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mercoledì 28 dicembre 2016

In kalten, dunklen Nächten

In kalten, dunklen Nächten, am Telephon,
öffnest Du Mir Dein Herz,
erzählst von Deinen Hoffnungen und Ängsten,
schenkst Mir Dein Vertrauen,
bedankst Dich für Meine Gegenwart und Dasein.

Die Worte Deiner verletzten Seele
erschaffen eine wohlige Nähe zwischen Uns,
sodaß ich glaube,
die Wärme Deines Körpers zu spüren.

Ich nehme Dich ernst,
denn mit Dem, was Du erzählst,
stehst Du wie nackt vor Mir.

Wir reden über Stunden,
doch die Zeit scheint still zu steh'n.
Gedanken und Gefühle,
Trauer und Wut, Freude und Lachen;
Alles mischt sich zu wohltuendem Austausch
bis zum Grauen des Morgens.

Es öffnet Mir das Herz,
Dir so nah zu sein,
auch Dir tut es gut - ich kann es spüren;
doch Deine Tür bleibt zu,
Dein Stein davor.

In kalten, dunklen Nächten,
sowie an warmen, hellen Tagen
die Herzen öffnen,
von Hoffnungen und Ängsten erzählen,
einander Vertrauen schenken,
Gegenwart und Dasein des Anderen genießen;
Ich bin da für Dich, wenn Du willst


.... C.-o-o-K.
( poetry © stepha. mara brock)

domenica 17 luglio 2016

in der kalten Nacht ....

In der kalten Nacht,
erhitzte Tränen
laufen auf die trock'nen Kissen,
nähren feuchte Bilder,
die da kommen mit geschloss'nen Augen.

Tief im Schlaf
mit aufgewühltem Geist,
holt mich ein,
was mich bewegt.
Angekommen
hier, in heimatlichem Land,
bleibt im satten Leben
meine Seele hungirg,
fehlst mir Du,
für den ich her gekommen bin.
Angekommen
hier bin ich noch nicht,
es wird mir klar,
beim Anblick meiner Reisen
in der kalten, heißen Nacht.

In der kalterhitzten Nacht,
leuchten Bilder meiner Sehnsucht,
nähren salzig' Tränen uns
und bilden eine befruchtend' Zweisamkeit
auf weit'ren Lebenspfaden.


steinige Wege der Freiheit .... C.-o-o-K.
( poetry © stepha. mara brock)

domenica 26 giugno 2016

Blockade

So oft wach,
die Nacht zeigt ihre Schatten.
Meine Gefährtin neben mir,
ihre Gespielin stupst mit kalter Schnauze.
Und doch allein,
die Seele hängt im Tief.

Am hellicht' Tag
mein Körper streikt blockiert.
Aufsteh'n wird zur Qual,
fatal wär' jetzt die Wahl, im Liegen zu erstarren;
Der Psyche letzte Kraft
die Physis treibt zum Tun.

Ein Tag nur für Mich?
Deiner Augen Blick mich doch erwischt;
jetzt bloß kein Rammstein hör'n!
Hirn denkt, Seele schreit, Herz weint.
Wer braucht schon Meine Gegenwart?
Langsam geht die Zeit, Bewegung kommt zurück.


Blockade
(poetry © stepha. mara brock)

martedì 14 giugno 2016

Keiner sucht die Sehnsucht

Ich kreise um mich,
doch in Gedanken immer - Du !
Seele hängt tief
im Rausch der dunklen Wolken,
gewitterlaut
will sie schreien, doch ich bleib' stumm.

Keiner sucht die Sehnsucht,
doch sie kommt, und bleibt verflixt
so nagend immer da.
Es gibt noch so vieles zu entdecken,
an Dir, an Mir, mit Dir und Mir.
Der Reiz der Neugier schreit in mir,
zu tief bist Du in meinem Herzen,
als dass ich stumm verbleiben kann.

In Gedanken immer - Dich
kreise ich um mich herum!
Tief unten meine Seele,
vernimmt Gewittergrollen
dunkler Nächte, die bedecken laut
die Sonne, trüben jeden Ansatz
von Begegnung,
denn Du bist weg im Rausch der Stummheit.


kann nicht vergessen .... C.-o-o-K. .... Dich
(poetry © stepha. mara brock)

sabato 7 maggio 2016

Wendische Nacht

Die Wendische Nacht
umtreibt Mich ....
.... treibt Mich zu Dir.

Der Sterne Klarheit
umleuchtet das All der Pfade,
welche die Wölfin gegangen.

Wieder holen, was vergangen
führt zurück.
Die Wölfin ist bereit zum Weiter.

Die Klarheit Wendischer Nächte
umtreibt Mich ....
.... treibt Mich zu Dir.

Die Fusion
vom Nebel zum Leben
zeigt diese Pfade,
welche die Wölfin geht.

Voran an Flußes Ufer,
gelockt von Instinkt und Trieb,
holt sich die Wölfin wieder,
was sie führt .... zum stetigen Weiter.

Die Wendische Nacht
umtreibt Mich ....
.... treibt Mich zu Dir.


auf diesen Pfaden .... C.-o-o-K.

(poetry © stepha. mara brock)

sabato 19 marzo 2016

Der Kerze Schein

Leise
der Wind jagt
weiter
die Reise.
Wild
treiben
die Blüten
aus.
Stumm
die Kerze am Fenster
erlöscht
am Ende der Nacht.

Der Hof
des Kaisers wird
geputzt
auch wenn dies
nicht mehr
ihm zu Ehren gilt.
Leer
der Platz,
wo hart
das Eisen schwang,
er in der alten Zeit.
Und die Flügel
stehen laut und groß.

In and'rer Weite
eng
die neue Welt
zu finden.
Der Reise Sturm
laut
erhebt zum Fenster
an
die Gräser.
Nacht
erweckt
der Kerze Schein
am Ende.

Der Hof des Kaisers
an neuem Ort
voll Eisen, Holz und Trauerflor,
schwingt voll Wehmut
einsam seine Liebe,
er in der neuen Zeit.
Und die Flügel
schlagen still und groß;
der Wölfin Pfad sich zeigt.


weit der Wölfin Weg in Freiheit ....
(poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 16 marzo 2016

Am steilen Ufer

Blind der Tag,
so klar
der Pfad.
Steil das Ufer,
so ruhig
der Fluß.

An dieser Stelle
seinen Namen
gibt dem Wasser.
An jenem Wehr
seine Kraft
reißt auf die Stille.

Wilde Strudel
brechen
auf zum Tanz.
DU
willst jetzt
wed' dazwischen
sein,
noch mutig springen
in den Sog.
MICH
zieht es hin
sowohl zum regen
Sein,
als auch zu DIR.

Am steilen Ufer
ist
mein Platz,
zu springen mutig
und in Freiheit
hin
zu erleben
sehend
einen Weg,
der erweckt
in Liebe
UNS den Tag, sowohl,
als auch die Nacht.


Am steilen Ufer .... C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 17 febbraio 2016


Reise.nebeL


Die Nacht bricht an;
sie ist noch jung,
wie die Knospen einer jungen Frau.
Das graue Band der Strasse
im kargen Licht
zieht mich in das Land ....

.... durch feuchte Scheiben
wirken weiße Linien
wie milchig SpritzerSchwall.
Die Nacht gedeiht, schwillt an
zu dunkelharter Masse,
durch deren Kraft ich komme ....

.... auf neuen Wegen meiner Reise;
gelange zur der and'ren Seite
jenseits mir so bekannter Pfade.
Mein Sinn umschließt die Brücken
über wilden Fluten und
eine Sternenexplosion bricht los ....

.... hin zu Feldern voller Flügel,
der'n Schwingen mich zum Fliegen heben,
zu entdecken weite Enge
und heißer Dunst legt sich auf mich.
So seh' ich Dich wieder
und warte nicht bis Morgen bricht heran.


(poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 10 febbraio 2016


Bis zum Ende der Nacht ....


In der Dunkelheit
der Nacht ....
fahr' ich hin zu Dir,
zum NebeL.

Dein Duft der Trauer
mir die Alleen zu Dir weist.

In der Dunkelheit
der Nacht ....
fühl' ich Dich, will Dir geben viel
vom Licht.

Dein Duft weht leis',
der Schein der Sonne ist verflammt.

In der Dunkelheit
der Nacht ....
führt mich Dein Wort weg
vom LebeN.

Dein Echo hallt,
beraubt mich meiner Seele.

Und auf der Brücke dann,
unter mir der Kanal der Lucie,
halt ich an,
weil ich nicht mehr weiter kann.
Es ist still,
nur das Rinnen meiner Tränen
ist zu hören.

In der Dunkelheit der Nacht ....
rufe ich Dich.
In der Dunkelheit der Nacht ....
hörst Du mich und ich höre Dich.

Verstummt das Echo,
unsere Stimmen reiben aneinander.

Warum jetzt nicht fühlen dürfen,
Deinen weichen Kuß mit Haut und Haar?

Unsere Stimmen nehmen Abschied,
verblieben ist das Echo.

In der Dunkelheit der Nacht ....
treffe ich den Wolf.
In der Dunkelheit der Nacht ....
höre, sehe, fühle, rieche, schmecke
ich nur Dich.

In der Dunkelheit der Nacht ....
geh' ich dennoch mit dem Wolf,
Dich im Sinn,
.... bis zum Ende der Nacht ....
im NebeL
über die Brücke zum LebeN ....


.... bis zum Ende der Nacht .... C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock) (zu "Wilder Wein" © RAMMSTEIN)

lunedì 1 febbraio 2016


Traces .... no Traces


Your Traces
On My Track To Love,
Touched By
Darkness In The Wood.

Do The Flowers Sleep Tonight ?
Where's The Light After Sunset ?

No more Traces
Found In The Fog
Of Lonelyness.


....
(poetry © stepha. mara brock)

venerdì 18 settembre 2015


Die Reise [II]


In dieser NACHT
die REISE,
Du mit Deinen Fingerspitzen
zärtlich
über Meinen Körper,
hat Mich
weiter zu DIR geführt.

Bei jeder Unserer Regung
- Mein hungriger KÖRPER,
weil jedem Unserem Anflug
- Meine flammende EROTIK,
in jeder Unserer Welle
- Meine rauschenden FLUTEN,
war'n WIR bei UNS ....!

DU warst ICH,
in dieser ganzen Nacht,
auf der Reise,
in Unserem SEIN
war'n WIR bei UNS ....!

Im FEUER stehend,
mit DIR im brandend' MEER
untergehend
zu nie gekannten Höh'n
fliegend auferstehend.
Unsere Tür ist offen.
WIR im SEIN ....!

Die Reise geht weiter
in dieser Nacht,
der Morgen erwacht.
WIR spür'n Deine, Meine Fingerspitzen
noch, nach Uns
sehnt sich ALLES.

Die REISE
in dieser Nacht
hat UNS
ZU UNS geführt.


far, far from C.-o-o-K. into another galaxy
(poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 19 agosto 2015

Homeless


Langsam,
langsam,
mit Bedacht
schleicht
die Wölfin,
leise,
leise,
leuchtend' Auges
durch
die Nacht.

Ihr Sinn
steht
nach mehr ....
Sie spürt auf,
in der Näh'
ein wohlig Zuhaus' ....
Die Tür
bleibt verriegelt,
die Wölfin
weit aussen vor.


Homeless
on her desperate hunt,
newly damned,
the bitch wolf's
loneliness draws her
deeper into
the cave of her awareness.


Langsam,
langsam,
mit Bedacht
schleicht
die Wölfin,
leise,
leise,
leuchtend' Auges
durch
die Nacht.

Ihr Sinn
steht
nach viel mehr ....
Sie spürt auf,
aus der Ferne
das wohlig Zuhaus' ....
Die Tür
bleibt verlockend,
die Wölfin
nähert sich dem Tor.


(poetry © stepha. mara brock)

domenica 24 maggio 2015

Schlaflos im WendLand [II]

Der Tag noch jung und dunkel,
an Stimmenvielfalt schallt es wild durch
meine nachmitternächtlich Seele.

Wer so früh wandelt,
wie heut' ich,
erlebt die Welt aus and'rer Sicht.

Umgeben von bekannten Mauern,
locken hohe Tore,
hin zu geheimnisvollen Pfaden.

Frische Spuren führen mich
vorbei an alten Steinen;
Inschriften erwecken in mir just Geschichten.

Der vielen Nachtgetiere Lied,
verborgen, mit erkennbar leuchtend Augen,
erklingt zu der Nocturne dazu.

Ein eigen' Leben stellt sich dar,
mir deucht, hier nicht allein zu sein.
Ich harre still und lauschend.


Bring' die Toten zum Tanzen,
Anmut soll unsere Freiheit sein!


Und doch - mich rufen lebend' Geister,
will finden Jene deren Lied mich lockt;
zu gehen weit're Pfade noch.

Das nächtlich' Schwarze
weicht dem morgendlichen Blau,
BlackBird stimmt ein den Tod der Nacht.

Die Sterne abgelöst durch rote Strahlen,
im Morgentau der Nebel wühlt;
just steh' ich an des lockend' Reiches Grenze.

Der Wächter Pfeile spannen Bogen,
verschlossen bleibt das GitterTor; der Märchenprinz
ist lange tod, der König hart wie rostig Eisen.

Will atmen, leben, lieben,
im Garten gar lustwandeln, doch geh' ich
weiter, hin zu meinem Platz am Fluß.

Dort regt sich neues Leben,
es kriecht und fleucht ganz wunderbar.
Des Ufer's Rand mir bietet Raum zum Weilen.


Bring' die Toten zum Tanzen,
Anmut soll unsere Freiheit sein!


(poetry © stepha. mara brock)


domenica 17 maggio 2015

In der Nacht sterben die Sterne

In der Nacht leben die Sterne,
das Leuchten
aus der Ferne kommt nah
zu verführen mein Sein.


Am Ende
des Tages die Nacht einkehrt,
wiedermal
blieb es der Sonne verwehrt,
zu bleiben bei mir,
um zu wärmen und Licht zu schenken.
Mit feuchtdickem Nebel
rückt heran
Dunkelheit mit Schwarzer Hand.

Am Fluss
zieht der Nebel hinfort seinen Weg.
Ich bleibe zurück,
der Blick in die Weite am Steg.
Über mir beginnt es
zu leuchten und funkeln gar,
die Sterne zeichnen
Figuren und und Muster,
durchbohren rabenschwarze Nacht.

Je länger ich schaue,
so mehr ein schillernd' Schauspiel
wird mir gewahr.
Juwelen, Brillanten - ein Schatz
stellt sich dar.
Und dann und wann
stürzt ein Stern
ins Nichts mir scheint,
es ist wie ein Tod,
zurück bleibt ein Wunsch mit Hoffnung vereint.


Wo landest Du,
der Du Stern mir bist und warst,
warst und bist?
Im Nichts vereint
mit Dunkelheit,
verborgen mir, bis der nächste Tag
erwacht, Nebelschleier
weichen für den klaren Blick?


In der Nacht sterben die Sterne,
das Leuchten
aus der Ferne verblast
zu ungewissem Sein.


Sterne, vielfach, geh'n mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


domenica 3 maggio 2015

Trieb-Dämonen

Nacht
zeigt sich mal wieder
ruhelos,
treibe mich in Gängen um.
Netze spannen
in den Ecken,
locken zu verweilen.
Treffe Dich,
gefangen ebenfalls wie ich,
durch die uns
verbindend, unsichtbaren Fäden.

Trieb-Dämonen
schleichen sich
am Ufer
der Vernunft entlang,
züngeln,
voll Begehren heischend,
reizend Atem
über'n Rand hinüber.

Meine Seele rennt
im Blut
der Adern
tief
bis ins Herz;
wenn
die Zeit brennt,
fange
meinen Schmerz
und bringe
ihn zum Henkersberg,
wo die Ufer
aufeinander treffen.


Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....
.... Dich für die Liebe?

Mich ergreift die pure Lust,
jetzt dort zu sein,
wohin Du mich lockst.
Doch es hält mich etwas hier,
- komm' doch Du zu Mir.

Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....
.... Dich für die Liebe?


Trieb-Dämonen
kratzen, furchen
das Ufer
der Vernunft zu Gräben,
lechzen,
voll Begierde kreischend,
reizend Töne
über'n Rand hinaus.

Meine Seele rennt
im Blut
der Adern
tief
bis ins Herz;
wenn
die Zeit brennt,
fange
meinen Schmerz
und bringe
ihn zum Totenweg,
wo die Ufer
voneinander trennen.

Nacht
zeigt sich weiter ruhelos,
wähle Wege
unter leuchtend Sternen.
Keine Netze
locken zu verweilen.
Getroffen von Dir,
durch rauschendes Gefühl in Deinen Fängen,
lausche ich den uns
verbindend
wunderbaren Klängen.


Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....

.... Dich für die Liebe?


versponnen mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 24 gennaio 2015

Bleibt mein Leben mein Leben ?

Kalt,
und eisglatt
auf
der Verliererstraße.
Geruch
nach
schleichendem Tod
und
nacktem Fluch.

Stahlharte
Hände
greifen
vom Rand
Macht
an sich,
Nacht
überdeckt
Sonnenlicht.

Nebel
schleudert
aus
der Einsamkeit.
Kampf
um
Liebe
und
Leben - Verdammnis.

Immer
wieder Seitenwege,
auch
Sackgassen.
Blick
in Ferne,
Engel
tun neue Wege
auf.

Hilft
meine Liebe?
Reicht
meine Kraft?
Verheilt
meine Seele?

Auf immer
Verliererin?
Sowieso
Versagerin?
Nur noch
Verdammnis?

Gibt es ein Ende
nach dem Tod?

Hat Macht
mein Kampf?
Ist Einsamkeit
mein Fluch?
Sind meine Straßen
ohne Herz?

Bleibt
mein Leben mein Leben?


( poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 21 gennaio 2015

PRINZ RICHARD ist TOT





















Bei uns zu Haus geboren,
warst du zum Prinz erkoren.

Wie auch Dein Bruder Sternschnuppe;
hattest so manchen Kampf mit ihm,
da fetzten auch mal Haare in Eure Suppe.

Wir haben Dich lieb gewonnen,
nun ist Dein Blut geronnen.

Am Strassengraben fand ich Dich
und war traurig, doch wunderte mich.

Warst Du doch sonst eher ein Schisser,
hast Dich nicht weit weg getraut vom Garten sonst,
wolltest nun wohl sein ein Neueswisser.

Des Autos Bremsspur in der Erde,
zeugt von Deiner plötzlichen Begierde.

Wolltest wohl erkunden den fernen Wald,
doch es war die Strasse dort,
nun bist Du - verdammt nochmal - sehr kalt.

ES TUT MIR SO UNENDLICH LEID, mein kleiner FREUND!

Ich hatte gestern abend nicht mehr nachgesehn ....
ob wirklich Du zuHause bist - ich fühl' die Schuld!

Bekommst die beste Beerdigung, mein Kleiner.
Verzeih und Danke dass Du bei uns warst, Du schöner Einer!



































TEARS for OUR FRIEND "Prinz Richard", born 07/2012 and gone 01/2015
( poetry © stepha. mara brock)



venerdì 26 dicembre 2014

Gedanken


Gedankenfetzen streunen,
herrenlosen Hunden gleich,
durch die Windungen.
Der Kurs verläuft planlos,
vorläufig seitlich,
und rückläufig quer,
immer dem Duft
spontaner Lust hinterher.

Körperlose Glieder,
voll unruhigem Leben gefüllt,
folgen der Macht
die die Seele verfügt.
Tranceartig die Bewegung
in die hinterste Gasse;
dunkel die Nacht,
Flucht aus der Masse.

Wundersame Gestalt
umringt den Geist,
unheimlich, voll Gier.
Antwort ist Hingabe
dem steten Verführer;
voll der Worte ergibt sich Macht,
sie zu leiten und führen,
über Alles, mit allem erwacht.


( poetry © stepha. mara brock)