nicht,
ob ich Dich noch weiter treffe.


Als ich Dich heute wieder sehe,
schlägt mein Herz wild,
im Gehen werden meine Knie locker.

Als ich Dich heute nicht mehr sehe,
schlägt mein Herz kaum,
im Gehen werden meine Knie wacklig.

Diese, Deine Kälte an diesem Heute
kann sie nicht töten
diese, meine Wärme, die für Dich in mir weilt,
sehe ich Dich, Deine Gestalt,
höre ich Dich, Deine Stimme,
rieche ich Dich, Deinen Duft,
fühle ich Dich, Deine Umarmung - nicht mehr,
denn Du bleibst auf Distanz.

Das 1. Mal. Das 2. Mal. Das 3. Mal. Immer-Wenn!
Immer-Wenn ICH DICH sehe, höre, rieche und fühle,
ICH auch nur an DICH denke! Immer-Wenn !

Diese, Deine Wärme von diesem Gestern
konnte mich beleben
diese, meine Wärme, die für Dich in mir weilt,
sah ich Dich, Deine Gestalt,
hörte ich Dich, Deine Stimme,
roch ich Dich, Deinen Duft,
fühlte ich Dich, Deine Umarmung - immer mehr,
als Du sehr in meine Nähe kamst.


Ich bin am Heute in Deinem Kreis
und suche Dich nicht.

Als ich im Park
um die Ecke gehe
finde ich Dich.
Mein Herz schlägt wild
und im Bauch wird mir flau warm
Du entfernst Dich, siehst mich nicht
nimmst ohne mich einen anderen Weg;
jedoch ich weiß, ich werde Dich noch treffen.


gewidmet C.-o-o-K. ( poetry © stepha. mara brock)


KEIN Willkommen !


In toten Netzen
zappeln in der Masse Aale,
zwei Schlangen und ein Krebs,
winden sich Synapsen
zu transmittern klaren Blick.

In kalter Funkstille
stürmt es am warmen Hafen,
zeigt sich kein sicherer Platz
zum Auswerfen des Ankers.

In prallen Netzen
zucken in der Menge Aale,
die Schlangen in des Krebses Zangen,
suchen die Zwei das Funkloch,
zur Flucht gemeinsam raus.

Im gesperrten Hafen
gibt es kein Willkommen,
treibt der Gefühlsfluß
zu Ufern ohne sicheren Halt.

In kaputten Netzen
liegen im Haufen toter Aale,
die Schlangen verbissen mit dem Krebs,
erstrecken sich zwei Schlangenkörper,
zu finden Ruhe in Gedanken.

Im entfernten Hafen
sind warme, leere Plätze
wehren ab die Sehnsucht,
zu finden ein Zuhaus'.

In verwirrten Netzen
modern in Klumpen Aale,
zwei Schlangen sich würgend und ein Krebs,
finden die Schlangen nicht zueinander,
zu geben sich gemeinsamen Halt.

Die Nacht ohne Hafen
ist kalt und einsam.
Nightmare came into my brain,
has stolen my heart & brought me some pain.
Die Nacht ohne Hafen
zeigt: kein Willkommen
im neuen Land !


( poetry © stepha. mara brock)