giovedì 6 agosto 2015

Ach, wie schnell die Zeit ....


Ach, wie schnell die Zeit vergeht ....

Mit 3 Wochen noch "kleine Würmer" beim TA

und Gewusel auf'm Rasen ....






Jetzt mit 8 Wochen Toberei, Rauferei um die liebevolle und erzieherisch strenge Mama.




Bald verlassen die ersten Rabauken der 6er-Bande ihr Nest zu neuen Frauchen/Herrchen.

Alle miteinander sind sie in unserem Herzen ....



LADY




KRÜMEL




HOTDOG




LUNA




CHILLI PEPPER




JACK




AMILA mit ihren Kindern



Geht mir so - geht Dir so - jedem wohl?





Passt das jetzt? Ach es ist einfach ein gutes Lied





Ob's jetzt passt weiß ich nicht....





WEND.e.n.MANN und LEB.e.n.FRAU - speziell

Es war einmal ....,
so fangen Märchen oft klug an,
zu erzählen von den wunderbaren Dingen,
von denen zu berichten es sich lohnt,
manch' eine/r weiß ein Lied davon zu singen.

So war denn mal,
eine gar forsche, schöne LEB.e.n.FRAU,
auf dem Wege zu entdecken neues, lebenswertes Land,
das sie bereiste, um zu finden ein Zuhause,
welches sie auch fand - im schönen WEND.e.n.LAND!

Begleitet von dem kühnen Ziel,
zu wechseln Haus, Hof, Land und somit Lebens-Raum,
kam gar die Liebe frisch und frech daher,
in Gestalt von einem schönen WEND.e.n.MANN,
welcher ihr schien, doch zu gefallen sehr.

Genau wie er hatt' sie sich bis dann
gar lange Zeit danach gesehnt,
zu finden einen Partner auch, der mit ihr teilt
das Leben, Neugier und die Liebe,
um zu geben, nehmen neuen Mut, der in Vertrauen weilt.

Doch stellte sich schon bald heraus,
der WEND.e.n.MANN war auf verzweifelt' Suche
nach ihm bekannt', gediegen Frauen(Bild),
welches gar nicht passt' zur forschen, schönen LEB.e.n.FRAU,
die sich ihm öffnete und begeistert war wie wild.


WEND.e.n.MANN aus dem WEND.e.n.LAND
hat viel zu geben, dann wenn er sich wohlig fühlt
in seinem eigen' Recht und seiner eigen' Ordnung;
doch wehe LEB.e.n.FRAU kommt daher mit anderen Ideen,
darin er keinen Spaß mehr sieht,
WEND.e.n.MANN aus dem WEND.e.n.LAND



Inzwischen war die schöne, wilde LEB.e.n.FRAU
mit ihren wilden Kindern, Hund, Katz', etwas Sack & Pack
gezogen in ihr geliebtes, ihr Heimat seiend WEND.e.n.LAND,
sogar nahe dem begehrten, doch verquerten WEND.e.n.MANN,
welcher sich gebahr recht sonderbar in "seinem" Heimatland.

Denn WEND.e.n.MANN hatt' kein Erfolg
auf seiner Suche nach sei'm verlor'nen alten Liebes-Glück;
er blieb mit forscher, schöner LEB.e.n.FRAU in Kontakt
nicht oft Aug'inAug', doch zu gewisser Stunde sehr oft WortzuWort;
man hätte meinen können, da sei beschlossen wohl ein Pakt.

So wurd' es denn bei unsren beiden Schönen
ein Wechselspiel von Lieb' und Leid',
die forsche, schöne LEB.e.n.FRAU nahm sich das Recht heraus,
zu bekunden ihre Werte und zu leben ihre Ziele;
dabei sie liebte ihn, doch WEND.e.n.MANN sagt' 'es ist aus!'.

Derweil die forsche, schöne LEB.e.n.FRAU
hatte viel Kontakt und Gesellschaft mit netten Leuten,
die sie nun kennen und als Freunde schätzen lernte,
das WEND.e.n.LAND zeigt' sich ihr als Stätte wohlig' Sein,
so dass ihr Flügel wuchsen und sie Lebens-Laune erntete.

Begegnungen mit ihrem WEND.e.n.MANN gab es immer wieder,
er blieb ihr Muse für die Poesie und steter Traummann gar.
Zwar hatten beide zueinander wohl eindeutig Begehr',
doch wechselte er von Freundlichkeit zu Unnahbarkeit gar,
bot alles auf, sich zu verschanzen in seiner Ab-Wehr.


WEND.e.n.MANN aus dem WEND.e.n.LAND
hat viel zu geben, dann wenn er sich wohlig fühlt
in seinem eigen' Recht und seiner eigen' Ordnung;
doch wehe LEB.e.n.FRAU kommt daher mit anderen Ideen,
darin er keinen Spaß mehr sieht,
WEND.e.n.MANN aus dem WEND.e.n.LAND



So lebt' und liebt' die forsche, schöne LEB.e.n.FRAU
in ihrem neuen Kreise und erblüht' auf neue, vielfältige Weise;
und WEND.e.n.MANN versucht', ihr zu machen Angst und Bange,
doch konnte er verderben nicht ihr Freud' und Liebe,
das war'n ihre Dinge, welche halten das Leben wohl in Gange.

LEB.e.n.FRAU wollt' trotzdem nicht begreifen,
dass WEND.e.n.MANN so gar nichts an ihr mochte,
er schien einsam, sie letz' Endes auch,
LEB.e.n.FRAU bot ihm gut' Freundschaft an und Hilfe;
WEND.e.n.MANN. wollt' einsam sein in Bildern alten Liebes-Glücks.

WEND.e.n.MANN ging seinen Weg - gerade, ehrlich, stur,
er hatt' kein' Platz für LEB.e.n.FRAU, denn seine Ordnung zählte;
Sie liebt' ihn weiter, weil er reizend war für sie fortan,
und ging trotzdem unbeirrt nun ihren Weg im WEND.e.n.LAND,
freut' sich, sie einst treffen durfte, ihren WEND.e.n.MANN.


WEND.e.n.MANN aus dem WEND.e.n.LAND
hat viel zu geben, dann wenn er sich wohlig fühlt
in seinem eigen' Recht und seiner eigen' Ordnung;
ob er, wenn LEB.e.n.FRAU kommt daher mit anderen Ideen,
wohl jemals darin einen Spaß auch sieht,
WEND.e.n.MANN aus dem WEND.e.n.LAND



Ich glaub' an Dich, mein WEND.e.n.MANN - der C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 5 agosto 2015

Die IRONIE stirbt NIE !!!!





Am Ende der Straße


Am Ende
der Straße
gibt es
nur einen Weg;
den Totenweg.

Wendenfeuer
brennt in mir,
mein Herz
flammt lichterloh,
wenn Du
weit und immer weiter
Dich entfernst;
nur sowieso
warst Du nicht da,
die ganze Zeit
ein Schein
und Hauch von Dir,
den zu halten
vermocht' ich nicht,
Zerfall
von Freude,
es bleibt
die Emotion,
reich
an begierlich Liebe,
die uns beiden inne wohnt,
doch Kälte trennt.

Am Ende
der Straße
gibt es
nur einen Weg;
den Totenweg.


Ich mag keine Abschiede, C.-o-o-K.!!!!

(poetry © stepha. mara brock)

martedì 4 agosto 2015

Nicht von mir - doch WIE VON MIR


"Oh, I believe
in love and disaster.

Sometimes
the two are just the same."


Nicht von mir - doch WIE VON MIR
(© Eddie Vedder)

domenica 2 agosto 2015

mercoledì 29 luglio 2015

Auch mal Gut




martedì 28 luglio 2015

Die kleinen Tode


Lang zieht sich meine Straße,
weit reicht das Fernlicht,
langsam komm' ich
'runter von dem Höhenflug
berauscht mit Dir,
bereite mich zur Landung,
in der Kurve
ausrollen und steh'n.

Schöne Musik
spielt einfach weiter,
fühle jede Vibration in mir
noch nach,
das Lied im Radio
gehört zu dieser Nacht.
Ich steige aus, scheine zu schweben,
doch spüre jeden Schritt bewußt.


Mit Dir, voll das Leben
spürend, Liebe sein,
wenn uns're Körper sich verein'.

Mit Dir, pur die Lust
entfachend, Berührung lebt,
wenn uns're Haut erbebt.

Mit Dir, ganz die Freiheit
lassend, Zweifel weichen,
wenn wir den Höhenflug erreichen.

Mit Dir, total die Liebe
entfesselnd, Leben leben.
wenn wir Zeit uns geben.


Der Heuduft mischt sich
mit dem Schwall der Körpersäfte,
wir sind voll Glück
einander nah - geniessen
jed' Sekunde dieser Ruhe
nach dem Sturm in uns.
Die Nacht erleuchtet seltsam,
angenehm den Raum um uns.

Wie lange sind wir
hier schon oben, dem Himmel nah
vom Dach geschützt.
Die Stunden zu- und miteinander
war'n wie weiche Wogen
auf dem Meer, vom Sturm gepeischt,
ein Schweben, Fliegen nackt
mit erhab'nen Flüglen in die Höh'.


Genuß vermischt
mit Geilheit und Erregung.
Die kleinen Tode
lassen uns das Leben spüren.


der Zauber.... Du bist da, ganz nah !!WP.!!
(poetry © stepha. mara brock)

domenica 26 luglio 2015

Ist es Das?


An Dir vorbei,
den selben Weg
zu gehen
ohne Kontakt,
nicht mal
ein Gruß von Dir,
fühlt sich nicht richtig an.

Ist es Das,
was Du willst,
wenn Du sagst - kein Kontakt?

Ist es Das
was ich will,
zolle ich Respekt - dem Deinen Wunsch?

An Dir vorbei,
den selben Weg
zu gehen
ohne Kontakt,
nur ein verhaltener
Gruß von mir,
fühlt sich nicht richtig an,
doch ist es Schutz,
den ich mir geb'
vor Deiner abweisenden Kälte,
dem Stich ins Herz.


Gedanken im Schützenpark, Gefühle.... C.-o-o-K.!!!!
Gute Reise.... wünsch' ich Dir von Herzen!!
(poetry © stepha. mara brock)

sabato 25 luglio 2015

Ach, wie das doch wieder passt, heute!!!





Ach, wie das doch wieder passt, heute!!!
an DIR VORBEI ohne KONTAKT zu gehen schafft Unruhe.
Da muss jetzt Froh-Musik her .... C.-o-o-K.!!!!


in memorian [IV]




in memorian [IV and ever]

Reise.Vorbereitungen


Ich werde
auf die Reise geh'n,
werden Wir ....
uns wieder seh'n?

Ich packe
meinen Koffer ....;
nein .... ich packe
meine Kiste.
Ich werde
auf die Reise geh'n.

Ich packe
meine Kiste.
Darin
ich finde Platz,
für das,
was mir an Wert
geblieben.

Mein Buch,
das .... voll der Poesie
.... noch
weit're leere Seiten bietet.
Mein Werkzeug, schreibend mich zu zeigen
in der Dichtung Wahrheit.
Mein Schatz an Bildern
meiner Kinder.
Mein liebstes Hemd,
ist sicher ohne Taschen.
Mein liebstes Lied,
es rührt mich an und
zieht mich
nachhaltig in seinen, Deinen Bann.
Mein einer Ring,
der schützend mich beschmückt.
Mein Werkzeug, schreibend mich zu zeigen
in der Dichtung Wahrheit,
leg' ich hinaus,
vermach' es meinen Kindern
für ihre eig'ne Wahrheit.
Mein Buch,
das .... voll der Poesie
.... wohl
so genügt, von mir zu zeugen,
leg' ich hinaus.

Ich packe
meine Kiste.
Ich werde
auf die Reise geh'n.


Ich werde
auf die Reise geh'n,
werden Wir ....
uns wieder seh'n?

Ich werde
.... nein, kein Engel sein,
werden Wir ....
uns jemals verein'?

Ich werde
auf die Reise geh'n,
werden Wir ....
.... Du wirst mich seh'n ....
im Feuer steh'n.


(poetry © stepha. mara brock)

giovedì 23 luglio 2015

Pfade


.... wenn Du weißt,
Die/Der welche/r Du bist,
spürst den Pfad,
welcher für Dich stimmt ....

.... wenn Du siehst,
wo Hin Du willst,
ahnst den Pfad,
welcher zu Dir passt ....

.... wenn Du fügst
Die Teile in Dir zusammen,
siehst den Pfad
welcher für Dich wichtig/richtig ....


(poetry © stepha. mara brock)

Weißt Du noch.... ?


Wildes Kind,
voll Anmut schön,
der Menschen Rasse
Retter.

Natürlichkeit in Deinem Tun.
Hast Deinen eigenen Wilden Drang.
Bist weder Mutter's noch
des Vater's Eigentum.
Bist immer in Dir eigenes Kind.
Bewahrst Dir Wildheit,
Drang und Feuer - Seelenschatz.

Wildes Kind,
voll Anmut schön,
der Menschen Rasse
Retter.

Im Regenbogen siehst Du Straßen.
Der Sonnen Strahlen in Deinem Lachen.
Hast Freiheit in den Augen.
Hungrig tanzt Du, satt an Freude.
Bist immer in Dir eigenes Kind.
Bewahrst Dir Wildheit,
Drang und Feuer - Seelenschatz.

Wildes Kind,
voll Anmut schön,
der Menschen Rasse
Retter.


Weißt Du noch - die neue Gier in uns?


(poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 22 luglio 2015

in memorian [III]


Siehst zu
bei meiner Seelen Pein;
mir scheint,
sie ist zur Freude Dein.
Verschwor'ne Augen
grinsen scharf;
mir schwant,
sie haben viel Bedarf.

S i e h s t  Du mich,
entbehrst Du Dich?
H ö r s t  Du mich, mein Weh',
weißt Du,
dass ich geh'?
R i e c h s t  Du mich,
entlabst Du Dich?
S p ü r s t  Du mich, mein' Pein,
willst Du so
mein Richter sein?

Ich  s e h e
Dich nicht
und
h ö r e
Dich nicht.
Ich  r i e c h e
Dich noch
und
s p ü r e
Dich doch.


in memorian [III]
(poetry © stepha. mara brock)

in memorian [II]




in memorian [II]

martedì 21 luglio 2015

lunedì 20 luglio 2015

Wer geht allein


Wer geht allein
schon in die Fichten
zu sterben
einsam jene kleinen Tode,
deren Non­cha­lance
Erlösung bringt,
vereint zu zelebrieren
illuster' Leben
weg von dem Diktat
penibler Ordnung.

Ich werde
in die Fichten geh'n.
Der Duft
mir scheint,
ich find' Dich dort.


WP. - das rosa Hemd - Ich finde Dich
(poetry © stepha. mara brock)

domenica 19 luglio 2015

Fichtenduft


Der Wald mich
tief zur Lichtung zieht.
Vom Fichtenholz strömt
herrlich Duft.
Des Boden Moos mich
sanft auffängt.
Von Ferne klingt
verlockend Ruf.


Frei wie die Vögel tanzen
möcht' ich.
Mit Dir Mich regen
zur Musik.

Der Schwalben warmer Sommer
uns umschwirrt.
Des Bussard' edles Kreisen
uns bewacht.
Der Möwen schicklich Schweben
uns umrauscht.

Frei wie die Vögel tanzen
möcht' ich.
Mit Dir uns regen
gleich im Takt.


Das MitDir
taucht Mich ein ins Meer.
Ein OhneDich
stellt sich nicht quer.

Die Hitze Unserer Haut,
lieg' ich bei Dir,
erweckt Erregung
stark in Mir.
Ein schwelend Flirren,
wie Schmetterlinge liebestoll,
lässt intensiv Uns beben,
DichMich lustvoll.

Das MitUns
taucht erregt ins Meer.
Ein OhneUns
stellt sich nicht quer.


Der Wald
vom Fichtenholz' herrlich Duft erfüllt,
uns tief
zur Lichtung zieht.
Dort, wo des Boden Moos
uns sanft auffängt,
wo aus der Nähe tönt
verlockend' Ruf
nach dem Meer in uns,
zu rauschen ohne Ende.


WP. vom rosanen Hemd befrei Ich Dich
(poetry © stepha. mara brock)

mercoledì 15 luglio 2015

martedì 14 luglio 2015

Agonie des Suchenden


Der Mensch ist auf gewisser Weise
doch stets auf einer Reise,
wie beseelt von einem Fluche,
weil stetig wohl ist er auf der Suche.


Hält ihn die Suche
nach dem Glück noch bei frohem Mutes,
scheint ihm bereits der Sonne Kraft
zu sein für ihn was Gutes.

Behält ihn wohl die Suche
nach der Liebe auch bei guter Laune,
scheint bereits ein Lächeln ihm als Zeichen,
behält er es als Seins ohne zu weichen.

Strengt ihn die Suche
nach der Einen oder dem Einen doch bald so sehr an,
dass er nur noch hinterher kriechen kann,
wird aus der Suche bald ein wehleidig' Jammern,
das ihn hält einsam wohl in seinen Kammern.

Anstrengt ihn die Suche
nach dem Leben, gar dem Sinn des Ganzen,
rennt er mitunter gegen Lanzen,
welch' ihn zu nehmen drohen jede Freud',
so dass er sein' Zusammenbruch nicht scheut.


Der Mensch
auf Reisen
erliegt in gewissen Weisen
dem Verfall und bald dem Zerfall
auf der steten Suche,
bis ihm schlägt die letzte Stunde,
welch' bringt erbarmungslos die Kunde
zu sein in Agonie;
der Suchend' Reise Ironie.


(poetry © stepha. mara brock)

sabato 11 luglio 2015

Seemann's Gruß am Morgen




Zack - ist er wieder da, der C.-o-o-K. !!
Von Till mit seinen Mannen wieder angerichtet....


venerdì 10 luglio 2015

Der Mensch, ein freies Wesen


Zentral gesehen
ist jeder Mensch allein.
Ob jenseits
jeglicher Zivilisation,
in Bergen, Wüste, Meer
sowie
auch mitten in Gesellschaft
anderer Menschen.

In Beziehung mit Anderen treten
oder zurückgezogen sein
- Entscheidung.

Jeder Mensch, ein freies Wesen,
umso mehr,
erkennt er seine Sterblichkeit.

So der Mensch
sich seiner Angst vor Tod stellt,
so kann er wirklich frei sein.

Auf das Leben bestens vorbereitet,
der Mensch ist durch den Blick auf den Tod.
Dieser kommt - unvermeidlich;
jenem Problem ohne Lösung ins Auge geschaut,
eröffnet uns das Leben.


(poetry © stepha. mara brock)

giovedì 9 luglio 2015

DISTANZ - FREIHEIT


D I S T A N Z
des Anderen
schafft
F R E I H E I T  ....


.... Freiheit kann manchmal verdammt weh tun ....


.... und
schafft die Sehnsucht
nach  N Ä H E  ....


(poetry © stepha. mara brock)

ihn .... oder .... ihm ?


Der Zettel,
ein Geschenk, überreicht
mit Stolz in der Brust
durch meinen Sohn.

Ein Schriftstück,
gefaltet, einmal;
mit Spannung
entblättere ich die Botschaft:

ihn

i h n - es schießt mir durch den Kopf
die Reihe von Gedanken, Gedichten, Geschichten
über  I H N  ....  mit  I H M

i h n - es schwingt gleich einer Sehnsucht in meinem Herz
die Welle von Erlebtem, Empfindungen, Erregungen
mit  I H M  ....  durch  I H N

i h n - es mulmt mir durch den Bauch
die Flut von Begegnung, Berührung, Begehren
über  I H N  ....  mit  I H M



Der Zettel,
ein Geschenk, überreicht
mit Stolz in der Brust
durch meinen Sohn,
der bislang ungern schrieb.

Ein Schriftstück,
gefaltet, einmal;
mit Spannung
entblättere ich die geschwungene Botschaft,
erstes Wort, geschrieben in Schreibschrift:

ihn  .... oder  .... ihm ?


(poetry © stepha. mara brock)

martedì 7 luglio 2015

In EIGENER SACHE ....


Liebe Freunde, Bekannte und einfach Alle!

Endlich ist es raus!
Ich hebe mein persönliches "Projekt-Baby"
mit meinen Armen in die Luft,
damit es bald das Fliegen lernen kann!

Dazu brauche ich EURE UNTERSSTÜTZUNG!!
Schafft ihm eine Basis, damit aus dem Fliegen lernen
Taten werden!!

Auf der "Crowdfunding-Plattform Startnext"
ist seit heute mein Buch- und Ausstellungsprojekt
"WEND.e.n.LAND - eine Reise ins LIEBE.s.LEBEN"
in der Startphase.

Und jetzt zählt JEDE STIMME


Werdet FAN, gebt mir EUER Feedback!
Je mehr FANs und Feedbacks,
um so eher kommt mein Projekt in die Finanzierungsphase!

Und das wird die entscheidende Phase!

Werdet selbst UnterstützerInnen, teilt meinen Aufruf
mit weiteren Freunden und Bekannten und werdet Multiplikatoren,
um mein Projekt fliegen zu lassen!


www.startnext.com/wend-kunst-land




domenica 5 luglio 2015

Warterei


Gibt's doch gar nicht !

Ich   w a r t e !!


Dass mir Das passieren muss !


(poetry © stepha. mara brock)

sabato 4 luglio 2015

Im Kloster [Kommst Du wieder? II]


Im Kloster
bist Du,
um für Dich zu sein
mit dem Nichts,
das sich Dir bietet.

Kommst Du wieder?
Wie?
Egozentriert,
geläutert von des Lebens,
Unseren lockend Reizen?

Du und Deine Welten,
geh'n nicht spurlos an Mir vorbei.
Im Gegenteil, zu unruhig
jetzt mein Geist,
die Gedanken sind bei Dir.
Im Kloster.


Ohne Dich? - WP. nie mehr ohne Dich!
(poetry © stepha. mara brock)

venerdì 3 luglio 2015

Sende.Schluß !


Sende.Schluß !
Klingt sehr mechanisch, maschinell
noch dazu
zwischen Mann und Frau nicht originell.

Sende.Schluß !
Es gibt ihn nicht - den Knopf, den Schalter,
der Gefühle und Gedanken stoppt.
Bei Dir vielleicht - ist wohl Dein geistig Alter.

Sende.Schluß !
Es ist ...., jedoch schreib' diese Zeilen, Dir,
auch wenn Du sie nicht liest,
bist wohl in meinem Kopf, Gedanken wecken Sehnsucht mir.

Sende.Schluß !
Klingt schwarz und kalt und sehr beengt;
spür' trotzdem Buntheit, Wärme, Liebe.
Ich umarme Dich - doch fühl' Dich nicht bedrängt !


Tja, der C.-o-o-K. bleibt, ist er auch noch so fern !
(poetry © stepha. mara brock)

die Nymphomanin im Zölibat


Die Mauer hoch,
umschließt der Gänge Leere.
Die Stille tief,
durchdringt des Hofes Rosenfülle.

Aus einem Fenster
eines Lichtes Schein bringt
Leben in die Szenerie.
Zu dieser Stund',
wenn alle schlafen, wacht
wohl die EINE noch,
kann finden keine Ruh'.

Sie steht in der Mitte des Lebens,
schön und sich selbst bewußt,
lässt gerne frei der Seele und des Körpers Lüste
sich entfalten und zelebriert mit Hingabe
ihr sinniges Begehren wohl mit geschickter Hand.
Des Mannes, der sie ab und an besucht',
Körper, Glied und Seele weiß sie gekonnt
lange, lustvoll, intensiv zu erspüren und verführen;
zu ungeahnten Höhen beide fliegen.
Kein' Andere, hier in ihrer Lebensstätte,
scheint wie sie das Leben so entspannt zu führen,
als hätt' sie Flügel, die sie tragen.
Weit über Wolken scheint sie zu schweben,
von Sinnlichkeit geleitet gibt sie sich frei
und lässt entdecken ihn die Zonen
ihrer Leidenschaft bis in die Morgenstunden.

Aus einem Fenster
eines Lichtes Schein bringt
Leben in die Szenerie.
Zu dieser Stund',
wenn alle schlafen, wacht
wohl die EINE noch,
kann finden keine Ruh'.

Die Mauer hoch,
umschließt der Gänge Leere.
Die Stille tief,
durchdringt Wolfsgeheul' des Hofes Rosenfülle.


(poetry © stepha. mara brock)

giovedì 2 luglio 2015

Kommst Du wieder?


MY enriched life filled by You and our confidential talks.
MY unfettered soul feeled attracted by YOU.

MY burning lips
touched by YOUR gentle fingertips,
MY trembling body
stroked by YOUR magic hands,
MY sweating thighs
desiring by YOUR heavy breathing,
MY lusting eyes
inspired by YOUR bewitching expression,

Du bist weg,
eingetaucht in eine Reise mit Dir Selbst,
unerreichbar an einem Ort,
dessen Mauern hoch mir scheinen.

Kommst Du wieder?
Geläutert vom Chaos Deiner und Meiner Gefühle?
Kommst Du wieder als Dieser,
den ich kennen zu lernen begehre?

Deine Distanz macht mich frei
und lässt mich den Zauber der Nähe fühlen.
Du bist weg
und ....

MY burning lips
touched by YOUR gentle fingertips,
MY trembling body
stroked by YOUR magic hands,
MY sweating thighs
desiring by YOUR heavy breathing,
MY lusting eyes
inspired by YOUR bewitching expression,

MY unfettered soul feels attracted by YOU.
MY enriched life filled by You and our confidential talks.


Ohne Dich fehlt dem Tag der Zauber, WP.
(poetry © stepha. mara brock)

sabato 27 giugno 2015

Fallen


Der Weg, sich mir zeigt,
beglückend,
verzaubernd neu
offenbart Mir
die Freiheit der Liebe.

Die Distanz, Du Dir nimmst,
bebegehrend,
verwirrend offen
verleiht Mir
den Genuß des AugenBlicks.

Die Nähe, Du mir gibst,
berauschend,
verzaubernd neu
entlockt Mir
das Gefühl der Geilheit.

Bei Dir ist gut sein,
kann ich mich fallen lassen
und doch aufsteigen
zu ungeahnten Höhen aus der Asche
der alten Pfade.


I was fallen in love with You
but will rise up
after the end of my trouble in mind.
Will You be fallen into ruin
until You'll be fallen asleep in your drunken world?
The burning angel is deeply hurt
with his wings fallen off;
he will be unable to rise up from ashes.

Die Flügel,
gewachsen auf dem Henkersberg,
schlagen nicht mehr.
Die Engel weinen,
Regen nässt den Totenweg
und irdig Schlamm
streicht über's Feld.

I once was fallen in love with You
and once will rise up
after the end of my trouble in mind.
Will You once be fallen into ruin
until You'll be fallen asleep in your drunken world?
The burning angel is deeply hurt, now,
with his wings fallen off.
he will be unable to rise up from ashes, now.


Der Weg, sich mir nun zeigt,
beglückend
und verwirrend offen
offenbart Mir
jetzt die Freiheit der Liebe.

Die Distanz, Du Dir jetzt nimmst,
bebegehrend,
verwirrend offen
verleiht Mir
jetzt den Genuß des AugenBlicks.

Die Nähe, Du mir nun gibst,
berauschend,
verzaubernd neu
entlockt Mir
nun das Gefühl der Geilheit.

Bei Dir ist jetzt gut sein,
kann ich mich ganz fallen lassen
und doch erregt aufsteigen
zu ungeahnten Höhen aus der Asche
der jetzt alten Pfade.


in Gedanken an die ZWEI die MIR WICHTIG sind
(poetry © stepha. mara brock)

venerdì 26 giugno 2015

Heute auf Dauer-Play - ich ZITIERE


That's My Heart

Your heart is a diamond
Every soul wants to steal it
From your fort of skin
Your heart is a diamond
Every soul wants to steal it
From your fort of skin
You let nobody in

Your heart is a diamond
A bleeding treasurre
Crashed together by
Grief and violence
Tons of pain, big pressure

Yor heart is a diamond
So hard and cold
So uncut and so silent
In a breathing vault
That's my heart
Let me help it feel
That's my heart
What they all want to steal

Your Heart is a diamond
every man wants to steal it
Deep inside your fort of skin
You keep yourself concealed
Good hearts are so hard to find
Please wait and stay
A diamond ring will take this place
Around your soul one day

That's my heart
Let me help it feel
That's my heart
What they all want to steal
That's my heart
Let me work that mine
That's my heart
Help me, help make it shine

I lick your heart , I taste the pain
I kiss your skin, it feels the same
Your bitter lips, there is no light
At the end of the tunnel between your hips

That's my heart
Let me help it feel
That's my heart
What they all want to steal
That's my heart
Let me work that mine
That's my heart
Help me, help make it shine





dedicated to .... C.-o-o-K.
(Lyrics to "That's My Heart" © Lindemann "Skills In Pills")


giovedì 25 giugno 2015

Dein Lächeln


Dein Lächeln
zwischen Deiner, Meiner Unnahbarkeit,
die unter den Anderen
ein Nebeneinander aus Uns macht,
zeigt Mir Deine Lust,
Unser Leben, Unsere Lust, Unsere Körper
bald wieder im Miteinander-/Ineinander-Verschlungen/-Sein
zu geniessen.

Es ist Unser und kein Geheimnis,
das sagen Mir Deine, Dir Meine Augen
und in Mir steigt Erregung auf,
wie auch Dir schwillt an die Lust,
trifft Uns Unser Blick.


Mit Dir ist der Tag verzaubert, WP.
(poetry © stepha. mara brock)


martedì 23 giugno 2015

Wider Erwarten - im Rosengarten (UpDate)


Zwei geile Frauen
gingen erregt durch den Rosengarten.

Lust zu Wandeln war ihr Plaisier.
Die Luft vibrierte ob ihrer wilden Gier.

Sie trafen dort, wider Erwarten,
einen geilen, erregten Mann im Rosengarten.
Er voll Verlangen, von angenehmer Gestalt;
welche Frau jetzt nicht zugreift, ist wohl schon alt.

Die Eine geile Frau wurde gleich gefickt.
Weich das Gras und vor Vibrationen feucht erquickt.
Die Andre geile Frau wollte auch nicht warten.
Heiß war ihr Verlangen, jetzt im Rosengarten.

Warum sollte sie es gar nur der Einen gönnen,
das Freudenspiel, was diese stets im Traum hatte können.
Nun war sie, die Andre, dran im Rosengarten.
Der geile, erregte Mann bekam 'nen Dauerharten.

Die Andre geile Frau, bot ihm Erotik pur,
die Eine geile Frau bald guckte, nur.
Sie musste von verschlungenen Körpern weichen,
und macht's sich selbst, unter den Eichen.

Die Andre geile Frau wurde zum Plaisier
dem geilen Manne; er war verrückt nach ihr.

Gingen zwei geile Frauen
erregt durch den Rosengarten.


gestern Abend - Wir gönnen uns das Leben und den geilen Fick, WP.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 20 giugno 2015

Wider Erwarten - im Rosengarten


Zwei geile Frauen
gingen durch den Rosengarten.

Sie trafen dort - wider Erwarten
einen geilen Mann, im Rosengarten.

Die Eine wurde gleich gefickt.
Das Gras wurd' vor Erregung feucht.
Die Andre mußte warten.
Der Mann bekam 'nen Dauerharten.

Gingen zwei geile Frauen
durch den Rosengarten.


(poetry © stepha. mara brock)


Fang den Fisch - genialer Text wiedermal TILL !!




giovedì 11 giugno 2015

WO BIST DU?

Deine SPUREN
ÜBERALL
sogar die Musiker im Radio SINGEN VON DIR ....

.... WO BIST DU?

Und der WIND streicht das Feld,
Es bleibt DEIN DUFT.





(photography & poetry © stepha. mara brock)


venerdì 5 giugno 2015

vom SUCHEN und FINDEN

W A R T E N
eine Zuständigkeit für Stillstand, Beharren, Siechtum
statt Gehen - selbst im Stehen.

H O F F E N
eine Zuständigkeit für Annahmen, Beibehalten, Aussitzen
statt Vertrauen - selbst bei Veränderungen.

S U C H E N
eine Zuständigkeit für Gewesenes, Bekanntes, GeWöhnliches
statt Finden - selbst im Neuen.

G E H E N
Zustand von Weiterkommen, Lernen, Weiterentwickeln
- im Stehen, bei Veränderungen, im Neuen.

V E R T R A U E N
Zustand von Glaube, Selbstwert, Genuß
- im Stehen, bei Veränderungen, im Neuen.

F I N D E N
Zustand von Entdecken, Glück, Erkenntnis
- im Stehen, bei Veränderungen, im Neuen.


Gehen, Vertrauen, Finden
im Leben und der Liebe verborgen - ein zu hebender Schatz:
F R E I H E I T !!


(poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 3 giugno 2015

WEND.e.n.MÄNNER und LEB.e.n.FRAUEN

Es war einmal ....,
so fangen Märchen oft klug an,
zu erzählen von den wunderbaren Dingen,
von denen zu berichten es sich lohnt,
manch' eine/r weiß ein Lied davon zu singen.

So war denn mal,
eine gar forsche, schöne LEB.e.n.FRAU,
auf dem Wege zu entdecken neues, lebenswertes Land,
das sie bereiste, um zu finden ein Zuhause,
welches sie auch fand - im schönen WEND.e.n.LAND!

Begleitet von dem kühnen Ziel,
zu wechseln Haus, Hof, Land und somit Lebens-Raum,
kam gar die Liebe frisch und frech daher,
in Gestalt von einem schönen WEND.e.n.MANN,
welcher ihr schien, doch zu gefallen sehr.

Genau wie er hatt' sie sich bis dann
gar lange Zeit danach gesehnt,
zu finden einen Partner auch, der mit ihr teilt
das Leben, Neugier und die Liebe,
um zu geben, nehmen neuen Mut, der in Vertrauen weilt.

Doch stellte sich schon bald heraus,
der WEND.e.n.MANN war auf verzweifelt' Suche
nach ihm bekannt', gediegen Frauen(Bild),
welches gar nicht passt' zur forschen, schönen LEB.e.n.FRAU,
die sich ihm öffnete und begeistert war wie wild.


WEND.e.n.MÄNNER aus dem WEND.e.n.LAND
haben viel zu geben, dann wenn sie sich wohlig fühlen
in ihrem eigen Recht und ihrer eigen Ordnung;
doch wehe LEB.e.n.FRAU kommt daher mit anderen Ideen,
darin sie keinen Spaß mehr sehen,
WEND.e.n.MÄNNER aus dem WEND.e.n.LAND



Inzwischen war die schöne, wilde LEB.e.n.FRAU
mit ihren wilden Kindern, Hund, Katz', etwas Sack & Pack
gezogen in ihr geliebtes, ihr Heimat seiend WEND.e.n.LAND,
sogar nahe dem begehrten, doch verquerten WEND.e.n.MANN,
welcher sich gebahr recht sonderbar in "seinem" Heimatland.

Denn WEND.e.n.MANN hatt' kein Erfolg
auf seiner Suche nach sei'm verlor'nen alten Liebes-Glück;
er blieb mit forscher, schöner LEB.e.n.FRAU in Kontakt
nicht oft Aug'inAug', doch zu gewisser Stunde sehr oft WortzuWort;
man hätte meinen können, da sei beschlossen wohl ein Pakt.

So wurd' es denn bei unsren beiden Schönen
ein Wechselspiel von Lieb' und Leid',
die forsche, schöne LEB.e.n.FRAU nahm sich das Recht heraus,
zu bekunden ihre Werte und zu leben ihre Ziele;
dabei sie liebte ihn, doch WEND.e.n.MANN sagt' 'es ist aus!'.

Derweil die forsche, schöne LEB.e.n.FRAU
hatte viel Kontakt und Gesellschaft mit netten Leuten,
die sie nun kennen und als Freunde schätzen lernte,
das WEND.e.n.LAND zeigt' sich ihr als Stätte wohlig' Sein,
so dass ihr Flügel wuchsen und sie Lebens-Laune erntete.

Begegnungen mit ihrem WEND.e.n.MANN gab es immer wieder,
er blieb ihr Muse für die Poesie und steter Traummann gar.
Zwar hatten beide zueinander wohl eindeutig Begehr',
doch wechselte er von Freundlichkeit zu Unnahbarkeit gar,
bot alles auf, sich zu verschanzen in seiner Ab-Wehr.


WEND.e.n.MÄNNER aus dem WEND.e.n.LAND
haben viel zu geben, wenn sie sich wohlig fühlen
in ihrem eigen Recht und ihrer eigen Ordnung;
doch wehe LEB.e.n.FRAU kommt daher mit anderen Ideen,
darin sie keinen Spaß mehr sehen,
WEND.e.n.MÄNNER aus dem WEND.e.n.LAND



So lebt' und liebt' die forsche, schöne LEB.e.n.FRAU
in ihrem neuen Kreise und erblüht' auf neue, vielfältige Weise;
und WEND.e.n.MANN versucht', ihr zu machen Angst und Bange,
doch konnte er verderben nicht ihr Freud' und Liebe,
das war'n ihre Dinge, welche halten das Leben wohl in Gange.

WEND.e.n.MANN ging seinen Weg - gerade, ehrlich, stur,
er hatt' kein' Platz für LEB.e.n.FRAU, denn seine Ordnung zählte;
Sie liebt' ihn weiter, weil er reizend war für sie fortan,
und ging trotzdem unbeirrt nun ihren Weg im WEND.e.n.LAND,
freut' sich, sie einst treffen durfte, ihren WEND.e.n.MANN.


WEND.e.n.MÄNNER aus dem WEND.e.n.LAND
haben viel zu geben, wenn sie sich wohlig fühlen
in ihrem eigen Recht und ihrer eigen Ordnung;
ob sie, wenn LEB.e.n.FRAU kommt daher mit anderen Ideen,
wohl jemals darin einen Spaß auch sehen,
WEND.e.n.MÄNNER aus dem WEND.e.n.LAND ????



zu Ehren meinem WEND.e.n.MANN - dem C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)

lunedì 1 giugno 2015

JE raffole de TOI


JE raffole de TOI !!

JE suis désolé, ....
.... JE suis curieuse comme un fou.

JE suis en route !
MAIS ....
JE crois que JE ME suis perdu, pour cette fois-CI ....

.... vernarrt
.... verwirrt
.... verrückt

Et TOI ?  Calme-TOI !
Fais attention à TOI !

MAIS !

JE suis encore passé entre les mailles du filet.
Le monde est à MOI.

MAIS ....
.... à tout jamais ??

JE raffole de TOI !!


(poetry © stepha. mara brock)


Fass' .... !!


Fass' .... !!
Fass' .... !!

Fass' Mich !!


Erreichst Mich nicht.
Ich erreiche Dich.
Entkommst Mir nicht.
Ich entkomme Dir.
Erklimmst Mich nicht.

Ich erklimme Höhen, Die Du nie gesehen !!


Jetzt  .... !!
Jetzt  .... !!
Fass' .... !!

.... Mich zu fassen, um Dich zu hassen !


Jetzt fass' Mich .... !!
Jetzt fass' Mich .... !!

Jetzt fass' Mich .... an !!


Ich bin bereit,
halte Dich mit Worten warm,
ertönt' Dein Ruf
nach Mir und
glaubst Du wohl, Jetzt,
willenlos Ich bin,
ergebe Mich sofort Dir,
mach' Ich Mich auf,
zu lustwandeln für Dich, Jetzt,
willst Mich seh'n,
der Du in einem Meer
aus Leid versinkst,
doch Jetzt die Lust hast,
und sowieso gerade Ein' steh'n.


Fass' .... !!
Fass' Mich !!
Jetzt fass' Mich ....!!

Fass' Mich nicht an !!


Die Engel sprühen spuckend Funken,
kein Seemann zeigt sich Mir !
Dein Schiff ist längst versunken,
Wohlan, komm' tanz' mit Mir !

Du kannst Mich nicht fassen - Niemand fasst den Wind !!


Fass' .... !!
Fass' .... !!

Fass' Mich !!


Erreichst Mich nicht.
Ich erreiche Dich.
Entkommst Mir nicht.
Ich entkomme Dir.
Erklimmst Mich nicht.

Ich erklimme Höhen, Die Du nie gesehen !


Jetzt  .... !!
Jetzt  .... !!
Fass' .... !!

.... Mich zu fassen, um Dich zu hassen !


Jetzt fass' Mich .... !!
Jetzt fass' Mich .... !!

Jetzt fass' Mich .... an !!


Bin wohl bereit,
Dir viel zu geben,
ertönt' Dein Ruf
nach Mir und
glaubst Du wohl, Jetzt,
nehm' Ich Mir,
was Ich brauch' sofort von Dir,
mach' Ich Mich auf,
zu lustwandeln für Dich, Jetzt,
willst Mich seh'n,
der Du in Deinem Meer
aus OhneLeid versinkst, ertrinkst,
doch Jetzt MitLeid suchst,
für Deine Lust, die Meine ist
und sowieso soll Ich Jetzt geh'n.


Fass' .... !!
Fass' Mich !!
Jetzt fass' Mich ....!!

Fass' Mich nicht an !!


Die Engel sprühen spuckend Funken,
kein Seemann zeigt sich Mir !
Dein Schiff ist längst versunken,
Wohlan, komm' tanz' mit Mir !

Du kannst Mich nicht fassen - Niemand fasst den Wind !!


auf Fahrt - in Gedanken mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


giovedì 28 maggio 2015

Wenn - Dann So





(from the movie "Vanishing Point" with Viggo Mortensen)


domenica 24 maggio 2015

Schlaflos im WendLand [II]

Der Tag noch jung und dunkel,
an Stimmenvielfalt schallt es wild durch
meine nachmitternächtlich Seele.

Wer so früh wandelt,
wie heut' ich,
erlebt die Welt aus and'rer Sicht.

Umgeben von bekannten Mauern,
locken hohe Tore,
hin zu geheimnisvollen Pfaden.

Frische Spuren führen mich
vorbei an alten Steinen;
Inschriften erwecken in mir just Geschichten.

Der vielen Nachtgetiere Lied,
verborgen, mit erkennbar leuchtend Augen,
erklingt zu der Nocturne dazu.

Ein eigen' Leben stellt sich dar,
mir deucht, hier nicht allein zu sein.
Ich harre still und lauschend.


Bring' die Toten zum Tanzen,
Anmut soll unsere Freiheit sein!


Und doch - mich rufen lebend' Geister,
will finden Jene deren Lied mich lockt;
zu gehen weit're Pfade noch.

Das nächtlich' Schwarze
weicht dem morgendlichen Blau,
BlackBird stimmt ein den Tod der Nacht.

Die Sterne abgelöst durch rote Strahlen,
im Morgentau der Nebel wühlt;
just steh' ich an des lockend' Reiches Grenze.

Der Wächter Pfeile spannen Bogen,
verschlossen bleibt das GitterTor; der Märchenprinz
ist lange tod, der König hart wie rostig Eisen.

Will atmen, leben, lieben,
im Garten gar lustwandeln, doch geh' ich
weiter, hin zu meinem Platz am Fluß.

Dort regt sich neues Leben,
es kriecht und fleucht ganz wunderbar.
Des Ufer's Rand mir bietet Raum zum Weilen.


Bring' die Toten zum Tanzen,
Anmut soll unsere Freiheit sein!


(poetry © stepha. mara brock)


martedì 19 maggio 2015

Schlaflos im WendLand [I]

Leiden schafft
Seelen-Not!

Not ruf(t)
nach
Was-Wer-Wie-Wo-Wann?

Was heilt?
Wer heilt?
Wie?
Wo?
Wann?
Heilung ??

Seelen-Heil
bringt
Leidenschaft!

Leiden schafft Leidenschaft!


(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 18 maggio 2015

domenica 17 maggio 2015

In der Nacht sterben die Sterne

In der Nacht leben die Sterne,
das Leuchten
aus der Ferne kommt nah
zu verführen mein Sein.


Am Ende
des Tages die Nacht einkehrt,
wiedermal
blieb es der Sonne verwehrt,
zu bleiben bei mir,
um zu wärmen und Licht zu schenken.
Mit feuchtdickem Nebel
rückt heran
Dunkelheit mit Schwarzer Hand.

Am Fluss
zieht der Nebel hinfort seinen Weg.
Ich bleibe zurück,
der Blick in die Weite am Steg.
Über mir beginnt es
zu leuchten und funkeln gar,
die Sterne zeichnen
Figuren und und Muster,
durchbohren rabenschwarze Nacht.

Je länger ich schaue,
so mehr ein schillernd' Schauspiel
wird mir gewahr.
Juwelen, Brillanten - ein Schatz
stellt sich dar.
Und dann und wann
stürzt ein Stern
ins Nichts mir scheint,
es ist wie ein Tod,
zurück bleibt ein Wunsch mit Hoffnung vereint.


Wo landest Du,
der Du Stern mir bist und warst,
warst und bist?
Im Nichts vereint
mit Dunkelheit,
verborgen mir, bis der nächste Tag
erwacht, Nebelschleier
weichen für den klaren Blick?


In der Nacht sterben die Sterne,
das Leuchten
aus der Ferne verblast
zu ungewissem Sein.


Sterne, vielfach, geh'n mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 11 maggio 2015

Geilheit des Moments

In
der Geilheit des Moments
zeigt sich
die Begierde pur.
Mein Atem
ringt mit Seinesgleichen,
nimmt
mir den Verstand.

Heftig
schlagen Emotionen
Wellen
aufschäumender Lust.
Übermütig,
ausgelassen sind
die Blicke
unserer Augen.

Dieser kraftvolle Moment
voll des Mutes willig,
üppig schön und somit geil,
lässt die Lüsternheit
in uns
erscheinen, wie aus dem Nebel
brechend Sonne.

Nimm' mich jetzt
entführe mich
aus süßen Flammen,
die wie Nadeln
den Verstand bestechen.
Bring' mich zu den Ufern
unserer Lust
und lass' mich kommen,
zu Dir, der Du liegst
vor mir, mit an Verlangen
überquellend Augen.

Wie lang' halt ich Deinem Blicke stand?
Das Spiel aus Kindetagen,
meine Ausrede ,
Dich still zu betrachten;
drängt in mir,
meine Phantasie schlägt Kapriolen,
alles Andere als die Ruhe,
doch der Gedanke: hin zu Dir.

Der Worte fallen wenig,
doch unterstützen
diese noch die Geilheit des Moments;
'Ich habe eine dreckig' Phantasie',
sagst Du mir.
Nur, hat nicht Der, welcher das sagt,
eine Solche selber, doch?

Was ist das Dreckige daran,
meinen wir das Selbe?
Mit Schmutz hat es doch nichts zu tun!
'An reinen Sex', sagst Du
'denken Männer dann, die Frauen komplizierter.'
Ich frag' Dich: 'ist es wirklich so?
Finden wir nicht einfach
viel mehr Worte für das "Eine"?'
Meine Phantasie
in der Geilheit des Moments
ist weder dreckig
noch mit Schmutz behaftet;
vielmehr Sinne
betörend, verführend, berauschend.
Lust erweckend,
pure Erotik versprechend.

Unsere Augen treffen sich
durch den einen Blick.
Wir kämpfen beide mit Dämonen
und schmecken hungrig
diese Geilheit des Moments.


in Gedanken frei - an Gedanken voll
im Schützenpark in Lüchow (Wendland)
(poetry © stepha. mara brock)


venerdì 8 maggio 2015

Was mich leitet [II]


Ich suche nicht .... Ich finde!

Suchen ....
.... das ist Ausgehen von alten Beständen
und ein Finden-Wollen
von bereits Bekanntem im Neuem.

Finden ....
.... das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sind offen
und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis,
ein heiliges Abenteuer!
Die Ungewissheit
solcher Wagnisse können
eigentlich
nur Jene auf sich nehmen,
die sich
im Ungeborgenen geborgen wissen,
die in die Ungewissheit,
in die Führerlosigkeit geführt werden,
die sich im Dunkeln
einem unsichtbaren Stern überlassen,
die sich vom Ziele ziehen lassen
und nicht ....
menschlich beschränkt und eingeengt ....
.... das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein
für jede neue Erkenntnis
im Aussen und Innen:
Das ist das Wesenhafte
des modernen Menschen,
der in aller Angst
des Loslassens doch die Gnade
des Gehaltenseins
im Offenwerden neuer Möglichkeiten
erfährt.


(© Pablo Picasso)


domenica 3 maggio 2015

Trieb-Dämonen

Nacht
zeigt sich mal wieder
ruhelos,
treibe mich in Gängen um.
Netze spannen
in den Ecken,
locken zu verweilen.
Treffe Dich,
gefangen ebenfalls wie ich,
durch die uns
verbindend, unsichtbaren Fäden.

Trieb-Dämonen
schleichen sich
am Ufer
der Vernunft entlang,
züngeln,
voll Begehren heischend,
reizend Atem
über'n Rand hinüber.

Meine Seele rennt
im Blut
der Adern
tief
bis ins Herz;
wenn
die Zeit brennt,
fange
meinen Schmerz
und bringe
ihn zum Henkersberg,
wo die Ufer
aufeinander treffen.


Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....
.... Dich für die Liebe?

Mich ergreift die pure Lust,
jetzt dort zu sein,
wohin Du mich lockst.
Doch es hält mich etwas hier,
- komm' doch Du zu Mir.

Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....
.... Dich für die Liebe?


Trieb-Dämonen
kratzen, furchen
das Ufer
der Vernunft zu Gräben,
lechzen,
voll Begierde kreischend,
reizend Töne
über'n Rand hinaus.

Meine Seele rennt
im Blut
der Adern
tief
bis ins Herz;
wenn
die Zeit brennt,
fange
meinen Schmerz
und bringe
ihn zum Totenweg,
wo die Ufer
voneinander trennen.

Nacht
zeigt sich weiter ruhelos,
wähle Wege
unter leuchtend Sternen.
Keine Netze
locken zu verweilen.
Getroffen von Dir,
durch rauschendes Gefühl in Deinen Fängen,
lausche ich den uns
verbindend
wunderbaren Klängen.


Dich für das Begehren,
ich kann es nicht verwehren,
tief in mir rauschen
Meine sowie Deine Triebe ....

.... Dich für die Liebe?


versponnen mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 2 maggio 2015

weil es HEUTE gut kommt ....




.... weil es immer wieder gut kommt [II]




Was mich leitet [I]


Individuen kann man bekanntlich
daran erkennen, daß sie
einen Knick in der Optik haben.

Sie gewinnen allen
öffentlich zugänglichen Dingen
und Ereignissen
einen zweiten Sinn ab,
der zunächst einmal
nur für sie selbst zugänglich ist.

In dieser höchst persönlichen Optik
mag dann etwa
als Langsamkeit eines Mitmenschen
erlebt werden,
was dieser der Ungeduld
des Erlebenden selbst zurechnen würde.

Besonders konsensfähig
ist diese individualisierte Art
des Erlebens also nicht.

Immerhin kann der Fall eintreten,
daß ein anderer,
statt einfach nur mit dem Kopf
zu schütteln,
sich in meine Weltsicht hineinversetzt
und dann sogar anfängt,
sie durch eigenes Handeln zu bestätigen:

Statt mir Ungeduld vorzuwerfen,
handelt er selbst etwas schneller.

Für die anderen
ist mein Erleben dann immer
noch unmaßgeblich,
aber für den anderen hat es offenbar
die Kraft eines starken Motivs.

So wird es mir leichter gemacht,
der zu sein, der ich bin.

Diese Bestätigung fremden Erlebens
durch eigenes Handeln
bildet die kommunikative Grundlage
dessen, was wir Liebe nennen.


(© Niklas Luhmann, 1982)


.... weil es immer wieder gut kommt [I]




venerdì 24 aprile 2015

das MEER sehen

Gedanken ziehen,
Seele brennt,
es geht ein Sturm
durch
meinen Körper.

Auf den Strassen
wirbelt Staub
auf zu den Bäumen,
bedeckt
die Poren meiner Haut.

Meine Tränen
schmecken salzig
und meine Seele
sehnt
nach kühlem, weitem MEER.


My heart is unbroken,
beats fast
when YOU stand close to ME.

In Deinen Augen,
tiefen Blickes,
ist mir so ....
.... ich kann das MEER sehen!

My heart is unbroken,
beats fast
when YOU stand close to ME.
My soul is unsold,
burns deeply
standing close to YOU.


Dunkle Mächte
schleichen unsichtbar sich
an mein Herz heran,
sie zu wehren, mich zu schützen,
beginnt sodann mein Tanz.

Getragen
von den Elementen,
die sich sammeln
hin zu wohler Leichtigkeit
im Sinn.

Gedanken singen,
in mir ist ein Lied,
das mich leitet und beflügelt.
Das MEER sehen,
jetzt, mit heißer Seele!


My heart is unbroken,
beats fast
when YOU stand close to ME.

In Deinen Augen,
tiefen Blickes,
ist mir so ....
.... ich kann das MEER sehen!

My heart is unbroken,
beats fast
when YOU stand close to ME.
My soul is unsold,
burns deeply
standing close to YOU.


an den Waldschrat
(poetry © stepha. mara brock)


mercoledì 22 aprile 2015

Es ist .... 

Es ist ....
passiert!

Da ist dies' Flattern
in meinem Bauch.
Wohlig warm, erregend einzig.

Jetzt nur nicht
den Kopf verlieren!
Das Herz
scheint schon vergeben.

War es gestern
nur so ein Ahnen.
Heute aber, ist es da,
kaum abwendbar.

Mitten im Leben
steh' ich!
Der Krisen kommen viele,
ab und an.
Jedoch ist Dies
ein schönes .... Etwas, jetzt.

Es ist ....
wie eine junge Pflanze,
sie zu achten, pflegen, hüten 
gilt es - soll sie wachsen.
Es ist ....
wie ein kleiner Baum,
ihn zu schützen, nicht zu treten
will es - soll er verwurzeln.
Es ist ....
wie, ja, wie ein grosser Schatz.

Es ist ....
verrückend,
belebend,
befluegelnd,
verwirrend,
beglückend,
begehrend.
Es ist ....
.... verletzlich!

Es ist ....
passiert!

Da ist dies' Flattern
in meinem Bauch.
Wohlig warm, erregend einzig.

Jetzt nur nicht
den Kopf verlieren!
Das Herz
scheint schon vergeben.

War es doch gestern
nur so ein Ahnen.
Heute aber, ist es da,
nicht abwendbar.

Mitten in die Krise
kommt was Neues.
Das Leben zeigt jetzt
viel Gefühl.
Jetzt nur nicht Vollgas ....
.... das Etwas ist zu schön!



berührende Begegnung mit dem Waldschrat
(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 20 aprile 2015

ALLEIN ....ALL EIN

Alte Räume
leer geräumt,
Dinge
aus düstrer, alter Zeit,
welche
riechen, muffeln, stinken gar
nach alter Einsamkeit,
gleich,
zwei Wagen voll,
entsorgt.

Das Wichtigste
mitgenommen
für sonnige, neue Zeit;
neue Räume
eingeräumt - doch
so einiges
riecht
selbst hier
nach neuer Einsamkeit.

EINER
fehlt in neuer Zeit,
ICH bin ALLEIN;
auch wenn
es nicht den Anschein hat,
da neue Freunde
wohl Freude bringen viel
in der neuen Zeit.

EINER fehlt,
ER war, ER ist so nah,
es ist noch gar nicht lange her;
und doch
ICH bin ....ALL-EIN.

Es hilft,
ALL EIN mit sich zu sein,
zu finden Frieden
mit düstrer Zeit, in MIR;
zu machen Frieden
mit MIR ....sein ALL EIN.


(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 13 aprile 2015

Mit den Wölfen heulen

An der Neige
des Tages
schiebt sich
im Land der Wölfe
zur sternklar werdenden Nacht
rostig-orange
der volle wendische Mond
den Horizont
hinauf
und zerschneidet
die Erde
an der Kante zum Weltall.

Du stehst im Feuer,
ich fechte mit Degen und Dolch
zusammen mit meinem Sohn;
er hat heute Vorrang.
Doch als der Mond brennt,
möchte ich
mit den Wölfen heulen.

Im wendischen Widerstandsnest
trifft sich der Kreis
am Tage des Donners.
Alte und neue Gesichter,
ein Treiben und lebendiges Sein.
Hunger meldet sich,
mir ist kalt;
niX macht mich satt.

Mit Dante am Bus,
führt der Weg nach Hause.
Das Cockpit leuchtet
die vielen Möglichkeiten aus;
jetzt weiterfahren - komm'
wir machen uns auf einen neuen Weg;
die Kinder werden einschlafen
und wir - mit den Wölfen heulen.

Du machst Dich auf den Weg,
anderntags, in Deine andere Welt.
Nimm' mich mit,
so drängt es mich zu sagen
und unser AugenBlick
landet im Herz.
Sekunden dauern seltsame
Ewigkeiten, mir scheint.
Du fährst weg, ich bleib' zurück.
Allein.

Tags darauf, ich höre nur den Motor
und weiß: Du kommst zurück.
Meine Intuition ist klug;
ich schaue trotzdem
und Mist fällt mir von der Gabel.
Verlasse mich jetzt ganz auf mich,
und finde den Weg
aus meinem Kampf mit Krebs, Löwe
sowie Drosselbärten;
so kann ich mit den Wölfen heulen.


in Gedanken an den Waldschrat
(poetry © stepha. mara brock)


lunedì 6 aprile 2015

Erika

Im Wald und auf der ....,
seht
dort ....,
.... der Heide
schlägt sein Lager auf!
Es blüht ganz frisch
die Erika,
bürstet fromm ihr langes,
braunes Haar.

Nie ward' der Heide
vormals
hier gesehen
mit
seinem falschen Glauben,
um Erika
war's bald geschehen;
das hörten
selbst die Tauben.

Es kamen Leute,
viele von weit her,
wollten sehen
blühend' Heideland.
Doch 
Heideland
war abgesperrt;
im Staub
lag eine Tote.

Es war
die schöne Erika,
nackt
ward' sie gefunden.
Ihre rosig Knospen
noch so zart,
langes, braunes Haar darüber;
der Heide
war verschwunden.

Hundert fromme Jägersleut'
sah man nun
den Wald
durchstreifen,
hundert und noch mehr.
Doch bald
mussten alle fluchen,
den Heiden
fand man nimmer mehr.

Sie nahmen sich
den Dummen
aus dem letzten Dorf
im Kreise,
versprachen ihm
zu machen
eine schöne Reise.
Der Dumme
ward' nie mehr gesehen,
keiner konnte trauern.
Im Wald und um die Heide
stehen nun die Mauern.


(poetry © stepha. mara brock)


domenica 5 aprile 2015

Nein, ich will ....

Schmerzen,
meine Schmerzen,
mit Dir
im Herzen,
will ich leiden.
Ja, ich will ....
.... will leiden;
will mich ....,
nein, ich will ....
.... mich nicht entscheiden.

Gedanken,
meine Gedanken,
mit Dir
und Dein Wanken,
will ich leiten.
Ja, ich will ....
.... will leiten;
will mich ....,
nein, ich will ....nicht,
.... Du sollst in mich gleiten.

Schmerzen,
meine Schmerzen,
mit Dir
im Herzen,
will ich beben.
Ja, ich will ....
.... will beben;
will mich ....,
nein, ich will ....
.... mich nicht ergeben.

Emotionen,
meine Emotionen,
mit Dir
in Explosionen,
will ich sterben.
Ja, ich will ....
.... will sterben;
will vor ....,
nein, ich will ....nicht,
.... Du sollst nicht vor mir sterben.

Schmerzen,
meine Schmerzen,
mit Dir
am Herzen,
mit Dir 
zur Seite
will ich leben,
mit Dir
im Guten,
mit Dir
im Schlechten
will ich sein.
Ja, ich will ....
.... will leben.
Ja, ich will ....
.... will sein;
will mich ....,
nein, ich will ....
.... mich, Dich nicht binden,
Nein, ich will ....
mir Dir
Wege finden,
in Freiheit
zu leben, zu werden ....
.... in Liebe zu sein.


in Gedanken an C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 4 aprile 2015

Führe mich nicht

Tage
verkürzen
die Zeit
und
wollen
erfüllt sein
mit
Taten
ohne Verzagen,
bestimmt
vom
Martyrium,
voll Willen
zum
Leiden.

Führe mich ....,
Herr meiner Träume,
führe mich ....nicht
in
Verblendung ....
durch Deine Versuchung.
Führe mich ....nicht,
Dein Herz, ....Mein Schmerz,
ich ....verliere Dich nicht!

Momente
verlängern
die Zeit
und
wollen
erfühlt sein
mit
Sinnen
ohne Versagen,
geleitet
von
Bitterkeit
voll Wünschen
nach
Leben.

Führe mich ....,
Herr meiner Träume
führe mich ....nicht
in
Verdammnis
durch Deine Verführung.
Führe mich ....nicht,
Mein Herz, ....Dein Schmerz,
ich ....verzage nicht!

Augenblicke
vermitteln
diese Zeiten
und
wollen
erfunden sein,
wollen
empfunden sein
mit
Berührung
und Bergehren
ohne Verlieren,
erwählt
von
Härte
voll Begierde
nach
Liebe.

Führe mich ....,
Herr meiner Träume,
führe mich ....nicht
in
Vergebung
durch Deine Verfluchung.
Führe mich ....nicht,
Dein Herz, ....Mein Schmerz,
ich ....verliere Dich nicht!


Lied für C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


venerdì 27 marzo 2015

Wenn Du Mir ....

Wenn
Du
Mir begegnest
wird
es
warm
um
mein Herz.

Da
ist mehr
als
Ich fassen kann,
was
in
Mir passiert.
Schön
und gleichzeitig
spannend,
fast unheimlich,
aufregend
und
beruhigend zugleich.

Wenn
Du
Mir begegnest
wird
es
kalt
für
Meinen Schmerz.

Wenn
Du
Mir begegnest
hüpft
Mein Herz.

In der Einsamkeit
der Nacht
umher schleichen die Gedanken.
Seltsam,
wie fließend die Zeit
verrinnt.
Und Ich liege wach,
scheinbar endlos,
wie ein auf Nikolaus wartend' Kind.

"Mach' nun deine Äuglein zu,
schlafe ein und träum' dazu,
Nikolaus dir deine Stiefel füllt,
nun komm' zur Ruh', in Schlaf gehüllt."


Jedoch
ist schamlos diese Nacht,
welche Ich durchwacht;
hab' Ich doch ein Wiedermal
nur an Dich gedacht.

Alles Mühen
um Suchen und Finden
nach Zerstreuung,
hilft nicht, sondern ist
zugleich
ein wahrlich Winden
in Gedanken,
Wünschen sowie Sehnsucht,
nicht allein zu sein
sei's Tag, sei's Nacht.

Wenn
Du
Mir begegnest,
wird
es
warm
um
mein Herz.

Da
ist mehr
als
Ich fassen kann,
was
in
Mir passiert.
Schön
und gleichzeitig
spannend,
fast unheimlich,
aufregend
und
beruhigend zugleich.

Wenn
Du
Mir begegnest,
wird
es
kalt
für
Meinen Schmerz.

Wenn
Du
Mir begegnest,
hüpft
Mein Herz.

Mit Gedanken dieser Nacht,
bin Ich aufgewacht;
Heiß, Mir war es,
noch im Sinn ....

Wenn
Du
Mir ....


es stellt sich plötzlich ein Dilemma dar
(poetry © stepha. mara brock)


domenica 22 marzo 2015

Flügel w e i t e 

Am Totenweg
sich neues Leben regt.
Schuldverzagt
sich der Henkersberg erhebt,
mächtig überragt
von der großen Flügel Schlag.

Am Himmel andererseits
flammt bereits
lodernd Engel's Haar,
Funkenfeuer-Rot,
streichend über's Feld.

In der Nähe liegt viel Kraft,
von den Wegen ferne
zieht der Schwingen Reiz
hin zu vergangnen,
Gold glänzend' Zeiten,
als das Eisen ward
durch Schweißers Hand verbunden.

Immer wieder
bahnen heftig' Stürme
frischen Winden
neue, nie gekannte Wege.
Der Flügel  W e i t e
streut rote Feuerfunken
übers Land.

Und jede Menschenseele,
ja sogar die Einsamste,
spürt voll warmer Energie
eine Liebe, die verändert alles,
wie noch nie bekannt.


(poetry © stepha. mara brock)


giovedì 19 marzo 2015

BLUT.ZEIT

BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

BLUT.ZEIT,
immer
wieder.

BLUT.ZEIT,
ist kein
Ende
der Menschheit.

TRÄNEN.FLUSS,
der Himmel
weint,
zur 
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

Grillen
zirpen Tag und Nacht,
VENUS
jungfräulich erwacht
zur 
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....


Was hat sie
zuletzt
gesehen,
als.... es war einmal ....
um sie geschehen?

Nebelwirren, Splitterklirren.

Ihre Augen
sehnsuchtsvoll,
erwählt
sein wollen.
Offen die Lippen,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.

BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

Ihre Brüste
angeschwollen,
ergriffen
sein wollen.
Spitz die Nippel,
lockende
Röte,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.

BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

Ihre Scham
feucht und warm,
ertastet
sein will.
Prall die Schenkel,
heiß
die Gruft,
betörend
im Duft,
bereit
zur
BLüTE.ZEIT,
immer
wieder.

BLüTE.ZEIT
zur
BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....

BLUT.ZEIT,
immer
wieder
BLUT.ZEIT ....


(poetry © stepha. mara brock)


sabato 14 marzo 2015

Nur ein Lied? 

Zwei,
die sich treffen,
trennen
und begegnen.
Eingenommen
von Augen, Blicken, Sehen.

Worte,
die sich treffen,
trennen
und begegnen.
Eingetaucht
in Klänge, Töne, Melodien.

Zwei,
die sich begegnen,
trennen
und begehren.
Eingenommen
von Berührung, Distanzierung, Lust.

Worte,
die sich begegnen,
trennen
und begehren.
Eingetaucht
in Klänge, Töne, Melodien.

Nicht nur so ein Lied;
das Schönste, das ich je gehört.

Zwei,
die sich begegnen,
mit Worten,
die sie nicht trennen.
Eingetaucht
in Augen, Berührung, Blicken, 
Distanzierung, Sehen, Lust.

Zwei,
die sich begehren,
mit Worten,
die sie vereinen.
Eingenommen
von Klängen, Tönen, Melodien.

Ein Lied;
das Schönste, das ich je gehört
Nicht nur so ein Lied;
das Lied gehört zu Dir und Mir.
Nicht nur so ein Lied;
das Lied hör' ich zur Zeit nicht an.
Es fällt mir schwer.
Doch das schönste Lied schwebt in Mir,
wenn meine Gedanken sind bei Dir.


I'll never forget your voice, C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


sabato 7 marzo 2015

Du bist es, Du .... !!


Mir war ....
Mir war ....
Mir war ....

Als hätt' ich ....
Ja, als hätt' ich ....
Als hätt' ich ....

Dieses blaue Flatterband ....
Ja, genau das Blaue gesehen ....

In der Luft flatterte es herum ....
Grad' um meinen Kopf umher ....

Und um die Nase dieser Duft ....
Leicht und bekannter Weise fein ....

Vor meinen Augen grüne Sprosse ....
Woll'n Blumen werden, scheint mir ....

Durch meine Ohren eindringt ....
Jener tänzelnder Klang, von weither ....

Mir war ....
Mir war ....
Mir war ....

Als hätt' ich ....
Ja, als hätt' ich ....
Als hätt' ich ....

Dich gespürt ....
Mit Wohlbehagen Dich Begriffen ....
Fürwahr die erste Wärme legt sich ....
Sanft auf meine Haut; Du bist es ....
Frühling, Du .... !!


Mörike liegt in der Luft
vom Schützenpark in Lüchow (Wendland)

(poetry © stepha. mara brock)


giovedì 5 marzo 2015

Wiedermal Dein Schatten


Wir zwei so deutlich - uns gegenüber.
Die Berührungen sanft,
als wäre es das Erste Mal.
Doch anders ist es; wie ein Wissen
um des Andern tiefste Wünsche.
Diesmal woll'n wir Zwei lange doch
genießen, einander spüren ohne Grenzen.  

Als sei's ein Weitermachen, kurz vor letzten Endes,
ertasten unsere Hände, Finger
warme Regionen der KörperZonen
des Andern, erforschen wir
die Lankarten der Reize des Gegenüber.

Ich liebe es, Deinen Körper zu entdecken,
betastend und dann Vollgenuss,
Dich mit meiner Zunge überall zu kosten.
Ich nehme Deine Regung wahr,
als ich Alles in den Mund,
was mir entgegen kommt, mir ziehe.

Zu gleicher Zeit erregt mich Dein
zärtlich forscher Drang, mich tief zu wecken.
Deine Lippen, Deine Zunge streicheln
meine Zonen der Erregung.
Du packst stärker zu, ich brauche das,
zu erforschen Höhen sowie Höhlen
meines schon erhitzten Körpers. 

Deine Finger züngeln weiter,
tief in meiner Venusgruft.
Ich spüre Deine wilde Gier, mit Deiner Zunge
schmeckst Du nach, wo meine süßen Säfte
rauschen. Derweil wir greifen zu,
nehmen uns die Freiheit,
zu genießen, wie wir uns aalen
aneinander und mit unseren Körpern,
im gemeinsamen Rhythmus
eine Einheit der Begierde sind.

Uns steht Verzückung ins Gesicht
geschrieben, unsere Laute vertonen pure Lust.
Mein Körper bebt, ich lass' mich geh'n,
als meine Flut, die Säfte fliessen
und Du genüsslich daran schlürfst.
Lecke auf Deinen weißen Strahl
der Samen, sich auf meiner Brust,
in meinem Mund ergießen,
Dein Tonikum, ich trinke mit Genuss.

In unseren Armen, uns umschlingend,
spüren wir das Beben nach.
Unser Augenblick verrät
die Tiefe unserer Befriedigung.
Verweilen Ewigkeiten aneinander,
die Luft ist heiß, die Körper feucht.

Welch' berauschenden Bilder
so klar vor mir - WIR.
Fast greifbar, doch unhaltbar
und beim ersten Sonnenstrahl
verschwindet alles fahl.
Ein Traum
- es war wiedermal die Phantasie.
Wiedermal Dein Schatten - klar wie nie.


ein Traum mit C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


WEND.e.n.LAND - released


So bin ich endlich - lang ist's her
mal wieder im geliebten Land gestrandet,
auf der Suche meiner Straßen
weil der steten, lebhaft' Reisen
in diesem, meinem jungen Leben.

Wie schon des Öftern und mit Neugier
führt sie mich heran
an des langen Elbestrandes Ufer
mit seinem leisen Flüstern
"Folge mir, folge mir zum Mee-h-r!"

Bedächtig, ruhig im Morgendunst
der Strom liegt vor mir,
kalt und schneidend, der Ostwind
peitscht ohne Gnade
unerwartet mir in mein Gesicht.

Eben noch im warmen, ausgedehnten Lager
erkunde ich das geliebte Land,
ein Stückchen heut' nur,
birgt doch dieser Erdenfleck
soviel Anderes und ein Weiter noch.


Wollte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Schönheit.


Gestern in des Junkerwerders Forst
fühlt' ich Freude, Wärme und ZuHause.
Heute auf dem Pfad am Ufer
erleb' ich Kummer, Kälte, Fremdenheit.
Doch Vision kommt von dem Land was mich umgibt.

Voran zur Hidesaker Insel,
wo einst Zerstörung, Brand und Hexenmord
und jüngst unsäglich' Flut geschah,
zeigt mir, geh' ich weiter nun,
die Jeetzel ihre weit gespreizten Arme.

Der Fluß, die Elbe nährt,
im Nebel liegt, mir jetzt entgegen kommt.
Gedanken gehen fort ins Land,
wo er Lauf durch Lüchow nimmt,
liegt viel vor mir, noch, was mich zu sich lockt.


Müsste wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Vielfalt.


Fühl' ich just den Hauch von Freiheit,
hier zu sein, zu tun wonach mir ist.
So weiß ich wohl,
dass da noch Andere sind,
die auf mich warten, hoffen und vertraun. 

Nehm' für heute meine Träume mit,
verbunden sind sie doch mit diesem Land.
Und war das Wiedersehen
auch sehr kurz,
so weiß ich, dass ich wieder komm'.

Der Drang, die Sehnsucht
nach dem Voran mich lockt,
ungewiß ist zwar wie, wo und wann.
Ich fühl' die Leidenschaft
in mir, zu heben diesen (m)einen Schatz.

Und wenn ich auch zunächst entbehren muß,
möcht' ich dieser Straße folgen.
Zu gierig nach noch immer neuen Dingen
zu entdecken hier, zu sehen,
riechen, hören, schmecken, fühlen mehr.


Sollte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Tiefe.


So ist die Zeit nicht lang
bis ich dich endlich wieder seh',
durchfahre das geliebte Land
vom westlich Kreise her
und lande wohl an Stelle großer Weite.

In Jeetzel, kleines Dorf bei Lüchow,
am Totenweg entlang zum Henkers Berg ich geh',
zu sehen Flügel, die dort wachsen,
auf dem Felde, dort wo Rehe springen
und viele Wege sich verzweigen.

Der LichterGlanz in Lüchow dann noch
zeigt mir das Städtchen bunt,
vom Katastrophenbrand durch Schultze's Werk
ist gar nichts mehr zu sehn,
wieder aufgebaut von Lietzmann, dankt die Stadt.

Der Feuerschale heftig Brennen
heute hier den Kindern dient
zur Freude aller - bekannt beschaulich
die Gemeinde wirkt auf mich.
Trotz' Kälte und dem frischen Abschiedswind.

Der Bus am kommend' neuen Morgen
bringt mich nun wieder
fort von Dir - ein Weilchen nur.
Hier lass' ich Spuren, lege meinen Körper nieder;
eins ist gewiss: ich komm' zurück.


Könnte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Ansicht.


Nach kurzer Weil bin ich nun wieder
dort, hier an diesem wunderbaren Ort.
Vom Jeetzel-Dorf aus
geh' umher ich, bald im Dunkeln.
Sehen ist zunächst ein Ahnen doch.

Ein Sturm läßt wild am weiten Himmel
wolkenlos die Sterne funkeln;
im fahlen Licht, wie Silberbänder leuchtend,
streichen Wege an der Felder Ränder.
Sie leiten mich, ziehn mich hindann.

Weihnachtsglanz sowie auch seltsam gelbe Säcke
voll mit Unrat an der Häuser Gärten,
doch verweht, liegen sie wer weiß wie lang.
Diese Beutel stören gar des Festes wilden Frieden,
denn Müll will dann wohl keiner sehen.

In Krummasel andern Tags leuchtet mir
ein Riesen-X grell an der Kirche Mauer
den Weg im Dorf, zu gehen ein paar Schritte.
Ansonsten dunkeler Ort zu dieser Zeit
des Jahres - in Fenstern leuchten Kerzen.


Dürfte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Weite.


Im neuen Jahr start' ich drauf los,
der Ort, zu dem's mich hinzieht, ist bekannt.
Im geliebten Land führen mich die Pfade doch
diesmal nicht ganz dahin - in Lüchow's Wendenschänke
find ich Einkehr und die Stadt zeigt mir ihr Herz.

In hellen Stunden offenbart sich Lüchow dann
als Fachwerkperle mir. Am Glockenturm,
die geheime Brettertür grinst mir entgegen,
ragen spitzenmässig Mauern in die Strasse
- so mancher Lüchower hat's noch nie gesehen.

Strahlenförmig, wie ein heller Stern
geh' ich die Tage meine Ziele an.
Bei Grabow entdeck' ich des Obergutes Flair;
hier werden Kinder lernen, spielen, lachen
und sicherlich noch vieles mehr.

Neritz birgt einen wunderbaren Raum,
zu leben dort in alten Mauern
wär' ein Traum. Dort zeigt sich Freundschaft
auf lebhafte Weise. Gelohnt schon deshalb
hat sich meine Reise.

Durch Jeetzel um bekannte Ecken auf Besuch,
kann ich die Wehmut nicht so ganz verstecken
- verwehrt sich mir doch hier ein Haus am Ort.
Andern Tags erkund' auf Schuster's Rappen
ich noch deren viele weitere Rundling' schön.

Jene typisch rund angelegten Dörfer
voll von Charme und tiefer Seele.
Bergen, im Kreis gebaut, Atem des Heiteren,
zu treffen sich in Dorfes Mitte dort.
Gemeinsam feiern, lachen, reden, tanzen - Allerlüd.


Bräuchte wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Seele.


Durch Küsten, Salderatzen, Zebelin führt
mich mein Weg auf nach Marlin.
Die Freundlichkeit, die offene Art der Leute,
bringen mir willkommen Stunden
heute, da ein Sturm sehr wütet über's Land.

Und geh' ich abends an der Jeetzel lang,
zeigt sich mir ein Fluß voll Drang zum Weiter.
Die Strömung, streckenweise kaum zu sehen,
rauscht an den Wehr'n in wilder Brandung.
Vom Sturm zerhackte Äste betanzen Wasser's Gischt.

Besonders an der Jeetzelbrücke, dort
wo sein' Anfang nahm der Große Brand,
reizt sehr das Spiel des Wassers,
treibt er mich mit, der Fluß, wohl in Gedanken
hin zur Elbe und des weiteren zum Mee-h-r.

Doch zunächst noch lockt der Schützenpark
zu illustren Gängen, wo der Hunde viele spielen.
Die Stadt so fremd und doch schon heimisch mir;
sollt' finden hier ich Arbeit und auch Bleibe
in der Näh' - nichts hielt mich andernorts, fürwahr!


Hätt' wohl ein Leben zu leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deinen ganzen Reichtum.


Die Wochen fliegen wie der Wind
durchs Land, wo ich jetzt öfters bin,
zu finden Haus und Hof.
Mich niederlassen mit den Meinen,
dafür reis' ich her und hin.

Im Holsteinischen bin ich nun nicht mehr oft;
Du, WEND.e.n.LAND wirst Heimat mir.
Dein Grund und Boden, Deine Dörfer, Städte
lassen meine Kindheit mich erinnern,
was mich Näh' zu Dir verlangen lässt.

Ich geh' mit offenen Augen
hier umher, habe viel Kontakt.
An Hilfen fehlt es nicht,
gute Freunde kommen noch dazu; einzig
Einer fehlt, er wohnt doch hier,
doch bleibt verborgen, mir.

Es geht ganz schnell,
nach vielem Suchen tut sich unverhofft
die Möglichkeit, zu bleiben auf.
Dort, wo im Sommer Rosen blühen
und Leerstand über Jahre herrschte,
find' ich Heim und Hof.

Zusammen mit Kindern, Hund und Katz'
ich Erste bin, die bezieht die kleinen, alten Räume,
deren Charme mir nicht verborgen bleibt.
Zu bilden Gemeinschaft mit noch Anderen
steht noch aus; oder nochmal weitersehen.

Will jetzt wohl ein Leben leben
- WEND.e.n.LAND -
zu sehen deine ganze Liebe, WEND.e.n.LAND


(poetry © stepha. mara brock)


WEG


Im Kreis
zu sein,
angekommen
zu sein,
ist
ein Ziel,
welches zu erreichen,
ich schon lange wünschte.

Beinah' aus den Augen verloren,
wies der Weg
erneut in diese Richtung,
inspiriert
vom Gefühl der Liebe,
der Hoffnung nicht allein zu bleiben.
Es fügte sich:
DU bist DA,
in meinem Leben, wunderbar.
Und lebst genau dort,
wo ich schon lange sein wollt'.
Es vermischte sich,
ganz viel passierte mit mir.
Hin! Drängte es mich.
Dort leben, wo DU lebst
ja, und eben dort,
wo ich sowieso leben will.
Und bitte schnell!

Ja, ich war verzaubert,
einzig, nur DU nicht.
Das machte mich traurig, ja,
und jetzt hier zu sein,
in Deiner Nähe,
ohne Kontakt
macht Seltsames mit mir,
denn
DU bist immer DA
in meinem Kopf
und
DU bist WEG.


in Gedanken an C.-o-o-K.
(poetry © stepha. mara brock)


domenica 1 marzo 2015

Still die Nacht


Still die Nacht
beigebracht
Ruhen, wie der Körper verlangt
oder Umtrieb, weil die Seele bangt.


Offene Augen,
Blick in die Ferne
lassen Visionen
wachsen
und Träume bilden.

Bilder wie Wolken
ziehen vorbei,
lassen Geschichten
erdenken 
und Gedanken fließen.

Geheime Wünsche 
der Sehnsucht 
lassen Realitäten 
verschwinden
und Hoffnung entstehen.

Dunkle Ahnung,
trübe Erkenntnisse
lassen Düsternis
aufkommen
und Einsamkeit wachsen.


Still die Nacht
beigebracht,
weil die Seele umtriebig bangt,
unmöglich Ruh', wie der Körper verlangt.


(poetry © stepha. mara brock)