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venerdì 26 agosto 2016

Und die Engel weinen

Wenn die wendländische Sonne
abends den Himmel zu verfärben beginnt
und Ich, müde von der Arbeit,
Milch trinkend zu Meinem Auto gehe
und Deines schon von weitem
daneben weg fahren sehe ....
Wenn Meine hungrige Seele sich freut
Dich wieder zu sehen,
sei's auch nur kurz Dir zulächelnd,
fährst Du an mir vorbei ....
und Mein Kopf mir befiehlt,
stur geradeaus zu gehen ....
und nicht zu Dir zu sehen,
Meine Sehnsucht hindernd,
weiter zu wachsen ....
Dann fühl' ich Mich richtig Scheiße
und kann Mich nicht begreifen,
verfluche Mich selbst, dies' Verhalten
passt nicht zu Mir;
und beim Anblick der blutroten Sonne,
den Totenweg hinauf fahrend,
höre ich Mein Herzblut quellen
und die Engel weinen.


.... Ich .... C.-o-o-K.
( poetry © stepha. mara brock)

giovedì 21 luglio 2016

DAN.TE auf der Route 8-69 ....

Im Grau der Zeit
früh bricht auf die Wölfin
aus ihrem Lager
in der Dunkelheit.
Langsam und bedacht ihr Gang,
stolz mit eig'ner Würde,
mit Bewußtsein ihrer Selbst.
An bekanntem breiten Weg,
im gleißend' Licht der Sonne,
gerät unverhofft die Wölfin
in arg misslich' Lage,
aus der sie nicht alleine kommt.
Ihren Ruf erhört der Wolf,
den lange sie nicht traf;
er spürt auf der Wölfin Spur
- vertraut sein Duft,
der Wölfin warm und wohlig wird
ob seiner Gegenwart.
Gemeinsam schaffen beide,
Wölfin und Wolf,
der Not ein Ende und finden,
befreit, neu zueinander.

Staubig die Luft
an der Straße,
rostig schimmert die Erde.
Ich rief, Du bist da.
Heute, mit dem Bus die Panne,
gemeinsames Tun,
bis er wieder fahren kann;
zusammen sitzen in Ruhe noch
für eine Zigarette,
Blick aufs goldene Kornfeld.
Zu hören ist unser Atem
und wir erleben
eine Wieder-Begegnung mit uns.
In Deinen Armen
lasse ich mein Herzblut rinnen,
Unsere Berührung stoppt die Zeit.
An unseren Händen
haftet innige Zärtlichkeit;
sie führt uns zueinander.
Unser Begehren bäumt sich auf
und wir lassen der Lust
freien Lauf, zu besiegen
unseren Hunger.
In den Fluten meines süßen Saftes
finde ich Dich,
der Du mir Dein saures Tonikum schenkst.
Unsere feuchte Nähe
bindet den Staub der Luft,
bricht das Licht
der Sonne auf die Erde.

Wölfin und Wolf
trennen sich für heute,
gehen ihrer Wege;
doch nun leuchtet das Leben
und die Wölfin bleibt
im Hellen - das Grau wird bunter.
Schönheit, in Liebe frei zu sein!

DAN.TE auf der Route 8-69 ....


WÖLFIN und WOLF
(poetry © stepha. mara brock)

martedì 15 marzo 2016


Ruhe sanft


Aus
grauweißem
N E B E L
erwacht
beim Schein der dunklen Sonne
das Licht.
Der Schrei der
E L B E N
dringt ins Leuchten
der Dunkelheit.
Der Augen Blick
aus Deinem,
sanften, harten Visier
erinnert
Mich jeden Moment ans
L E B E N.

Ruhe sanft
im stillen NEBEL Dein. Deiner Augen Blick
zeigt Mir das LEBEN Mein
und Unser Sein.


der Augen Blick .... C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


domenica 24 maggio 2015

Schlaflos im WendLand [II]

Der Tag noch jung und dunkel,
an Stimmenvielfalt schallt es wild durch
meine nachmitternächtlich Seele.

Wer so früh wandelt,
wie heut' ich,
erlebt die Welt aus and'rer Sicht.

Umgeben von bekannten Mauern,
locken hohe Tore,
hin zu geheimnisvollen Pfaden.

Frische Spuren führen mich
vorbei an alten Steinen;
Inschriften erwecken in mir just Geschichten.

Der vielen Nachtgetiere Lied,
verborgen, mit erkennbar leuchtend Augen,
erklingt zu der Nocturne dazu.

Ein eigen' Leben stellt sich dar,
mir deucht, hier nicht allein zu sein.
Ich harre still und lauschend.


Bring' die Toten zum Tanzen,
Anmut soll unsere Freiheit sein!


Und doch - mich rufen lebend' Geister,
will finden Jene deren Lied mich lockt;
zu gehen weit're Pfade noch.

Das nächtlich' Schwarze
weicht dem morgendlichen Blau,
BlackBird stimmt ein den Tod der Nacht.

Die Sterne abgelöst durch rote Strahlen,
im Morgentau der Nebel wühlt;
just steh' ich an des lockend' Reiches Grenze.

Der Wächter Pfeile spannen Bogen,
verschlossen bleibt das GitterTor; der Märchenprinz
ist lange tod, der König hart wie rostig Eisen.

Will atmen, leben, lieben,
im Garten gar lustwandeln, doch geh' ich
weiter, hin zu meinem Platz am Fluß.

Dort regt sich neues Leben,
es kriecht und fleucht ganz wunderbar.
Des Ufer's Rand mir bietet Raum zum Weilen.


Bring' die Toten zum Tanzen,
Anmut soll unsere Freiheit sein!


(poetry © stepha. mara brock)


domenica 17 maggio 2015

In der Nacht sterben die Sterne

In der Nacht leben die Sterne,
das Leuchten
aus der Ferne kommt nah
zu verführen mein Sein.


Am Ende
des Tages die Nacht einkehrt,
wiedermal
blieb es der Sonne verwehrt,
zu bleiben bei mir,
um zu wärmen und Licht zu schenken.
Mit feuchtdickem Nebel
rückt heran
Dunkelheit mit Schwarzer Hand.

Am Fluss
zieht der Nebel hinfort seinen Weg.
Ich bleibe zurück,
der Blick in die Weite am Steg.
Über mir beginnt es
zu leuchten und funkeln gar,
die Sterne zeichnen
Figuren und und Muster,
durchbohren rabenschwarze Nacht.

Je länger ich schaue,
so mehr ein schillernd' Schauspiel
wird mir gewahr.
Juwelen, Brillanten - ein Schatz
stellt sich dar.
Und dann und wann
stürzt ein Stern
ins Nichts mir scheint,
es ist wie ein Tod,
zurück bleibt ein Wunsch mit Hoffnung vereint.


Wo landest Du,
der Du Stern mir bist und warst,
warst und bist?
Im Nichts vereint
mit Dunkelheit,
verborgen mir, bis der nächste Tag
erwacht, Nebelschleier
weichen für den klaren Blick?


In der Nacht sterben die Sterne,
das Leuchten
aus der Ferne verblast
zu ungewissem Sein.


Sterne, vielfach, geh'n mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 7 marzo 2015

Du bist es, Du .... !!


Mir war ....
Mir war ....
Mir war ....

Als hätt' ich ....
Ja, als hätt' ich ....
Als hätt' ich ....

Dieses blaue Flatterband ....
Ja, genau das Blaue gesehen ....

In der Luft flatterte es herum ....
Grad' um meinen Kopf umher ....

Und um die Nase dieser Duft ....
Leicht und bekannter Weise fein ....

Vor meinen Augen grüne Sprosse ....
Woll'n Blumen werden, scheint mir ....

Durch meine Ohren eindringt ....
Jener tänzelnder Klang, von weither ....

Mir war ....
Mir war ....
Mir war ....

Als hätt' ich ....
Ja, als hätt' ich ....
Als hätt' ich ....

Dich gespürt ....
Mit Wohlbehagen Dich Begriffen ....
Fürwahr die erste Wärme legt sich ....
Sanft auf meine Haut; Du bist es ....
Frühling, Du .... !!


Mörike liegt in der Luft
vom Schützenpark in Lüchow (Wendland)

(poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 11 febbraio 2015

Engelfeuer


Am breiten Strom das Ufer, ein guter Ort zu sein.
Blick auf's Wasser spült weg so manche Pein.

So steh' ich bis es dunkelt, Sternenrausch am Himmel funkelt.

Kerzen geben
mir kaum Licht,
bisher kam
jener Seemann nicht,
der mich mitnimmt
auf sein Boot.
Am Himmel
leuchtet blutig
AbendRot.

Wenn Engel im Feuer steh'n, kann ich Wolken brennen seh'n.



( poetry © stepha. mara brock)


sabato 31 gennaio 2015

Schwarzer Vogel singt beim Tod


Schwarzer Vogel
singt
beim Tod
der blauen Nacht.
Im schleiern' Nebel
frischer Morgentau erwacht.

Sonne schießt
mit
glühend' Rot
des ersten Strahls.
An des wilden Stromes
Ufer ein Frauenkörper - tot.

In den frühen Morgenstunden
wurde am Ufer des Flußes eine noch nicht identifizierte Frau
tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Tod
durch Ertrinken hin, es gibt keinerlei Anzeichen
von Fremdverschulden. Der Obduktionsbericht ergab'
eine Überdosis Liebe sowie Spuren von Sehnsucht
und Verzweiflung. Die tote Frau hat einen Abschiedsbrief
hinterlassen; in diesem verabschiedet sie sich
entschlossen von der Einsamkeit.


Geh', geh' hinfort!
Verlasse meinen Liebesort.
Hört sie ihn, den sie so begehrt,
zuletzt sagen ihr und sie macht kehrt.
Taucht' ein ins dunkle, wilde Wasser sie,
voll Trauer ob verlorner Heimat, betrübt wie nie.


( poetry © stepha. mara brock)


giovedì 29 gennaio 2015

Mond - Schatten - Sonne


Wandelnd
im Gebiet des Anderen
steht Frau vor eigener Verletzlichkeit
zu öffnen die Seele mit Hingabe
und findet im Gegenüber
ein sich öffnendes Spiegelbild
hinter dessen Verletzlichkeit
sich eine Gemeinsamkeit verbirgt.

Leuchtender Mond
der Du Dich allmählich befreit hast
von Tod bringender Freundschaft.


Schwebend
in Grauzonen des Anderen
steht Frau vor eigener Vertrautheit
zu öffnen das Herz mit Wärme
und entdeckt im Gegenüber
ein sich öffnendes Gegenstück
mit dessen Vertrautheit
sich eine Gefühlslücke verschliesst.

Verbrannter Schatten
der Du tief durchkreuzt bist
von Bodennebelschwaden.


Fliegend
im Grenzbereich des Anderen
steht Frau vor eigener Verbundenheit
zu öffnen die Liebe mit Hingabe
und findet im Gegenüber
ein sich öffnendes Spiegelbild
mit dessen Verbundenheit
sich eine Gemeinsamkeit verwebt.

Schwarze Sonne
die Du schnell emporgestiegen bist
aus dem blutigen Todesmoor.


Beglückend
im Garten des Anderen
wandelt Frau
mit eigener Verletzlichkeit
schwebt Frau
durch eigene Vertrautheit
fliegt Frau
mittels eigener Verbundenheit
zu öffnen
Seele, Herz und Liebe
mit Wärme
und Hingabe
und erforscht im Gegenüber
einen sich öffnenden Anderen
mit eigener Verletzlichkeit,
Vertrautheit
und Verbundenheit
und sie schliessen ihre Gefühlslücke(n)
mit Gemeinsamkeit.


























( photography & poetry © stepha. mara brock)


venerdì 26 dicembre 2014

Erneuerung - Erweiterung


Die Stiefel
schürfend
im trockenen Sand,
schon Stunden
wartend
auf den Urknall
der Entjungferung,
deiner, meiner heißen Seele.

Die Dunkelheit
am Rande
des Sonnenstrahls,
versunken in Fluten.
Unterirdische Kraft
erschüttert die Nacht.
Kein Stein
bleibt auf dem Anderen.

Zeiten aufbrechender
Erneuerung - Erweiterung.

Komm', wir fangen nochmal
weiter an mit uns,
vertreiben uns die Zeit
bis zum ewigen Ende
mit der puren Lust
unserer erhitzten, hungriger Körper.


( poetry © stepha. mara brock)